Talhammer
Im tiefen, grünen Dschungel Ostnepals - Moritz

  Lumbasumba Pass: Durch Ostnepal vom Makalu zum Kanchanjunga

25.04.-17.05.2020, 23 Tage --- Zelt-Trekking --- Moritz Steinhilber --- III+ --- 2900€ KTM/KTM

 

Diese Pioniertour führt über von Touristen noch ganz selten begangene Pfade durch den fernen Osten Nepals und verbindet die mächtigen Gebirgsstöcke Makalu(8485 Meter) und Kanchanjunga (8586 Meter). Außer den Bergen und den noch fast unter mittelalterlichen Umständen lebenden Menschen ist besonders der dichte, immergrüne Dschungel sehenswert. Im Frühjahr sollte Dank ausgiebiger Regenfälle, die das ganze Jahr niedergehen, das Wetter und die Sichtverhältnisse gut sein.

 

Eine junge Frau bei der Hirseernte - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Erst 2007 öffnete die Regierung die Nordostregion Nepals dem Tourismus. Davor war diese stark tibetisch geprägte Gegend nicht mal mit teuren Sondergenehmigungen wie Upper Mustang oder Upper Dolpo zu betreten. Nun müssen außer den Nationalparkgebühren keine weiteren entrichtet werden! Die Gegend wird entlang der mächtigen Ströme Arun(Makalu) und Tamur(Kanchanjunga) durchwandert. Verbunden sind die Täler über den technisch leichten Lumbasumba Pass(5200 Meter), von welchem bei gutem Wetter ein gigantisches Panorama zu sehen ist. Ausgangs-(Tumlingtar) und Endpunkt(Bhadrapur) werden mit dem Flugzeug angesteuert. Die Flugrouten gehören zu den verlässlichsten des Landes, Flüge werden nur sehr selten gestrichen.

 

Höhepunkte: Eine für Landesverhältnisse fast unentdeckte Region mit den tiefsten Sherpa-Siedlungsgebieten(auf 1300 Metern) Nepals. Am Oberlauf des Arun nahe der tibetischen Grenze kommt man ganz unerwartet durch stattliche, große Dörfer wie Honggon, Linggam und Chyamtang, die sich mehr an China als an Nepal orientieren. Dichter, immergrüner Dschungel entlang fast der gesamten Route. Fantastische Ausblicke auf die 8000er Makalu und Kanchanjunga vom Lumbasumba Pass, das uralte Handelsdorf Olangchung Gola.

 

Talhammer-Vorteile: Eine im deutschsprachigen Raum selten oder gar nicht angebotene Wanderung, von Moritz geplant, erkundet und verifiziert. Somit einzigartige Ortskenntnisse, ergänzt durch ein Team, welches auf den Erkundungswanderungen dabei war. Resultat wird ein ganz besonderes Trekkingerlebnis in Nepal sein.

 

Sicherheit/Saison: Keine Sicherheitsbedenken. Die Tour findet im späten Frühjahr statt, einer stabilen Saison. Die Luft ist klar, es sollte aber wenig regnen und der Monsun noch fern sein.

 

Schwierigkeitsklasse: III+

 

Stil: Zelt-Trekking

 

Datum/Dauer: 25.April(Samstag) bis 17.Mai(Sonntag) 2020, 23 Tage

 

Preis: 2900€ von Kathmandu bis Kathmandu (Einzelzimmer/zeltzuschlag 250€)

 

Teilnehmerzahl: 2 bis 8

 

Ein Chorten im oberen Arun-Tal - Moritz

 

Detaillierter Ablauf:

 

25.04., 01.Tag: Abflug Deutschland

 

26.04., 02.Tag: Ankunft Kathmandu, Übernachtung in Budgethotel Freakstreet (-/-/-)

Abholung vom Flughafen, Transfer zum Hotel. Eventuell Gang zum Tourism Department. Letzte Besorgungen, ansonsten Zeit zur freien Verfügung.

