Talhammer
im Frühjahr blüht überall auf der Tour der Rhododendron - Moritz

  Um den Manaslu

03.04.-22.04.2021, 20 Tage --- Teahouse Trek --- Talhammer --- III- --- 1900€ KTM/KTM

 

Die Trekkingtour um den 8163 Meter hohen Manaslu in Zentralnepal gehört zu den etwas seltener begangenen Touren des Landes und hat das „Erbe“ der mittlerweile fast völlig erschlossenen Annapurna-Region, die etwas weiter westlich liegt, angetreten. Die Zeit des mühevollen Camping ist auch hier vorbei, man kommt in rustikalen Herbergen(Teahouses) unter. Man beginnt die Tour auf nur 700 Metern Höhe und kommt somit durch so gut wie alle Klimazonen der Erde.

 

Zweimal täglich Dalbhat => DIE(!!!) eiserne(oder goldene) Regel des Landes - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Mit dem Jeep erreicht man Soti Khola, den Ausgangspunkt westlich von Kathmandu. Der Fluss Buddhi Gandaki, dessen Quelle in den Gletschern der Nordseite des Manaslu entspringt, ist das Band, welchem man bis zum höchsten Punkt, den Larkya La(5135 Meter) folgt. Das Tal ist zumeist sogar sehr eng, gibt Dörfern und Feldern nur wenig Raum, die Wege sind zum Teil abenteuerlich. Die Tour beginnt auf 700 Metern, so werden sehr unterschiedliche Klima-und Vegetationszonen durchstreift. Genauso abwechslungsreich wie die Natur sind die verschiedenen Völker des Tales, im Süden indoeuropäische Brahmanen und Chhetris neben den tibeto-birmesischen Gurung, im Norden dann tibetische Halbnomaden, relative Neuankömmlinge. Nach der Überquerung des Larkya La folgt man dem Fluss Dudh Khola(Milch-Fluss) bis zum Zusammenfluss mit dem Marsyangdi in Dharapani auf der Ostseite der Annapurna-Runde. Am Ende im Jeep von Dharapani direkt nach Bandipur und zwei Tage später nach Kathmandu.

 

Höhepunkte: Abwechslungsreiche Natur und ein Kaleidoskop kleiner Völkerschaften. Am Ende des tosenden, schäumenden Buddhi Gandaki mit seiner engen, steilen Schlucht kommt man ab Lho dem Giganten Manaslu(8163m) und seinen kaum minder imposanten Nachbarn Himalchuli(7893m) und Ngadichuli(7871m) sehr nahe. Zur Akklimatisation ein Tagesausflug zum Manaslu Basislager. Verhältnismäßig leichte Überschreitung des Passes Larkya La(5135m). Zum Abschluss Erholung und Kultur in Bandipur und Kathmandu.

 

Talhammer-Vorteile: Fortlaufende Aktualisierung der Tour, besonders nach drei Besuchen in den vergangenen 12 Monaten.

 

Sicherheit/Saison: Keine besonderen Risiken. Die Wege wurden nach den Erdbeben 2015 alle wieder befestigt, die Dörfer sind aufgebaut. Nur ein plötzlicher Wintereinbruch kann die Überquerung des Larkya La gefährden. Ausreichende Akklimatisation durch langsamen Aufstieg. Die Tour findet im späten Frühjahr statt, der zweiten Hauptsaison Nepals.

 

Schwierigkeitsklasse: III-

 

Stil: Teahouse Trek, Übernachtung in festen Unterkünften verschiedener Qualität. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf Hotels in Kathmandu und Bandipur. In den Teahouses ist Wohnraum knapp, Einzelzimmer sind kategorisch ausgeschlossen.

