Talhammer
Blick von Thadepati(3650 Meter) auf den Laurebina Pass(4510 Meter) und rechts davon, den Surya Peak(5145 Meter) - Moritz

  Tamang Heritage Trail, Langtang, Gosainkhund, Helambu

Auf dieser Tour werden die vier Hauptgebiete in der beliebten Trekking-Region direkt nördlich von Kathmandu verbunden. Höhepunkte sind die Gipfel Cerko Ri(4950 Meter) und Surya Peak(5145 Meter) und die Überschreitung des Laurebina Passes (4510 Meter). Die ganze Region und besonders Langtang waren stark vom Doppelbeben 2015 betroffen. Fast drei Jahre später ist wieder so etwas wie Normalität eingekehrt.

 

27.März-15.April 2018, 20 Tage --- Teahouse Trek --- Moritz Steinhilber --- 1400€ KTM/KTM

 

Blumige Grüße aus Nagthali - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Das Trekkingziel liegt direkt nördlich von Kathmandu(keine Inlandsflüge nötig!!) und ist von den ursprünglich aus Tibet stammenden Tamang geprägt. Der Trek beginnt mit dem Tamang Heritage Trail, der erst vor wenigen Jahren ausgewiesen wurde, um einen authentischen Eindruck der Kultur dieses Volkes zu bekommen. Nach einem Abstecher zum neuen Grenzübergang mit China geht es ins Langtang-Tal, wo der Panoramaberg Cerko Ri bestiegen wird. Es folgen die für Hindus und Buddhisten heiligen Seen von Gosainkhund und ein weiterer Panoramaberg, der Surya Peak. Nach der Überwindung des höchsten Passes der Tour, dem Laurebina, erreicht man schließlich die wärmere Region von Helambu, die von Sherpas besiedelt ist. Die Etappen sind weder besonders hart noch lang, dafür bekommt man einen Eindruck der gesamten Region. In der anschließenden Detailbeschreibung werden die Schäden, auf welche man trifft, deutlich erwähnt. Dies soll nicht von einem Besuch abschrecken, sondern vorbereiten.

 

Höhepunkte: Die Aussichtsberge Taruche, Cerko Ri und Surya Peak; authentische Kultur der Tamang; die Seen von Gosainkhund; Beginn der Rhododendronblüte; ….und wenn es auch keine Sehenswürdigkeiten im üblichen Sinn sind: Die Zerstörungen des Doppelbebens von 2015 und v.a. der anschließenden Riesenlawine in Langtang Dorf sind ein Anblick, den man lange nicht vergessen wird. in Thulo Syabru und Melamchigaon werden auch im März 2018 sicher noch einige der Schäden an den Gebäuden zu sehen sein. Viele sind jedoch mittlerweile behoben. Unübersehbar und weiter eine gewisse Gefahrenquelle sind die vom Erdbeben verursachten Erdrutsche. Aber gerade mit einem Besuch in dieser leidgeprüften Region leistet man einen aktiven Beitrag zum Wiederaufbau!

 

Talhammer-Vorteile: Die Tour wird jedes Jahr laufend aktualisiert und Neuerungen einbezogen. Leitung durch einen der besten deutschen Kenner der Region.

 

Sicherheit/Saison: Besonders auf dem Wegstücken von Sherpagaon nach Lama Hotel, Lama Hotel nach Thangsyap und von Rimche nach Thulo Syabru hat das Doppelbeben von 2015 unübersehbare Spuren, sprich Erdrutsche, hinterlassen. Diese zu überqueren erfordert Umsicht und Schnelligkeit, umso mehr, wenn es regnet. Bei Starkregen muss vor einem Erdrutsch Wetterbesserung abgewartet werden. Die Tour findet während der Hauptsaison statt, während welcher man im Normalfall nicht mit ausgiebigen Schneefällen rechnet. Diese können nichtsdestotrotz niedergehen, weswegen eine Umplanung der Route nötig werden könnte.

 

Schwierigkeitsklasse: III

 

Stil: Teahouse Trek, Übernachtung in festen Unterkünften verschiedener Qualität. Manche wurden nur notdürftig seit der Naturkatastrophe 2015 wiederaufgebaut. Entscheidend ist jedoch, dass Quartiere verfügbar sind und die Etappen nicht zu lange.

