Talhammer
Der Masherbrum(7821 Meter) - Moritz

   Zum K2, GasherbrumBC und über den Gondoghoro La

7.-30.Juni 2018, 24 Tage --- Zelt-Trekking --- Moritz Steinhilber --- IV/V+ --- 3000€ ISB/ISB

 

Es müsste eigentlich nicht viel gesagt werden zur Tour, die viele Kenner und Laien für die Beste der Welt halten. Es reicht den Fotografen Galen Rowell zu zitieren, der sein Buch über die US-Expedition 1975 „In the Throne Room of the Mountain Gods“ nannte. Sei 2016 ist der Gondoghoro La wieder begehbar => aber deshalb nicht Bedingung. Der Verlauf beinhaltet eine Übernachtung im K2BC und sogar zwei im GasherbrumBC.

 

Porter auf dem Baltoro auf dem Weg nach Concordia - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Mit dem Minibus fährt man über Chilas nach Skardu und mit dem Jeep weiter nach Askole. Dort beginnt die Wanderung, zunächst am Braldu Fluss entlang und später auf dem Baltoro Gletscher. Von Concordia geht es zum K2BC, wo übernachtet wird. Im Anschluss zurück nach Concordia und zum GasherbrumBC, wo man sogar zweimal übernachtet. Dann zum dritten Mal nach Concordia und zum Ali Camp. Von dort über den Gondoghoro La und nach Hushe. Zurück nach Skardu geht es im Jeep und im Flugzeug nach Islamabad. Die Überquerung des Gondoghoro La ist NICHT bindend. Wer sich jene nicht zutraut, und sei er allein, wird mit einem eigenen Team von Concordia(Tag 18) über die Etappen Goro I, Liligo, Jhola und Askole zurückgeschickt und erreicht wie der Rest der Gruppe am 27.Juni Skardu.

 

Höhepunkte: Die dreitägige Anfahrt von Islamabad bis Askole mag anstrengend sein, aber dann folgt ein Höhepunkt auf den nächsten. „Kulturell“ hat der Baltoro nichts zu bieten, doch die Bergpanoramen sind weltweit einzigartig. Das beginnt mit den Granit-Türmen von Uli Biaho, Paiyu und Trango, setzt sich fort über die mächtigen Massive von Masherbrum, Muztagh Tower und Gasherbrum IV und gipfelt wie eine perfekte Choreographie am Concordia Platz mit den Aussichten auf K2 und Broad Peak. Das ist nicht das Ende, auch die Wege zum GasherbrumBC und Ali Camp bieten gigantische Panoramen, das Gewaltigste bekommt man fast am Ende von der Passhöhe des Gondoghoro La zu Gesicht.

 

Talhammer-Vorteile: Die Tour findet ab drei Teilnehmern statt. Adventure Tours Pakistan – ATP, eine der erfahrensten und nachweislich vertrauenswürdigsten Agenturen des Landes führt die Tour durch. ATP und Moritz sind seit 20 Jahren befreundet. Wenige Westler kennen den Baltoro so gut wie Moritz, seit 1997 war er zwölf Mal im K2BC und hat dabei neun Mal den Gondoghoro La überschritten. Der Verlauf beinhaltet eine Übernachtung im K2BC, was jedem Teilnehmer praktisch sicher die Gelegenheit gibt, den „Berg der Berge“ von ganz nahe zu sehen. Denn den sonst üblichen Tagesausflug Concordia-K2BC-Concordia schaffen bei Weitem nicht alle. Vorgesehen ist ein viertägiger Abstecher ins GasherbrumBC, der „geopfert“ werden kann, falls das Wetter umschlägt und im Ali Camp unterhalb des Gondoghoro La gewartet werden muss.

 

Sicherheit/Saison: In Baltistan, das ist die gesamte Wanderregion mit der Hauptstadt Skardu, leben fast ausschließlich Shia(Schi'iten), die alles andere als Taliban-Anhänger sind. Im Gegenteil, sie gelten bei den radikalen Sunni als Häretiker und müssen die Extremisten noch mehr fürchten als Christen. In Shia-Gegenden gibt es keine Sicherheitsbedenken, auch keine Leibwachen und Eskorten. Mittlerweile wird der Karakorum Highway streng bewacht, wenn möglich, fährt man bei der Anreise wird über den sicheren Babusar Pass. Zurück geht es im Flugzeug. Wenn früh im Jahr auf der Südseite des Gondoghoro La noch Schnee liegt, ist dessen Überquerung einfacher und gefahrloser. Bergrettungen durch die Hubschrauber der armeeeigenen Gesellschaft Askari Aviation finden nur statt, wenn eine fünfstellige Kaution auf deren Konto hinterlegt ist, und ATP ist eine der wenigen Trekking-Agenturen, welche diese Kaution auch vor Beginn der Tour einzahlt. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Evakuierung nötig sein, ist bei gutem Wetter garantiert, dass die Helis auch kommen.

