Talhammer
Gerstenfelder in Lihigaon, kurz vor Lho - Moritz

  Rund um den Manaslu

10.04.-29.04.2020, 20 Tage --- Teahouse Trek --- Talhammer --- III- --- 1900€ KTM/KTM

 

Die Trekkingtour um den 8163 Meter hohen Manaslu in Zentralnepal gehört noch zu den Geheimtipps des Landes und hat das „Erbe“ der mittlerweile fast völlig erschlossenen Annapurna-Region, die etwas weiter westlich liegt, angetreten. Die Zeit des mühevollen Campings ist auch hier vorbei, man kommt in rustikalen Herbergen(Teahouses) unter. Man beginnt die Tour auf nur 700 Metern Höhe und kommt somit durch so gut wie alle Klimazonen der Erde.

 

Deshalb ist man hier: Sonnenaufgang Manaslu(Hauptgipfel links), gesehen von Samagaon - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Mit dem Jeep erreicht man Soti Khola, den Ausgangspunkt westlich von Kathmandu. Der Fluss Buddhi Gandaki, dessen Quelle in den Gletschern der Nordseite des Manaslu entspringt, ist das Band, welchem man bis zum höchsten Punkt, den Larkya La(5135 Meter) folgt. Das Tal ist zumeist sehr eng, gibt Dörfern und Feldern nur wenig Raum, die Wege sind zum Teil abenteuerlich. Die Tour beginnt auf 700 Metern, so werden sehr unterschiedliche Klima-und Vegetationszonen durchstreift. Genauso abwechslungsreich wie die Natur sind die verschiedenen Völker des Tales, im Süden indoeuropäische Brahmanen und Chhetris neben den tibeto-birmesischen Gurung, im Norden dann tibetische Halbnomaden, relative Neuankömmlinge. Nach der Überquerung des Larkya La folgt man dem Fluss Dudh Khola(Milch-Fluss) bis zum Zusammenfluss mit dem Marsyangdi in Dharapani auf der Ostseite der Annapurna-Runde. Am Ende im Jeep entweder nach Pokhara(21tägige Version) oder direkt zurück nach Kathmandu(18tägige Version).

 

Höhepunkte: Abwechslungsreiche Natur und ein Kaleidoskop kleiner Völkerschaften. Am Ende des tosenden, schäumenden Buddhi Gandaki mit seiner engen, steilen Schlucht kommt man ab Lho dem Giganten Manaslu(8163m) und seinen kaum minder imposanten Nachbarn Himalchuli(7893m) und Ngadichuli(7871m) sehr nahe. Akklimatisationsausflug zum Manaslu Basislager. Verhältnismäßig leichte Überschreitung des Passes Larkya La(5135m). Zum Abschluss Erholung und Kultur in Pokhara und Kathmandu.

 

Talhammer-Vorteile: Fortlaufende Aktualisierung der Tour, besonders nach zwei Besuchen in der Gegend 2018.

 

Sicherheit/Saison: Keine besonderen Risiken. Die Wege wurden nach den Erdbeben 2015 alle wieder befestigt, die Dörfer sind aufgebaut. Nur ein plötzlicher Wintereinbruch kann die Überquerung des Larkya La gefährden. Ausreichende Akklimatisation durch langsamen Aufstieg. Die Tour findet im späten Frühjahr statt, der zweiten Hauptsaison Nepals.

 

Schwierigkeitsklasse: III-

 

Stil: Teahouse Trek, Übernachtung in festen Unterkünften verschiedener Qualität. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf Hotels in Kathmandu und Pokhara. In den Teahouses ist Wohnraum knapp, Einzelzimmer können nicht garaniert werden und müssen extra bezahlt werden.

 

Datum/Dauer: 10.April(Karfreitag) bis 23.April(Mittwoch) 2020, 20 Tage

 

Preis: 1900€ von Kathmandu bis Kathmandu, Einzelzimmerzuschlag 190€

 

Teilnehmerzahl: 8 bis 12

 

Die Gruppe nutzt Träger, ansonsten werden für den Transport Mulis benutzt - Moritz

 

Detaillierter Ablauf:

 

10.04., 01.Tag:

Abflug Deutschland

 

11.04., 02.Tag:

Ankunft Kathmandu

 

12.04., 03.Tag:

Rest Kathmandu, Bhaktapur, Bodnath

 