 

Datum/Dauer: 27.März(Dienstag)-15.April 2018(Mittwoch), 20 Tage

 

Preis: 1400€ von Kathmandu bis Kathmandu, Einzelzimmerzuschlag 50€

 

Teilnehmerzahl: 2 bis 12

 

Thuman nach einem Schneeschauer - Moritz

 

Detaillierter Ablauf:

 

27.03., 01.Tag, Abflug Deutschland

 

28.03., 02.Tag, Ankunft Kathmandu

Abholung vom Flughafen, Transfer zum Hotel. Eventuell Gang zum Tourism Department, um die Genehmigungen zu erhalten. Letzte Besorgungen, ansonsten Zeit zur freien Verfügung. Budgethotel in der Freakstreet oder am Durbar Square.

 

29.03., 03.Tag, Fahrt nach Syabrubesi(6h), Trek nach Gatlang, 5h

Früh machen wir uns im Jeep auf die Fahrt nach Syabrubesi, dem Ausgangspunkt der Trekkingtour. Seit letzten Jahr ist dies die neue Hauptverbindung nach China und Rasuwagarhi der Grenzübergang. Nach dem Mittagessen in Syabrubesi beginnt die Wanderung mit einem steilen Anstieg nach Gatlang. Nach 2h erreicht man ein Hochtal, der zweite Teil der Wanderung ist eben. Übernachtung in einer Lodge in Gatlang(2350 Meter).

 

30.03., 04.Tag, Trek Tatopani, 5h

Von Gatlang geht es flussabwärts nach Chilime und auf der Gegenseite gleich wieder steil den Hang hinauf. Tatopani heißt zu Deutsch „heißes Wasser“ und in der Vergangenheit war der Ort für seine Thermalquellen, rötlichbraun, bekannt. Leider sind die Quellen seit den Erdbeben versiegt, aber vielleicht hat man Glück und Tatopani(2745 Meter) ist trotzdem ein hübsches, kleines Dorf. Es scheint aber leider in seiner Gesamtheit etwas in Schieflage geraten zu sein und wir werden versuchen, ein möglichst „ebenes“ Hotel zu finden.

 

31.03., 05.Tag, Trek Nagthali, Besteigung Taruche, 6h

Bis zur Hochalm Nagthali(3275 Meter) sind es ungefähr 3h Aufstieg und schon von dort sind die Ausblicke auf die Umgebung spektakulär. Dies ist jedoch noch lange nicht alles, nach der Mittagspause begeben wir uns hinauf zum Aussichtsberg Taruche(3647 Meter), von wo man Ausblicke wie aus dem Flugzeug hat. Auf der anderen Seite des Flusses der Gigant Langtang Lirung(7234 Meter), Richtung China die Bergkette, zu welcher auch der Shishapangma(8012 Meter) gehört. Man erkennt deutlich den abrupten Übergang vom Indischen Subkontinent über den Himalaya zum tibetischen Hochland. Die Unterkunft in Naghtali ist zwar nicht luxuriös, aber akzeptabel.

 

01.04., 06.Tag, Trek Thuman, Khangjim, 7h

Von Nagthali geht es bergab nach Thuman. Den Bhote Kosi überqueren wir mit Hilfe einer reparierten Hängebrücke. Kurz geht es über die „Hauptstraße“(die Hauptverbindung zwischen Nepal und China) und wieder bergauf durch das Dorf Lingling. Die Mittagspause legen wir im Sherpadorf Bhriddim ein. Nach dem Essen geht es eine Stunde angenehm fast eben durch Kiefernwald, wo man mit etwas Glück Rehe und Rhesusaffen erspähen kann. Ein letzter kurzer steiler Anstieg führt zum Hotel oberhalb von Khangjim (2235 Meter), welches vom Erdbeben fast komplett verschont wurde. Schön sieht man gegenüber die Weg von Thulo Syabru nach Gosainkhund, man sitzt wirklich wie auf einer Panoramaterrasse. Die örtliche Unterkunft ist überdurchschnittlichlich gut.

 

02.04., 07.Tag, Trek Lama Hotel, 5h

Weiter geht es recht eben in das Langtang-Tal hinein. Wenn man Glück hat, sieht man im Wald vor Sherpagaon(2570 Meter) Wild, vielleicht Rehe und seltenere Vogelarten. In Sherpagaon ist Mittagsrast, hinter dem Ort liegen einige kürzere Passagen, wo man 2017 vielleicht noch etwas Vorsicht walten lassen muss. Gegenüber kann man sehr gut erkennen, warum der alte Weg von Thulo Syabru nach Lama Hotel nicht mehr benutzt wird und alle Welt heutzutage über Khangjim geht. Lama Hotel(2515 Meter) überstand das Erdbeben ziemlich gut und wir verbringen die Nacht in einer guten Lodge.