 

Schwierigkeitsklasse: Mit Gondoghoro La V+, ohne Gondoghoro La IV

 

Stil: Zelt-Trekking

 

Datum/Dauer: 7.Juni(Donnerstag) bis 30.Juni(Samstag) 2017, 24 Tage

 

Preis: 3000€ von Islamabad nach Islamabad (Einzelzuschlag 300€)

 

Teilnehmerzahl: 3 bis 12 Personen

 

Das letzte Grün von Paiyu und die Shipton Spires - Moritz

 

Detaillierte Tourenbeschreibung:

 

07.06., 01.Tag, Abflug Deutschland

Empfehlen lassen sich die Fluggesellschaften Turkish, Qatar, Etihad und Emirates.

 

08.06., 02.Tag, Ankunft Islamabad, Fahrt Chilas(14h), sonst Naran, 6h

Der ATP Guide nimmt die Gruppe in Empfang. Sollten es die Schneeverhältnisse eine Überquerung des Babusar Pass schon zulassen, fahren wir gemächlich nach Naran. Ist der Pass noch gesperrt, geht es auf einer langen Fahrt entlang des Karakoram Highway bis nach Chilas.

 

09.06., 03.Tag, Fahrt Skardu

Heute haben die Leute, die in Chilas übernachtet haben, den einfacheren Tag vor sich. Von Chilas bis Skardu ist man ungefähr zehn bis zwölf Stunden unterweg. Kommt man über den Babusar Pass (4177m), ist man 15 Stunden bis Skardu unterwegs.

 

10.06., 04.Tag, Ruhetag Skardu

Besichtigung des Trekking-Zentrums, eventuell Verschicken der Postkarten. Kurzer Ausflug zum Satpara See und dem Steinrelief Menthal Buddha. Teatime im K2 Motel mit der berühmten Aussicht auf den Indus.

 

11.06., 05.Tag, Fahrt Askole, 7h

Die Piste nach Askole wurde in den letzten Jahren gewaltig entschärft. Beginn der Fahrt um sechs Uhr, weil immer mit Hindernissen gerechnet werden muss. Strecke bis Hyderabad nun geteert! Erste Nacht im Zelt in Askole(3000 Meter).

 

12.06., 06.Tag, Trek Jhola, 5-6h

Der erste Tag der Wanderung, früher Aufbruch wegen der Hitze. Entlang des gewaltigen Braldu Flusses trifft man als erstes kleines Hindernis auf den Biafo Gletscher. Nach Überquerung der alten Hängebrücke über den Panmah Fluss werden die Zelte im umzäunten Lager von Jhola(3180 Meter) aufgestellt.

 

13.06., 07.Tag, Trek Paiyu, 6h

Wieder früher Aufbruch. Der Weg bleibt einfach, Dutzende, wenn nicht Hunderte Porter kommen von oben entgegen. Die ersten Granit-Türme sind zu sehen. Paiyu(3459 Meter) war zumindest in der Vergangenheit das am besten geleitete Lager der Wanderung. Mit etwas Glück findet am Abend ein Balti Tanz statt.

 

14.06., 08.Tag, Ruhetag Paiyu

Das heutige Motto heißt „Ruhe“ und das ist so gemeint angesichts der schweren Etappen ab morgen. Es gibt keinen organisierten Ausflug; Erkundungen auf eigene Faust sind kategorisch untersagt. Seit den Expeditionen der Fünfziger Jahren wollen auch die Porter hier einen Ruhetag, hauptsächlich, um die mitgeführten Ziegen zu schlachten.

 

15.06., 09.Tag, Trek Urdukas, 8h

Ein langer Tag. Nach wieder frühem Aufbruch betreten wir den Baltoro Gletscher, dem wir neun Tage treu bleiben werden. Die ersten Ausblicke auf Uli Biaho Tower, die Paiyu Peaks, die Trango Türme und die Kathedrale. Urdukas(4050 Meter) ist etwas beengt und nicht nicht optimal zum Zelten, von der Aussicht jedoch muss es zu den besten Lagern der Welt gehören.