 

Datum/Dauer: 03.April(Samstag) bis 22.April 2021(Donnerstag), 20 Tage

 

Preis: 1900€ von Kathmandu bis Kathmandu, Einzelzimmerzuschlag 190€

 

Teilnehmerzahl: 8 bis 12

 

Die unmittelbare Nähe Chinas ist unübersehbar - Moritz

 

Detaillierter Ablauf:

 

03.04., 01.Tag:

Abflug Deutschland

 

04.04., 02.Tag:

Ankunft Kathmandu

 

05.04., 03.Tag:

Rest Kathmandu, Bhaktapur, Bodnath

 

06.04., 04.Tag:

Fahrt Arughat, Soti Khola

 

07.04., 05.Tag:

Trek Khorlak Besi

 

08.04., 06.Tag:

Trek Philim

 

09.04., 07.Tag:

Trek Jagat

 

10.04., 08.Tag:

Trek Dyang

 

11.04., 09.Tag:

Trek Namrung

 

12.04., 10.Tag:

Trek Shyala

 

13.04., 11.Tag:

Trek Pungen Gompa, Samagaon

 

14.04., 12.Tag:

Trek Manaslu BC, Samagaon

 

15.04., 13.Tag:

Trek Sumdo

 

16.04., 14.Tag:

Trek Dharamsala

 

17.04., 15.Tag:

Trek Larkya La, Bhimthang

 

18.04., 16.Tag:

Trek Dharapani

 

19.04., 17.Tag:

Fahrt Besisahar, Dumre, Bandipur, 8h

 

20.04., 18.Tag:

Rest Bandipur

 

21.04., 19.Tag:

Fahrt Kathmandu

 

22.04., 20.Tag:

Flug Deutschland

 

Ausflug zur Pungen Gompa - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers; Übernachtungen; Genehmigungen; Internationale und lokale Guide, Träger; Freigepäck 15kg; Thuraya Satellitentelefon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum Nepal, Mahlzeiten, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Der höchste Punkt ist der 5135 Meter hohe Larkya La, das ist in Nepal nicht besonders hoch. Jedoch kann besonders im Frühjahr dort Schnee liegen. Die Etappen sind z.T. bis zu 7 Stunden lang. Trittsicherheit ist hier von besonderer Bedeutung, da man einiges an vom den Erbeben ruiniertem Gelände, instabil und nur notdürftig befestigt, überwunden werden muss. Die gleiche Herausforderung ist zu Beginn die Baustelle der Straße, die einmal den ganzen Fluss entlang bis nach China/Tibet führen soll.

 

Ausrüstung: Es genügt die auf der Homepage aufgeführte Standardausrüstung. Der Schlafsack muss um diese Jahreszeit einen Komfortbereich von -7°C haben, denn auch in den besten Teahouses sind die Zimmer unbeheizt, das gilt ausgerechnet für Dharamsala, die höchste Übernachtung der ganzen Tour. Wanderschuhe müssen stabil und v.a. warm sein. Neben einer Daunenjacke sind im Frühjahr ein Paar Grödeln oder leichte Steigeisen unentbehrlich.

 

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Bei Ankunft am Flughafen Kathmandu, 50$ für 30 Tage, korrekten Betrag bereithalten.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung werden dringend empfohlen. Wenn schnelle Hilfe benötigt wird, kann die nur durch einen Hubschrauber garantiert werden. Deshalb wird auch ein Satellitentelefon mitgeführt. Die Möglichkeit an Höhenkrankheit zu erkranken ist zwar vorhanden, die Wahrscheinlichkeit jedoch nicht hoch. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten.

 

Verpflegung: Mahlzeiten sind NICHT inbegriffen und der Preis somit reduziert. Verpflegung ist reichhaltig und hygienisch, jedoch ohne größere Auswahl. Wer auf Dauer keinen Reis oder Kartoffeln mag, decke sich Müsli-Riegeln usw ein.

 

Unterkunft: In Kathmandu und Bandipur in Mittelklasse-Hotels, auf Trekking in den ortsüblichen Teahouses, die unterschiedlicher Qualität sind. Einzelzimmerunterbringung kann dort nicht garantiert werden und kostet zusätzlich zum Einzelzimmerzuschlag.

 

Transport: Jeeps und Minibusse werden über etablierte und vertrauenswürdige Agenten gemietet.

 

Leitung: Moritz Steinhilber hat 2008 von Gorkha(dem Epizentrum des Erdbebens vom 15.April 2015) aus und über den Rupina La bei Nyak den Buddhi Gandaki erreicht und überquerte den Larkya La. Seit Oktober 2018 überquerte er dreimal den Larkya La.

 

Vertragspartner: Mingmar Sherpa, CEO Boss Adventures, Kathmandu

 

Nachmittag in Daramshala, dem Ausgangspunkt für den Larkya La - Moritz

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