Talhammer
Unterwegs zum Sim La - Inna Yagudina

  Sim La: Vom Panmah Gletscher zum Snow Lake und Askole

22.Juni-12.Juli 2018, 21 Tage --- Zelt-Trekking --- Moritz Steinhilber --- 3500€ ISB/ISB --- V+  --- Pilottour!

 

Wohl noch nie wurde diese Tour (Pilotreise) kommerziell angeboten und nur wenige Menschen haben den Choktoi Gletscher und den Sim La mit eigenen Augen gesehen. Dies ist eine Wanderung der Superlative. Wenige Touren führen so tief in das unbekannte Herz des Karakoram. Selten wird man auf soviel Eis treffen und an keinem der Pole eine solch schwindelerregende Zusammenballung aus senkrechtem Eis und Fels sehen. Eine wahre Tour für Kenner!

 

Auf dem Weg zum Sim La - Inna Yagudina

 

Kurzbeschreibung: Es handelt sich wie angekündigt um eine Pilotreise, sie wird zum ersten Mal veranstaltet. Der mit Granit-Türmen und gewaltigen Eismassiven gesäumte Baltoro Gletscher ist weltberühmt, zum K2 bewegen sich mittlerweile Trekkinggruppen aus Pakistans heißen Ebenen. Das ist nicht alles, er besitzt eine Anzahl unbekannter vereister Zuflüsse. Über zwei davon, Panmah/Choktoi und Biafo/Snow Lake, verläuft die Tour. Bis Jhola folgt man der Route zum K2, dann zweigt der Pfad nach links/Norden ab, in Richtung Basislager Latok I-III und Ogre mit Nebengipfeln. Der Panmah verzweigt sich, man folgt dem westlichen Arm des Choktoi Gletscher. Über den Sim La(5833 Meter) vorbei am Ogre wird Lukpe Lawo, der Snow Lake erreicht. Von hier geht es den Biafo Gletscher hinab zurück nach Askole.

 

Höhepunkte: Nur in der Antarktis oder Kanada findet man solche Einsamkeit, doch es fehlt diese gewaltige Kulisse. Diese Tour hat Expeditions-Charakter und bietet im Überfluss jene Eis-und Felsformationen, für welche das Karakoram berühmt ist. Man kann sich auf eine der beeindruckendsten Landschaften der Erde gefasst machen.

 

Talhammer-Vorteile: Diese Tour findet ab vier Teilnehmern statt.

 

Sicherheit: Von den alpinen Gefahren muss ein gewisses Lawinenrisiko am Sim erwähnt werden. Eine Garantie auf Erfolg gibt es nicht. Es ist nicht auszuschließen, dass die Gruppe am Sim überfordert ist und umkehren muss. Das kann schon deshalb sein, weil sich auch an den Pässen innerhalb weniger Monate die Verhältnisse drastisch ändern können. Oberste Devise ist eine sichere Heimkehr, wird es zu riskant, erfolgt das Signal, dem Folge geleistet werden muss.

 

Schwierigkeitsklasse: V+

 

Stil: Zelt-Trekking

 

Datum/Dauer: 22.Juni(Freitag) bis 12.Juli(Donnerstag) 2018, 21 Tage

 

Preis: 4000€ von Islamabad nach Islamabad (EZ Zuschlag 250€, keine Einzelzelte)

 

Teilnehmerzahl: 4 - 6 Personen

 

Snow Lake - Moritz

 

Detaillierte Tourenbeschreibung:

Ein exakter Verlauf kann bei einer Neutour nicht geboten werden. Zwei Reservetag sind eingeplant.

 

22.06., 01.Tag: Abflug Deutschland

Empfehlen lassen sich die Fluggesellschaften Turkish, Qatar, Etihad und Emirates.

 

23.06., 02.Tag: Ankunft Islamabad und Fahrt Naran(6h)

Vom Flughafen geht es sofort im Minibus weiter bis nach Naran

 

24.06., 03.Tag: Fahrt über den Babusar Pass, Skardu(13h)

Über den Babusar Pass(4177 Meter) geht es an einem sehr langen Tag bis nach Skardu, der Hauptstadt Baltistans.

 

25.06., 04.Tag: Ruhetag Skardu

Besichtigung des Trekking-Zentrums, eventuell Verschicken der Postkarten. Kurzer Ausflug zum Satpara See und dem Steinrelief Menthal Buddha. Teatime im K2 Motel mit der berühmten Aussicht auf den Indus.

 

26.06., 05.Tag: Fahrt Askole, 7h

Die Piste nach Askole wurde in den letzten Jahren gewaltig entschärft. Beginn der Fahrt um sechs Uhr, weil immer mit Hindernissen gerechnet werden muss. Strecke bis Hyderabad nun geteert! Erste Nacht im Zelt in Askole(3000 Meter)

 

27.06., 06.Tag: Trek Jhola, 6h

Der erste Tag der Wanderung, früher Aufbruch wegen der Hitze. Entlang des gewaltigen Braldu Flusses trifft man als erstes kleines Hindernis auf den Biafo Gletscher. Vor der alten Hängebrücke über den Dumordu(Panmah Fluss) ist der Abzweig. Wir gehen gerade aus, den Fluss weiter entlang. Bald danach angeblich das Camp

 

28.06., 07.Tag: Trek 5-6h Camp

Ein langer Text erübrigt sich.

 

29.06., 08.Tag: Trek, Panmah/Choktoi Kreuzung, ca.6h

Von der Akklimatisierung her sind angeblich keine Ruhetage nötig. Falls doch, haben wir zwei Tage in Reserve.