16.06., 10.Tag, Trek Goro II, 6h

Der Masherbrum dominiert den ganzen Tag den Horizont. Die Geröllschüttung wird geringer und man kommt zum Teil richtig flott voran. Immer wieder trifft man auf Hinterlassenschaften der Pakistan Army, die der größte Verschmutzer auf dem Baltoro ist. Von Lager Goro II(4380 Meter) hat man besonders abends eine tolle Aussicht auf das Trapez des Gasherbrum IV.

 

17.06., 11.Tag, Concordia, 4-5h

Den „Berg der Berge“ hat man noch nicht erblickt und auch heute muss man fast bis zum Ziel Concordia(4650 Meter) gehen, um ihn endlich zu sehen. Dann öffnet sich innerhalb von 10 Minuten nach links gesehen das Blickfeld, und er steht da, die kühnste Felsengestalt unseres Planeten. Auch sonst ist Concordia ein Ort der Superlative und in alle Richtungen sieht man Gipfel. Selten ist man so tief und zentral im Herzen eines Gebirges wie hier.

 

18.06., 12.Tag, Trek K2BC, 4-5h

Für gewöhnlich kommt ein Kunde nur einmal in seinem Leben hierher, deswegen sollte er auch eine realistische Chance haben, das K2BC(5120 Meter) zu erreichen. Dies tut Talhammer mit der Übernachtung am Fuße des Berg der Berge. Die meisten Anbieter gehen an einem Tag von Concordia nach K2BC und zurück Concordia. Moritz hat das oft genug selbst getan und weiß, dass diesen 10 h(netto!!) Tag meist nicht einmal die Hälfte der Teilnehmer einer Gruppe schaffen. Der Weg führt durch das Broad PeakBC. Im Normalfall sind die anwesenden Bergsteiger nicht überheblich und man wird zu einer Tasse Tee in manch Messtent eingeladen. Am Nachmittag kurzer Abstecher zum Gilkey Memorial.

 

19.06., 13.Tag, Trek Concordia, 4h

Zurück nach Concordia, der Blick ruht meist auf der Chogolisa, wo Hermann Buhl nach der Erstbesteigung des Broad Peak, am 27.Juni 1957 tödlich verunglückte.

 

20.06., 14.Tag, Trek Shagrin, 4-5h

Es wäre zwar möglich, an einem Tag bis zum GasherbrumBC zu gehen, doch wir haben dies zeitlich nicht nötig und lassen das. Stattdessen kann man auch von Shagrin(4810 Meter) lange die Aussichten genießen, auf den Baltoro Kangri. Wir befinden uns nun auf dem Abruzzi Gleschers, der aber noch immer ein Teil des Baltoro ist.

 

21.06., 15.Tag, Trek GasherbrumBC. 4h

Zur Mittagsrast belegt man die Zeltplätze im GasherbrumBC(5110 Meter). Hier geht es manchmal richtig geschäftig zu, denn hier lagern die Expeditionen für GI und GII.

 

22.06., 16.Tag, Ruhetag GasherbrumBC

Der zweite Ruhetag der Tour. Wenn das Wetter schön ist, muss man sich um die Tagesgestaltung keine Sorgen machen.

 

23.06., 17.Tag, Trek Concordia, 6-7h

Mittlerweile voll akklimatisiert geht der Rückweg nach Concordia locker von sich. Es ist überhaupt kein Fehler, auf dieser Tour dreimal nach Concordia zu kommen, man kann sich an den Ausblicken von hier kaum sattsehen.

 

24.06., 18.Tag, Trek Ali Camp, 5h

Man nähert nun dem Höhepunkt der Tour. Über den weißen Vigne Gletscher geht es zum Ali Camp (5080 Meter), dem nördlichen Ausgangspunkt zum Gondoghoro La. Liegt Schnee, seilen wir uns zum ersten Mal an.

 

25.06., 19.Tag, Trek Gondogoro La, Xhuspang, 8-11h

Um Mitternacht erklingt das Wecksignal, um 1 Uhr ist der Aufbruch. Je nach Verhältnissen gehen wir angeseilt oder frei zum Einstieg des Passes. Ein Fixseil sollte dort vorhanden sein. Mit den Prusik-Schlingen(die vorher ausgiebig geübt werden) binden wir uns ein und beginnen den zum Teil sehr steilen, aber sicheren Anstieg zum Gondoghoro La(5650 Meter). Nach ungefähr vier Stunden, pünktlich zum Sonnenaufgang, sollten die Ersten oben sein und das unglaubliche Panorama genießen können. Der Abstieg ist nicht ohne, doch auch hier hängt ein Fixseil, und Leitung, Träger und das Hushe Rescue Team werden jeden begleiten. In Xhuspang(4680 Meter) stehen die Zelt dann seit langem mal wieder auf einer Wiese.