 

03.03., 08.Tag, Trek Langtang Village, 6h

Oberhalb von Lama Hotel haben durch die Erdbeben ausgelöste Erdrutsche tiefe Schneisen in den Hängen und Wäldern hinterlassen. Eineinhalb Stunden vor Langtang Dorf(3480 Meter) hört der Wald abrupt auf, genauer gesagt, er liegt flach da, komplett. Dies hat die gewaltige Druckwelle verursacht, die ihrerseits durch den gigantischen Felssturz von ca. 6500 Meter Höhe des Langtang Lirung ausgelöst wurde. Kurz vor dem ehemaligen Dorf Langtang beginnen die Erdmassen, unter welchen es begraben ist. Seit Frühjahr 2017 gibt es in „Neu Langtang Dorf“ wieder einige rustikale Unterkünfte. Mancher könnte den Aufenthalt an einem solchen Ort als unerträgliche Schaulust empfinden. Tatsächlich wird so auch nichts besser. Man hilft den Leuten, wenn man in ihrem Dorf verweilt.

 

04.04., 09.Tag, Trek Kyanjin Gompa, 3-4h

Von Langtang bis Kyanjin Gompa(3825 Meter) geht es nicht mehr steil bergan, dafür ragen rechts und links die vereisten Himalaya-Riesen höher und höher in den Himmel. Man befindet sich nun tief im größten Gebirge der Welt und die Kultur ringsum ist unverkennbar tibetisch, fast möchte man glauben, man hätte Nepal schon hinter sich. Zum Mittagessen sind wir in Kyanjin Gompa und am Nachmittag geschieht nicht viel, da morgen ein großer Tag ist. Vielleicht wurde die ehemals berühmte Yakkäserei schon wieder eröffnet, auf jeden Fall gibt es ein Café mit frischen Backwaren. Die hiesige Lodge gehört zu den besten der ganzen Tour.

 

05.04., 10.Tag, Besteigung Cerko Ri, 5-9h

Um 6 Uhr in der Früh machen geht es auf den Weg zum Cerko Ri(4985 Meter), einem der Höhepunkte der Wanderung. Wir starten - langsam - und es geht weiter - langsam. Da sich um diese Jahreszeit das Wetter im Lauf des Tages nur selten verschlechtert, kann jeder den Schritt gehen, den er benötigt. Die Aussichten während des Aufstiegs und von oben sind genial, schön sieht man auch gegenüber den Ganja La(5205 Meter), über welchen im November 2017 eine andere Talhammer-Trekkingtour führt.

 

06.03., 11.Tag, Trek Lama Hotel, 6h

Nach der Besteigung des Cerko Ri ist man voll akklimatisiert und der Abstieg durch den bekannten Dschungel hinab nach Lama Hotel(2515 Meter) fällt besonders leicht. Leichtsinnig darf man in dem arg gebeutelten Tal trotzdem nicht werden. Übernachtung nach Möglichkeit in der selben Lodge wie im Aufstieg.

 

07.04., 12.Tag, Trek Thulo Syabru, 6-7h

Die früher gebräuchliche Route von Rimche über Bamboo und Pahiro nach Thulo Syabru(2255m), welche nach dem Erdbeben für einige Monate blockiert war, ist wieder geöffnet. Hinter Rimche geht es steil hinab zum Langtang Fluss, der manchmal komplett unter gewaltigen Trümmern verschwindet. Das Lodges von Bamboo sind eine besondere Sehenswürdigkeit, um Haaresbreite entgingen sie 2015 einem zyklopischen Erdrutsch. Nach Bamboo führt der Weg durch dichten Dschungel. Nach steilem Anstieg kommt man nach Thulo Syabru. Der Wiederaufbau dieses wunderschön gelegenen Dorfes ist nun endlich begonnen worden, annehmbare Unterkunft zu finden also kein Problem mehr. Sollte wegen Regens der neue, alte Weg unpassierbar sein, geht man über Sherpagaon, Khangjim und Old Syabru nach Thulo Syabru, was einen zusätzlichen Tag erfordert. Dazu wird der Surya Peak „geopfert“.