13.04., 04.Tag:

Fahrt Arughat, Soti Khola

 

14.04., 05.Tag:

Trek Khorlak Besi

 

15.04., 06.Tag:

Trek Philim

 

16.04., 07.Tag:

Trek Jagat

 

17.04., 08.Tag:

Trek Dyang

 

18.04., 09.Tag:

Trek Namrung

 

19.04., 10.Tag:

Trek Shyala

 

20.04., 11.Tag:

Trek Pungen Gompa, Samagaon

 

21.04., 12.Tag:

Trek Manaslu BC, Samagaon

 

22.04., 13.Tag:

Trek Sumdo

 

23.04., 14.Tag:

Trek Dharamsala

 

24.04., 15.Tag:

Trek Larkya La, Bhimthang

 

25.04., 16.Tag:

Trek Dharapani

 

26.04., 17.Tag:

Fahrt Besisahar, Dumre, Pokhara, 8h

 

27.04., 18.Tag:

Rest Pokhara

 

28.04., 19.Tag:

Flug Kathmandu

 

29.04., 20.Tag:

Flug Deutschland

 

Auf dem Weg zum Larkya Pass ein wunderschöner Gletschersee - Moritz

 

Der Preis beinhaltet:

Transfers; Übernachtungen; Genehmigungen; Internationale und lokale Guide, Träger; Freigepäck 15kg; Thuraya Satellitentelefon

 

Der Preis beinhaltet NICHT:

Internationaler Flug, Visum Nepal, Mahlzeiten, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Der höchste Punkt ist der 5135 Meter hohe Larkya La, das ist in Nepal nicht besonders hoch. Jedoch kann besonders im Frühjahr dort Schnee liegen. Die Etappen sind z.T. bis zu 7 Stunden lang. Trittsicherheit ist hier von besonderer Bedeutung, da man einiges an vom den Erbeben ruiniertem Gelände, instabil und nur notdürftig befestigt, überwunden werden muss. Eine kleine Herausforderung ist zu Beginn die Baustelle der Straße, die einmal den ganzen Fluss entlang bis nach China/Tibet führen soll.

 

Ausrüstung: Es genügt die auf der Homepage aufgeführte Standardausrüstung. Der Schlafsack muss um diese Jahreszeit einen Komfortbereich von -7°C haben, denn auch in den besten Teahouses sind die Zimmer unbeheizt, das gilt ausgerechnet für Dharamsala, die höchste Übernachtung der ganzen Tour. Wanderschuhe müssen stabil und v.a. warm sein. Neben einer Daunenjacke sind im Frühjahr ein Paar Grödeln oder leichte Steigeisen unentbehrlich.

 

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Bei Ankunft am Flughafen Kathmandu, 40$ für 30 Tage, korrekten Betrag bereithalten.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung werden dringend empfohlen. Wenn schnelle Hilfe benötigt wird, kann die nur durch einen Hubschrauber garantiert werden. Deshalb wird auch ein Satellitentelefon mitgeführt. Die Möglichkeit an Höhenkrankheit zu erkranken ist zwar vorhanden, die Wahrscheinlichkeit jedoch nicht hoch. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten.

 

Verpflegung: Mahlzeiten sind NICHT inbegriffen und der Preis somit reduziert. Verpflegung ist reichhaltig und hygienisch, jedoch ohne größere Auswahl. Wer auf Dauer keinen Reis oder Kartoffeln mag, decke sich Müsli-Riegeln usw ein.

 

Unterkunft: In Kathmandu und Pokhara in Mittelklasse-Hotels, auf Trekking in den ortsüblichen Teahouses, die unterschiedlicher Qualität sind. Einzelzimmerunterbringung kann dort nicht garantiert werden und kostet zusätzlich zum Einzelzimmerzuschlag.

 

Transport: Jeeps und Minibusse werden über etablierte und vertrauenswürdige Agenten gemietet.

 

Leitung: Moritz Steinhilber hat 2008 von Gorkha(dem Epizentrum des Erdbebens vom 15.April 2015) aus und über den Rupina La bei Nyak den Buddhi Gandaki erreicht und überquerte den Larkya La. Seit Oktober 2018 überquerte er dreimal den Larkya La.

 

Vertragspartner: Backpacker's Adventure, Kathmandu

 

Yak-Karawane, in umgekehrter Richtung unterwegs - Moritz

 

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