 

26.06., 20.Tag, Trek Saicho, 7h

Von der Wiese geht es zurück aufs Eis. Vorbei an der Leila weiter bergab, zurück zur Zivilisation. In Shaicho, einem der schönsten Zeltplätze von ganz Gilgit-Baltistan, gibt es eine hervorragende Gelegenheit zum Duschen.

 

27.06., 21.Tag, Trek Hushe, 3h und Fahrt Skardu, 5h

In Hushe(3050 Meter) endet die Tour. Durchführung der „Tipp(Trinksgeld)-Zeremonie“ für unserer Porter, ohne die man nie und nimmer diese Tour hätte durchziehen können. Fahrt ins Hotel nach Skardu zu einem späten Mittagessen. Nachmittag zur freien Verfügung.

 

28.06., 22.Tag, Flug Islamabad oder Fahrt Naran über Babusar, 15h

Das Flugverhalten der PIA hat sich in jüngster Zeit sehr verbessert und man hat nun eine echte Chance zu fliegen. Sollte es doch nicht so sein, muss eben nach Naran gefahren werden. Am Morgen verabschiedet sich Moritz von der Gruppe und der ATP-Guide das Steuer.

 

29.06., 23.Tag, Ruhetag Islamabad oder Fahrt Islamabad, 6h

Falls man in Islamabad ist, kann sich die Gruppe ein im Preis nicht inbegriffenes Programm wählen, z.B. Taxila oder eine längere Besichtigung von Islamabad und Rawalpindi. Der ATP-Guide wird bei Auswahl und Durchführung behilflich sein.

 

30.06., 24.Tag, Flug Deutschland

Die Gruppe wird rechtzeitig zum Flughafen gebracht.

 

Das unvergessliche Ziel => Concordia - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers/Inlandsflug, sämtliche Übernachtungen und Mahlzeiten, Komplettversorgung auf Trekking, Genehmigungen und Permits, Internationale und lokale Guides, Träger, Freigepäck 15kg, Satellitentelephon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Es sei nochmal erwähnt, dass die Überschreitung des Gondoghoro La NICHT bindend ist. „Ohne“ ist die Wanderung eine IV, das Gelände weder sonderlich schwer und nur wenige Etappen lang. Selbst „Anfänger“, die noch nie im Himalaya waren, können sich das zutrauen. „Mit“ ist die Tour mit 5+ eingestuft, denn das ist Bergsteigen und nicht mehr Bergwandern und sollte keinesfalls die erste Tour im Himalaya sein... Wer sich dafür geeignet hält, sollte Steigeisen an den Stiefeln gehabt haben und am Seil über einen Gletscher gegangen sein. Es sind schon viele völlig ungeeignete und unerfahrene Leute über den Pass gekommen, doch niemand will das sehen und noch viel weniger Gruppen- oder Seilgefährte solcher Leute sein. Unterstützung ist vorhanden, auf beiden Seiten hängen lange Fixseile, jede Gruppe wird von einer Abteilung des Hushe Rescue Teams begleitet und Reiseleiter, ATP-Guide und die Assistant Guides sind auch noch da. Im Prinzip kann jedem Zweierteam eine Hilfe beigestellt werden. Moritz wird während der Wanderung die Teilnehmer beobachten und diejenigen, die ihm der Passüberschreitung als nicht gewachsen vorkommen, dazu auffordern, davon abzusehen. Widersetzt sich ein Teilnehmer einer solchen Aufforderung, wird Moritz von seinem Recht Gebrauch machen, den Teilnehmer von der Gruppe ausschließen und den Baltoro hinunter zuschicken.

 

Ausrüstung: Besonders kalt wird es auf dem Baltoro Mitte Juni nicht, selbst bei Schlechtwetter, es genügt ein Schlafsack mit einem Komfortbereich bis -7°C. Es regnet jedoch deutlich mehr als die kahle Landschaft es vermuten lässt. Deswegen muss das Gepäck wasserdicht verpackt sein und in den Tagesrucksack gehören Poncho, Regenschirm, Gorejacke usw. Am Gondoghoro herrscht etwas Steinschlaggefahr, da gibt es nichts zu beschönigen, deshalb ist ein Schutzhelm zwingend nötig. Genauso ein Eispickel und leichte Steigeisen. Man braucht keine Steigklemme(Jumar), aber einen Klettergurt, mehrere (Schraub) Karabiner und Prusik-Schlingen aus 7mm Reepschnur. Das Knüpfen wird geübt, ebenso das Anlegen von Klettergurt und Steigeisen. Gamaschen sind ebenso nötig.

