Talhammer
Rast auf dem Larkya La (5135m), dem höchsten Punkt der Tour - Moritz

  Um den Manaslu - im Frühjahr

03.04.-22.04.2022, 20 Tage --- Teahouse --- Talhammer --- III- --- 2000€ KTM/KTM

 

Die Trekkingtour um den 8163 Meter hohen Manaslu in Zentralnepal gehört zu den etwas seltener begangen Touren des Landes und hat das „Erbe“ der mittlerweile fast völlig erschlossenen Annapurna Region, die etwas weiter westlich liegt, angetreten. Die Zeit des mühevollen Camping ist auch hier vorbei, man kommt in rustikalen Herbergen(Teahouses) unter. Man beginnt die Tour auf nur 700 Metern Höhe und kommt somit durch so gut wie alle Klimazonen der Erde.

 

China ist nicht fern ... - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Mit dem Jeep erreicht man Machha Khola, den Ausgangspunkt westlich von Kathmandu. 

Der Fluss Buddhi Gandaki, der aus dem Gletscher nördlich des Manaslu entspringt, führt wie ein Band zum höchsten Punkt, dem Larkya La(5135 Meter). Das Tal ist zumeist sogar sehr eng, gibt Dörfern und Feldern nur wenig Raum, die Wege sind zum Teil abenteuerlich. Die Tour beginnt auf 700 Metern, so werden sehr unterschiedliche Klima-und Vegetationszonen durchstreift. Genauso abwechslungsreich wie die Natur sind die verschiedenen Völker des Tales, im Süden indoeuropäische Brahmanen und Chhetris neben den tibeto-birmesischen Gurung, im Norden dann tibetische Halbnomaden, relative Neuankömmlinge. Nach der Überquerung des Larkya La folgt man dem Fluss Dudh Khola(Milch-Fluss) bis zum Zusammenfluss mit dem Marsyangdi in Dharapani auf der Ostseite der Annapurna-Runde. Am Ende im Jeep von Dharapani nach Bandipur. Zum Abschluss Bandipur und Kathmandu.

 

Höhepunkte: Abwechslungsreiche Natur und ein Kaleidoskop kleiner Völkerschaften. Am Ende des tosenden, schäumenden Buddhi Gandaki mit seiner engen, steilen Schlucht kommt man ab Lho dem Giganten Manaslu(8163m) und seinen kaum minder imposanten Nachbarn Himalchuli(7893m) und Ngadichuli(7871m) sehr nahe. Zur Akklimatisation ein Tagesausflug zum Manaslu Basislager. Verhältnismäßig leichte Überschreitung des Passes Larkya La(5135m). Erholung und Kultur in Bandipur und Kathmandu.

 

Talhammer-Vorteile: Fortlaufende Aktualisierung der Tour, besonders nach vier Besuchen seit 2018.

 

Sicherheit/Saison: Keine besonderen Risiken. Die Wege wurden nach den Erdbeben 2015 alle wieder befestigt, die Dörfer sind aufgebaut. Nur ein plötzlicher Wintereinbruch kann die Überquerung des Larkya La gefährden. Ausreichende Akklimatisation durch langsamen Aufstieg. Die Tour läuft im April, der zweiten Hauptsaison. In der Regel liegt um diese Zeit auf dem Larkya La noch etwas Schnee.

 

Schwierigkeitsklasse: III-

 

Stil: Teahouse Trek, Übernachtung in festen Unterkünften verschiedener Qualität. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf Hotels in Kathmandu und Bandipur. In den Teahouses ist Wohnraum knapp, Einzelzimmer sind kategorisch ausgeschlossen.

 

Datum/Dauer: 03.April(Sonntag) bis 22.April 2022(Freitag), 20 Tage

 

Preis: 2000€ von Kathmandu bis Kathmandu, Einzelzimmerzuschlag 190€

 

Teilnehmerzahl: 8 bis 12

 

Der Manaslu ist mit 8163 Metern der achthöchste Berg der Welt - Moritz

 

Detaillierter Ablauf:

 

03.04., 01.Tag: Abflug Deutschland

 

04.04., 02.Tag: Ankunft Kathmandu

Nach Erholung in Hotel erste Erkundung der Hauptstadt

 

05.04., 03.Tag: Kathmandu, Bhaktapur, Bodnath

Während die Gruppe Bhaktapur und Bodnath besucht, erledigt die Partneragentur die Formalitäten für die Genehmigungen.

 

06.04., 04.Tag: Fahrt Machha Khola, 9h

Über die Orte Dhadingbesi und Arughat geht es im Jeep zum Ausgangspunkt der Wanderung.

 

07.04., 05.Tag: Trek Jagat, 6-7h

Der erste Tag Trekking ist heiß und relativ lang.

 

08.04., 06.Tag: Trek Philim, 4h

Im Vergleich zu gestern ist die heutige Etappe recht kurz. Am Nachmittag Besuch in einem buddhistischen Kloster ungefähr 30 Minuten oberhalb von Philim.

 

09.04., 07.Tag: Trek Dyang, 6h

Weiter geht es durch die enge Buddhi Gandaki Schlucht.

 

10.04., 08.Tag: Trek Namrung, 7-8h

Eine lange, vielfältige Etappe durch mehrere Vegetationszonen.

 

11.04., 09.Tag: Trek Shyala, 5-6h

Durch die beeindruckenden Dörfer Lihi und Lho. Kurz vor Lho die erste volle Aussicht auf den Manaslu.