 

08.04., 13.Tag, Trek Sing Gompa, 5h

Der Weg nach Sing Gompa(3680 Meter) führt wieder durch schöne Natur und fast unberührte Wälder. Allerdings unaufhörlich und ununterbrochen nach oben, glücklicherweise sind unterwegs genug Erfrischungsgelegenheiten. Wenn die Bäume etwas auseinander weichen, sieht man ein Panorama von der Annapurna im Westen bis zum Langtang Lirung im Osten. In Sing Gompa ist die Yakkäserei noch intakt, die Unterkunft gehört zu den besseren der Tour.

 

09.04., 14.Tag, Trek Gosainkhund, 7h

Nach zwei Aussichtsbergen, einer schon erreichten Höhe von fast 5000 Metern und 12 Tagen Trekking kann man sich, wenn man in guter Verfassung ist, den Höhengewinn von 750 Metern bis zu den auf 4430 Meter hoch gelegenen Gosainkhund-Seen schon erlauben. Hinauf geht es über den windgepeitschten Hang von Laurebinyak. Schon weiter unten hört die Vegetation größtenteils auf und der Blick schweift über die mächtigste Gebirgskette die Welt, der Nahtstelle von Indien und Tibet(China), Subkontinent und Eurasien. An den Seen liegen fünf Lodgen, die alle dasselbe bieten.

 

10.04., 15.Tag, Besteigung Surya Peak, 6-9h

Die Verhältnisse am Surya Peak(5145 Meter) können sehr variieren, zwischen Geröllhalde und vollkommen verschneit. Beides hat seine Vor-und Nachteile, was heißen soll, die Besteigung wird, wenn das Wetter es erlaubt, auf jeden Fall in Angriff genommen. Falls das Leistungsniveau der Gruppe zu sehr auseinanderklafft, wird ein weiterer Guide verpflichtet, damit mehrere Gruppen gebildet werden können und jeder seinen eigenen Schritt gehen kann. Wenn man auch unser Unternehmen nicht mit einer „echten“ Himalaya-Expedition vergleichen kann, so ist dieser Tag doch anders, man ist schon eher Bergsteiger als Trekker. Die Besteigung ist ganz sicher ein Erlebnis und oben wartet eine unglaubliche, fast unvergessliche Aussicht. Die Besteigung ist keinesfalls verbindlich, wer sie sich nicht zutraut oder andere Bedenken hat, verbringt den Tag unten an den Seen.

 

11.04., 16.Tag, Trek Gopte, 6h

Nach der Besteigung gestern wird heute die Bewältigung des Laurebina Passes(4510m) keine große Beschwerden machen. Die beginnen eher auf der anderen Seite, zwischen Phedi, Gopte und dem Tagesziel Thadepati(3590 Meter). Selten hat man in irgendwo in Nepal so das Gefühl, auf der Stelle zu treten wie hier. Es geht nur auf und ab, kaum vorwärts. Der Dschungel hier ist wieder urwüchsig, leider wurde dieser Talkessel aber auch sehr stark von den letzten Beben in Mitleidenschaft gezogen. Im März kann auch noch manche Schneepassage leichte Probleme machen. Gopte ist kein Dorf, sondern besteht wie Phedi „nur“ aus zwei Lodgen.

 

12.04., 17.Tag, Trek Melamchigaon, 5-6h

„Früher“ ging man den Weg von Thadepati über Kutumsang nach Chisapani nach Sundarijal und Kathmandu. Leider wurden mittlerweile auf dieser Strecke so viele Pisten gebaut, dass von Trekking beim besten Willen nicht mehr die Rede sein kann. Nach dem Frühstück geht es weiter nach Thadepati(3650m), welches nocheinmal einen herrlichen Rundblick bietet. Nach dem frühen Mittagessen Abstieg nach Melamchigaon(2535 Meter). Obwohl in diesem Dorf kein einziges Steinhaus, auch nicht die Gompa, stehen blieb, ist es schon wieder möglich, dort einigermaßen erträglich zu übernachten.

 

13.04., 18.Tag, Trek Timbu, 5h, Fahrt Kathmandu, 4-5h

Melamchigaon ist zwar schon mehrere Jahre zumindest offiziell ans Straßennetz angeschlossen, ob die Zufahrt jedoch tatsächlich zu benutzen ist, bleibt mehr als fraglich. Zudem steuert die Holperpiste auch den letzten Weiler an, man ist also endlos unterwegs. Besser man geht zumindest bis Timbu(1580 Meter) zu Fuß, das Tal ist trotz der Piste erfreulich ursprünglich. In Timbu wartet dann schon der Jeep auf uns und nach wenigen Stunden über die alte Chinastraße ist man zurück in Kathmandu.