 

Info: Moritz Steinhilber: "Reiseführer Pakistan"(2.Auflage März 2014), ISBN 978-3-941500-18-1, bei Mauser& Tröster, www.mtdruck.de, info@mtdruck.de, Tel.07473/954200, oder im Internet.

Gründlicher kann man sich auf die Tour und Pakistan allgemein nicht vorbereiten.

 

Flüge: Die Tour und Talhammers Verantwortung beginnen in Islamabad, nicht Deutschland. Der internationale Flug muss deshalb selber gebucht werden, zeitig sich kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Im Normalfall kostet ein einmonatiges Touristenvisum für Pakistan 36€. Leider ist auch in der BRD die Beantragung nicht mehr problemfrei. Die Botschaft in Berlin erreicht man unter www.pakemb.de, das Generalkonsulat Frankfurt unter www.pakmissionfrankfurt.de. Benötigt wird einiges an Papier, u.a. eine Buchungsbestätigung, die die Kunden von der Partneragentur in Pakistan erhalten, wenn sie sich für die Tour entschieden haben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nutzt einen Visadienst, z.B. www.visum.de. Das ist zwar nicht günstig, macht aber die Sache einfacher, wenn es klemmt.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und besonders einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Die Tour führt durch unwegsames und abgelegenes Gelände, Hilfe kann im Ernstfall nur ein Hubschrauber bringen. Ein Satellitentelephon wird mitgeführt. Die Tour über den Baltoro hat den großen Vorteil, dass AMS (Höhenkrankheit) praktisch ausgeschlossen ist. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten. ATP gehört zu den letzten Agenturen, welche die Kaution bei der Hubschraubergesellschaft Askari Aviation einbezahlt.

 

Verpflegung: Der Preis beinhaltet sämtliche Mahlzeiten, egal ob in einem Restaurant oder auf Trek, jedoch keine Getränke(Alkohol gibt es sowieso keinen).Während der Wanderung standardmäßige Verpflegung, wer besondere Bedürfnisse(z.B. Vegetarier) hat, soll die vorher anmelden. Natürlich ist eine Trekking-Tour in Pakistan keine Gourmet-Reise, wen täglich Chapattis, Kartoffeln, Reis, Linsen und Nudeln etwas nerven, bringe z.B. sein Müsli zum Frühstück und andere Leckereien mit. Dabei ist zu bedenken, dass die Verpflegung deutlich verbessert wurde, es gibt nun regelmäßig Salate, Obst und Fleisch, dazu Kaffee und Instantgetränke aller Art. Wichtig ist Energieversorgung während des Gehens, deshalb ausreichend Kraftriegel usw. mitbringen.

 

Unterkunft: Die von der lokalen Partneragentur gebuchten Hotels gehören der Mittelklasse an. In Orten wie Chilas, Naran und Skardu wird das Beste, was vorhanden ist, gebucht.

 

Transport: Die lokale Partneragentur kümmert sich auch um die Transportmittel wie Minibusse für die Fahrt von Islamabad nach Chilas und Skardu und die Jeeps nach Askole. Hier ist ATP, Adventure Tours Pakistan, ein jahrzehntelanger vertrauenswürdiger Partner.

 

Leitung: Aktuell zählt Moritz zu den besten Kennern der Baltoro-Region. Zwölfmal war er im K2-Basislager und überquerte neunmal den Gondoghoro La. Zusätzlich spricht er Urdu, kann sich also mit den Trägern direkt unterhalten. Wenige Leute aus dem Westen waren so häufig wie er in Pakistan, ihm sind von Politik, über Religion, Geschichte bis zur Kultur alle Aspekte des Landes geläufig.

Ein erfahrener ATP-Guide mit Dutzenden Baltoro-Trips und etlichen Gondoghoro-Traversen auf dem Konto wird die Gruppe begleiten. Er ist für die Gruppe in Abwesenheit von Moritz verantwortlich und wird sie am Ende von Skardu(Tag 22) nach Islamabad führen. ATP hat mehrere exzellente Köche, von denen einer unserer Gruppe zugeteilt wird.

 

Vertragspartner: Adventure Tours Pakistan, www.atp.com.pk

 

Skardu, Hauptstadt des spektakulärsten Gebirges auf Erden - Moritz

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