 

27.04., 03.Tag: Flug Tumlingtar, Fahrt Khandbari, Shopping (-/-/-)

Transfer zum Flughafen und Inlandsflug nach Tumlingar im Arun-Tal. Weiterfahrt im Jeep nach Khandbari(1020 Meter), Übernachtung in einem einfachen Hotel. Treffen mit der Trekking-Crew, Einkäufe und Vorbereitungen.

 

28.04., 04.Tag: Fahrt Num, 3-4h, Trek Simma, 6h (-/M/A)

Am frühen Morgen geht es mit dem Jeep über eine rudimentäre Piste bis zu deren Ende in Num(1572 Meter). Hier trennen sich die Wege nach Westen zum Makalu/Mount Everest und Norden nach Tibet. In den '90er Jahren sollte hier der Arun gestaut und Nepals größtes Wasserkraftwerk gebaut werden. Diese Pläne sind nicht aktuell, doch es wird im Ernst an einer Straße entlang des Arun bis nach Kimathangka und Tibet gebaut. Noch vor der Mittagsrast beginnt die Wanderung mit einem steilen Abstieg zum Arun, der über eine lange Hängebrücke gequert wird. Auf der anderen Seite geht es genauso steil nach oben und man kommt in Nums „Zwillingsdorf“, Hedanga Gadhi. Wir ziehen noch 2h weiter bis in das Dorf Simma(1380 Meter). Hier die erste Nacht im Zelt.

 

29.04., 05.Tag: Trek Barun, 6h (F/M/A)

Es geht weiter auf einem langen, sanften Anstieg durch weitläufige Reisfelder-und Terrassen. Den ersten kleineren Pass überschreiten wir bei Pathibara, danach ein kurzer Abstieg bis zum Lagerplatz nahe einer kleinen Schule. Verhältnismäßig locker und eben setzt sich der Tag nahe dem Ufer des Arun fort. Lager auf der großen Wiese(Sportplatz!) von Barun(1100 Meter), wo der gleichnamige Fluss vom Makalu kommend in den Arun mündet. Zeit zur Entspannung und einem letzten Bad.

 

30.04., 06.Tag: Trek Hatiya, 4h (F/M/A)

Es geht wieder (weit) auf und ab entlang des dichtbewachsenen Ufers des Arun. Der Lärm in der Nähe des schnell fallenden Flusses ist ohrenbetäubend. Anzahl und Größe der Dörfer nimmt ab, man nimmt fälschlich an, dem Ende der Zivilisation näher zu kommen. Doch schon Hatiya, ein großes, nur auf 1585 Metern liegendes Dorf der Sherpa, belehrt einen eines Besseren. Die Menschen hier bauen nicht wie ihre anderen Volksgenossen Kartoffeln, sondern Reis an. Hier ist eine gute Gelegenheit, die leicht alkoholische Spezialität „Tongba“ zu genießen. Das Lager stellen wir wir vor dem Nationalpark Office auf.

 

01.05., 07.Tag: Trek Honggon, 5h (F/M/A)

Vom Ufer weg geht es wieder steil und weit nach oben. Am Ende der Strapaze erwartet man keine Dörfer mehr, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ab Hatiya reihen sich die großen Ortschaften wie Perlen an einer Schnur entlang des Arun auf. Man befindet sich nun in einer ausschließlich von Sherpa oder Bhote bewohnten Region. Hongon(2323 Meter) ist Beginn und Ende unseres Abstechers zur Grenze nach China, zum Pass Popti Bhanjyiang(4300 Meter). Nach der Mittagspause steigen wir diesem noch etwa eine Stunde entgegen und bauen die Zelte auf zwischen Kartoffel- und Weizenfelder auf. Panoramablick auf die Umgebung wie von einer Freisichtterrasse (2747 Meter).