 

14.04., 19.Tag, Kathmandu

Noch ein Tag zur eigenen Verfügung vor der Abreise zum Einkauf von Souvenirs usw. Notfalls auch ein Puffertag. Übernachtung in Budgethotel Freakstreet oder Durbar Square.

 

15.04., 20.Tag, Flug Deutschland

Wir bringen Sie im Taxi rechtzeitig zum Flughafen.

 

Abendstimmung Langtang Dorf - Moritz

 

 

Der Preis beinhaltet:

Transfers; Übernachtungen; Genehmigungen; Internationale und lokale Guide, Träger; Freigepäck 15kg; Thuraya Satellitentelefon

 

Der Preis beinhaltet NICHT:

Internationaler Flug, Visum Nepal, Mahlzeiten, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Ohne die optionalen Aussichtsberge erreicht man eine maximale Höhe von 4510 Metern(Laurebina Pass), was in Nepal nicht viel ist. Die Etappen sind z.T. bis zu 7 Stunden lang. Trittsicherheit ist hier von besonderer Bedeutung, da man einiges an vom den Erbeben ruiniertem Gelände, instabil und nur notdürftig befestigt, überwinden muss. Die Besteigung des Taruche sollte einem geübten Trekker keine und die des Cerko Ri nur geringe Probleme machen. Besonders bei Schnee sollte man bei der Besteigung des Surya Peaks nochmal einen Tick trittsicherer sein. Erwähnen muss man auch die Kälte, besonders in Gosainkhund.

 

Ausrüstung: Der Schlafsack muss um diese Jahreszeit einen Komfortbereich von -5°C haben, denn auch in den besten Teahouses sind die Zimmer unbeheizt. Wanderschuhe müssen stabil und v.a. warm sein. Auf jeden Fall wird eine Daunenjacke benötigt, für den Surya Peak Gamaschen, aber keine Steigeisen oder Eispickel.

 

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Bei Ankunft am Flughafen Kathmandu, 40$ für 30 Tage, korrekten Betrag bereithalten.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Die Möglichkeit an Höhenkrankheit zu erkranken ist zwar vorhanden, die Wahrscheinlichkeit jedoch nicht hoch. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten. Satellitentelefon ist dabei.

 

Verpflegung: Um sämtlichen Wünschen gerecht zu werden ist es am Einfachsten, allen die eigene Wahl zu überlassen. Diese variiert stark und eine pauschale Abdeckung wäre unfair. Der Preis beinhaltet deswegen keine Mahlzeiten (und ist reduziert). Kosten im Schnitt 20 bis 25€ täglich, ohne Softdrinks, Alkohol etc. Verpflegung ist reichhaltig und hygienisch, jedoch ohne größere Auswahl. Wer auf Dauer keinen Reis oder Kartoffeln mag, decke sich Müsli-Riegeln usw ein.

 

Unterkunft: In Langtang Village, Gopte, Thadepati und Melamchigaon stand nach dem zweiten Beben 2015 kein Gebäude, Orte wie Thulo Syabru, Thimure, Gatlang und viele andere wurden mehr als zur Hälfte zerstört. Fast drei Jahre später hat sich die Lage deutlich entspannt. Qualität variiert erheblich, es wird versucht, überall das „Beste vom Besten“ zu bekommen, was zugegebenermaßen in Langtang, Thulo Syabru, Gopte und Melamchigaon nicht besonders viel heißt.

 

Transport: Jeeps und Minibusse werden über etablierte und vertrauenswürdige Agenten gemietet.

 

Leitung: Moritz Steinhilber war 1994 zum ersten Mal in der Langtang Region, 2012 dann auf dem Tamang Heritage Trail. Zusätzlich kennt er den Ganja La und den Tilmans Pass. Den Cerko Ri hat er fünf Mal bestiegen. Im März 2016 hat er sich die Schäden des Doppelbebens, welches er in Lamjung und Kathmandu selber erlebte, mit eigenen Augen angeschaut. Später in jenem Frühjahr erstieg er auch zum ersten Mal den Surya Peak. Im März 2017 konnte er sich von den Fortschritten beim Wiederaufbau selbst überzeugen.

 

Vertragspartner: Expedition Himalaya, www.expeditionhimalaya.com

 

Abendstimmung Kyanjin Gompa - Moritz

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