 

12.04., 10.Tag: Trek Pungen Gompa, Samagaon, 6-7h

Kurz nach Shyala zweigt die Gruppe ab zum verlassenen Kloster von Pungen, am Fuße des Manaslu. Zurück zum Hauptweg und weiter eben nach Sama, dem Hauptort im Tal.

 

13.04., 11.Tag: Trek Manaslu BC, Samagaon, 6-7h

Tagesausflug und Akklimatisations-Wanderung zum Basislager des Manaslu. Steil empor entlang des Eisfalls, grandiose Aussichten auf den Birendra-See im Talboden.

 

14.04., 12.Tag: Trek Sumdo, 2-3h

Kurze, ebene, einfache Etappe zum Dorf, das nicht weit entfernt von der Grenze zu China liegt. Kurze Wanderung in die Umgebung am Nachmittag.

 

15.04., 13.Tag: Trek Dharamsala, Larkya La, Bhimtang, 8-9h

Wir werden versuchen, von Samdo an einem Tag über den Pass nach Bhimtang zu gelangen. Sollte dies nicht möglich sein, kann Dank Zeitreserven umdisponiert werden.

 

16.04., 14.Tag: Trek Guwa, 6h

Die landschaftlich schönste Etappe der Tour. Nach der Anstrengung gestern ist heute früh Feierabend.

 

17.04., 15.Tag: Trek Dharapani, 4h

Die letzte Etappe ist ebenfalls recht kurz, Verabschiedung von der Mannschaft, nach Möglichkeit in Verbindung mit einer kleinen Party.

 

18.04., 16.Tag: Fahrt Bandipur, 7h

Fahrt zum malerisch gelegenen Ausflugsort Bandipur und Übernachtung in einem etwas besseren Hotel.

 

19.04., 17.Tag: Bandipur

Erkundung der Höhle „Siddha Gupha“.

 

20.04., 18.Tag: Fahrt Kathmandu, 6h

Zurück in die Hauptstadt.

 

21.04., 19.Tag: Kathmandu

Gelegenheit zum Shopping und ein paar letzten Besichtigungen

 

22.04., 20.Tag: Flug Deutschland

Und dortige Ankunft in der Regel am selben Tag.

 

Das Mittagessen wird frisch zubereitet ... - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers; Übernachtungen; Genehmigungen; Internationale und lokale Guide, Träger; Freigepäck 15kg; Thuraya Satellitentelefon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum Nepal, Mahlzeiten, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Der höchste Punkt ist der 5135 Meter hohe Larkya La, das ist in Nepal nicht besonders hoch. Jedoch kann besonders im Frühjahr dort Schnee liegen. Die Etappen sind z.T. bis zu 7 Stunden lang. Trittsicherheit ist hier von besonderer Bedeutung, da man einiges an vom den Erbeben ruiniertem Gelände, instabil und nur notdürftig befestigt, überwunden werden muss. Die gleiche Herausforderung ist zu Beginn die Baustelle der Straße, die einmal den ganzen Fluss entlang bis nach China/Tibet führen soll.

 

Ausrüstung: Es genügt die auf der Homepage aufgeführte Standardausrüstung. Der Schlafsack muss um diese Jahreszeit einen Komfortbereich von -7°C haben, denn auch in den besten Teahouses sind die Zimmer unbeheizt, das gilt ausgerechnet für Dharamsala, die höchste Übernachtung der ganzen Tour. Wanderschuhe müssen stabil und v.a. warm sein. Neben einer Daunenjacke sind im Frühjahr ein Paar Grödeln oder leichte Steigeisen unentbehrlich.

 

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Bei Ankunft am Flughafen Kathmandu, 50$ für 30 Tage, korrekten Betrag bereithalten.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung werden dringend empfohlen. Wenn schnelle Hilfe benötigt wird, kann die nur durch einen Hubschrauber garantiert werden. Deshalb wird auch ein Satellitentelefon mitgeführt. Die Möglichkeit an Höhenkrankheit zu erkranken ist zwar vorhanden, die Wahrscheinlichkeit jedoch nicht hoch. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten.

 

Verpflegung: Mahlzeiten sind NICHT inbegriffen und der Preis somit reduziert. Verpflegung ist reichhaltig und hygienisch, jedoch ohne größere Auswahl. Wer auf Dauer keinen Reis oder Kartoffeln mag, decke sich Müsli-Riegeln usw ein.

 

Unterkunft: In Kathmandu und Bandipur in Mittelklasse-Hotels, auf Trekking in den ortsüblichen Teahouses, die unterschiedlicher Qualität sind. Einzelzimmerunterbringung kann dort nicht garantiert werden und kostet zusätzlich zum Einzelzimmerzuschlag.

 

Transport: Jeeps und Minibusse werden über etablierte und vertrauenswürdige Agenten gemietet.

 

Leitung: Moritz Steinhilber hat 2008 von Gorkha(dem Epizentrum des Erdbebens vom 15.April 2015) aus und über den Rupina La bei Nyak den Buddhi Gandaki erreicht und überquerte den Larkya La. Seit Oktober 2018 überquerte er viermal den Larkya La.

 

Vertragspartner: Mingmar Sherpa, CEO Boss Adventures, Kathmandu

 

... und sofort verzehrt - Moritz

Copyright © 2021 All Rights Reserved