 

30.06., 09.Tag: Trek LatokBC, Ghaffour camp, ca.6h

 

01.07., 10.Tag: Ruhetag Ghaffour camp

 

02.07., 11.Tag: Trek Bowl Camp westl. unter Sim, ca.3h

 

03.07., 12.Tag: Trek Sim La(5833 Meter), Snow Lake, ca.7h

Überquerung Sim La, man kommt hinab zum Ogre Basecamp und Snow Lake.

 

04.07., 13.Tag: Trek Karphogoro, 6h

Auf wohl bekannten Pfaden wird der Gletscher verlassen, zum ersten Mal seit einigen Tagen stehen die Zelte auf einer Moräne neben dem Eis.

 

05.07., 14.Tag: Trek Baintha, 8h

Den Biafo hinab geht es zum Lager Baintha.

 

06.07., 15.Tag: Trek Namla, 7h

Und weiter auf der bekannten Biafo-Hispar Route Richtung Zivilisation.

 

07.07., 16.Tag: Trek Askole, 6h, Fahrt Skardu, 5h

Die Wanderung endet wiederum in Askole. Ist die Piste frei, geht es sofort weiter im Jeep nach Askole

 

08.07., 17.Tag: Puffer Skardu

Ein Tag in Reserve.

 

09.07., 18.Tag: Puffer Skardu

Noch ein Tag in Reserve.

 

10.07., 19.Tag: Flug Islamabad oder Fahrt Naran

Spätestens jetzt muss die Rückreise angetreten werden. Wenn kein Flieger gehen wollte – was heutzutage eine Ausnahme ist – wird im Minibus gefahren.

 

11.07., 20.Tag: Sightseeing Islamabad oder Fahrt Islamabad

Je nach dem schaut man sich die Stadt an oder verbringt einen weiteren Tag im Minibus.

 

12.07., 21.Tag, Flug n. Deutschland

 

 Nah und doch so fern, gegenwärtig off limits ist der Hispar Pass - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers/Inlandsflug, sämtliche Übernachtungen und Mahlzeiten, Komplettversorgung auf Trekking, Genehmigungen und Permits, Internationale und lokale Guides, Träger, Freigepäck 15kg, Satellitentelephon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Dies ist eine Pilotreise mit Schwierigkeitsklasse V+.

 

Ausrüstung: Es ist die auf Talhammer erwähnte Standard-und Zusatzausrüstung erforderlich.

 

Info: Moritz Steinhilber: "Reiseführer Pakistan"(2.Auflage März 2014), ISBN 978-3-941500-18-1, bei Mauser& Tröster, www.mtdruck.de, info@mtdruck.de, Tel.07473/954200, oder im Internet.

Gründlicher kann man sich auf die Tour und Pakistan allgemein nicht vorbereiten.

 

Flüge: Die Tour und Talhammers Verantwortung beginnen in Islamabad, nicht Deutschland. Der internationale Flug muss deshalb selber gebucht werden, zeitig sich kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Im Normalfall kostet ein einmonatiges Touristenvisum für Pakistan 36€. Leider ist auch in der BRD die Beantragung nicht mehr problemfrei. Die Botschaft in Berlin erreicht man unter www.pakemb.de, das Generalkonsulat Frankfurt unter www.pakmissionfrankfurt.de. Benötigt wird einiges an Papier, u.a. eine Buchungsbestätigung, die die Kunden von der Partneragentur in Pakistan erhalten, wenn sie sich für die Tour entschieden haben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nutzt einen Visadienst, z.B. www.visum.de. Nicht günstig, aber verlässlich.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und besonders einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Die Tour führt durch unwegsames und abgelegenes Gelände, Hilfe kann im Ernstfall nur ein Hubschrauber bringen. Ein Satellitentelephon wird mitgeführt. Die Tour über den Baltoro hat den großen Vorteil, dass AMS (Höhenkrankheit) praktisch ausgeschlossen ist. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten. ATP gehört zu den letzten Agenturen, welche die Kaution bei der Hubschraubergesellschaft Askari Aviation einbezahlt.

 

Verpflegung: Der Preis beinhaltet sämtliche Mahlzeiten, egal ob in einem Restaurant oder auf Trek, jedoch keine Getränke(Alkohol gibt es sowieso keinen).Während der Wanderung standardmäßige Verpflegung, wer besondere Bedürfnisse(z.B. Vegetarier) hat, soll die vorher anmelden. Natürlich ist eine Trekking-Tour in Pakistan keine Gourmet-Reise, wen täglich Chapattis, Kartoffeln, Reis, Linsen und Nudeln etwas nerven, bringe z.B. sein Müsli zum Frühstück und andere Leckereien mit. Dabei ist zu bedenken, dass die Verpflegung deutlich verbessert wurde, es gibt nun regelmäßig Salate, Obst und Fleisch, dazu Kaffee und Instantgetränke aller Art. Wichtig ist Energieversorgung während des Gehens, deshalb ausreichend Kraftriegel usw. mitbringen.

 

Unterkunft: Die von der lokalen Partneragentur gebuchten Hotels gehören der Mittelklasse an. In Orten wie Naran und Skardu wird das Beste, was vorhanden ist, gebucht.

 

Transport: Die lokale Partneragentur kümmert sich auch um die Transportmittel wie Minibusse für die Fahrt von Islamabad nach Naran und Skardu und die Jeeps nach Askole. Hier ist ATP, Adventure Tours Pakistan, ein jahrzehntelanger vertrauenswürdiger Partner.

 

Leitung: Moritz Steinhilber kennt die Daten von Leuten, die 2017 den Sim La querten. Zusätzlich wird ein Sirdar, der den Pass gegangen ist, die Gruppe begleiten.

 

Vertragspartner: Adventure Tours Pakistan, www.atp.com.pk

 

In Baintha hat man einen imposanten Blick auf den Ogre- Moritz

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