 

02.05., 08.Tag: Trek Camp über Bankim Kharka, 6h (F/M/A)

Abseits der Hauptwanderwege findet man nur noch kleinste Dschungelpfade der Yak-und Ziegenhirten. Vom ersten Schritt an geht es steil durch urwüchsigen Dschungel bergan, abgesehen von einigen Weiden wird man in den kommenden Tagen keine Spur von Zivilisation erkennen. Man lässt die Baumgrenze hinter sich und errichtet das Lager(3800 Meter) zwei Stunden über der Lichtung von Bankim Kharka auf einem kleinen Plateau zwischen großen Findlingen.

 

03.05., 09.Tag: Trek Molun Pokhari, Popti Bhanjyiang, Honggon 7-8h (F/M/A)

Das Lager bleibt stehen, ohne Gepäck machen wir uns auf zur Seenplatte von Molun Pokhari. Der Weg ist nun besser zu erkennen, manche der Treppen sind von Menschenhand errichtet. Spätestens jetzt wird man höchstwahrscheinlich auf Schnee treffen. Es geht nur noch maximal eine Stunde weiter bis zum Grenzstein von Nepal und China. Tibet liegt einem verlockend zu Füßen, doch ist an einen Übertritt nicht zu denken. Nach einer halben Stunde kehren wir um und gehen den selben Weg zurück zu unseren Zelten zur Mittagsrast. Dann wird das Lager abgebaut und es geht bergab zum Zeltplatz vor vorgestern((2747 Meter).

 

04.05., 10.Tag: Trek Chyamthang, 7h (F/M/A)

Zurück auf der Hauptroute wird nun wieder dem Arun gefolgt. Man kommt durch die großen Dörfer von Chepuwa und Linggam, die Bevölkerung scheint zu- und nicht abzunehmen. Lager neben dem Dorfladen von Chyamthang(2229 Meter).

 

05.05., 11.Tag: Trek Yak Kharka, 8h (F/M/A)

Hinter Chyamthang verlässt man die Hauptroute Richtung Kimathangka und chinesischer Grenze und geht stattdessen steil hinab zum Ufer des Arun. Nach Überquerung der Hängebrücke geht es extrem steil bergauf, es folgen die anstrengendsten eineinhalb Tage der Tour. Das Bambus-Dickicht ist manchmal kaum zu durchdringen, die Wege sind steil, eng und rutschig und trotz der üppigen Vegetation ist es sehr schwierig, Wasser zu finden. Die Zelte werden auf einer kleinen Lichtung namens Yak Kharka(2877 Meter) aufgeschlagen, der ersten Campingmöglichkeit seit dem Arun.

 

06.05., 12.Tag: Trek Thudam, 7-8h (F/M/A)

Auf schmalsten Pfaden führt der Weg weiter und man liegt nicht falsch mit der Annahme, zumindest dem Ende der Zivilisation Nepals nahe zu sein. Nach vier Stunden erreicht man den Talboden, doch auch hier bleibt das Fortkommen mühselig, weil fast jeder Zufluss im Monsun eine gewaltige Menge Schutt ablädt. Am Ende des Tages erreicht man Thudam(3571 Meter), das letzte Dorf vor dem Lumbasumba Pass. Die Menschen hier sind keine Sherpa, sondern Tibeter und sprechen nur wenig Nepali. Güter beziehen sie fast ausschließlich aus China, wohin sie auch ihr einziges Erzeugnis verkaufen: Yaks. Vom Staat Nepals bemerkt man hier nichts mehr, es gibt weder eine Schule noch ein Krankenhaus oder Polizeiposten. Auf eine Art sind die Menschen hier vollkommen unabhängig, auf die andere jedoch sich selbst vollständig überlassen.

 

07.05., 13.Tag: Trek Lumbasumba BC1, 3h (F/M/A)

Hinter Thudam geht es die nächsten zwei Tage kontinuierlich bergauf, eine angenehme Abwechslung nach dem ständigen Auf-und Abgehen davor. Auch sonst wird heute und morgen die Sache etwas leichter. Außerdem muss nun auf die Höhe Rücksicht genommen werden. Man überquert die Baumgrenze und kommt an vielen verlassenen Weiden vorbei, Dörfer wird man bis Olangchung keine sehen. Noch vor der Mittagsrast schlagen wir auf 4050 Metern das erste Basecamp auf.

 

08.05., 14.Tag: Trek Lumbasumba BC2, 3h (F/M/A)

Eine weitere leichte Etappe, nach der wir zum vielleicht schönsten Lager(4360 Meter) der ganzen Tour kommen, einer kleinen Wiese hoch über dem Tal. Nachmittag zur Entspannung und zum Kräftesammeln für morgen. Jedoch kein Grund nervös zu werden, der Lumbasumba Pass ist weder besonders hoch noch schwierig.

 

09.05., 15.Tag: Trek Lumbasumba Pass, Yangetar, 7h (F/M/A)

Auf verschiedene Art ist heute der Höhepunkt der Reise. Langsam schraubt man sich höher und hinter einem taucht im Westen der Gipfel des Makalu auf, noch weiter entfernt erahnt man sogar Lhotse und Mount Everest. Der Aufstieg zum Lumbasumba Pass(5177 Meter) ist technisch nicht anspruchsvoll, auch nicht wenn Schnee liegt. Aber er verlangt einiges an Kraft ab. Normalerweise haben auch „Spätankömmlinge“ noch eine Chance, das Panorama zu sehen. Oben erkennt man plötzlich den Kanchanjunga mit gleich drei Gipfeln weiter über 8000 Metern. Der höchste von ihnen misst 8586 Meter. Vor ihm steht einer der formschönsten Berge der Welt, der 7710 Meter hohe Jannu oder Khumbakarna. Wir verlassen den Distrikt Sankhuwasabha und den Makalu-Barun Nationalpark und betreten den Distrikt Taplejung und den Kanchanjunga Nationalpark. Das Lager wird auf der Wiese von Yangetar(4120 Meter) errichtet.

 

10.05., 16.Tag: Trek Olangchung Gola, Serap, 6-7h (F/M/A)

Nach nur zwei Stunden Abstieg mündet der Bach, dem wir seit dem Pass folgen, in den großen Strom des Tamur. An ihm entlang führt eine weitere wichtige Handelsroute nach Tibet. Wir gehen jedoch weiter bergab und kommen um die Mittagszeit in das uralte Handelsdorf Olangchung Gola (3240 Meter). Sehr auffällig ist das fast komplette Fehlen von Feldern, die Menschen hier leben seit der Gründung des Dorfes ausschließlich vom Handel. Erst seit wenigen Jahren ist das Dorf am Oberlauf des Tamur für Touristen geöffnet, der Wandel vollzieht sich dafür umso schneller. Es gibt die Gelegenheit, die fast 600 Jahre alte Gompa(Kloster) des Dorfes zu besuchen. Nach der Mittagsrast geht es weiter bergab, vorbei an spektakulären Wasserfällen des Tamur, durch dichten, tropfenden Dschungel. Ziel sind die Wiesen der Weide Serap(2745 Meter).

 

11.05., 17.Tag: Trek Lelep, 7h (F/M/A)

Bis zum Ende Wanderung werden wir nun dem Tamur folgen. Er ist einer der größten Zuflüsse des Kosi, welcher wiederum der größte Zufluss des Ganges abgesehen vom Brahmaputra ist. Die Vegetation wird wieder tropischer, genauer gesagt kommt man in eine echte Grüne Hölle. Die Temperaturen steigen. Gegenüber sieht man schön die Strecke zum südlichen KanchanjungaBC. Statt Sherpa, Bhote und Lama kommt man wieder durch Dörfer von Rai, Limbu und Chhetris. Das Lager wird in der Nähe des großen Dorfes Lelep(1700 Meter) aufgebaut.

 

12.05., 18.Tag: Trek Mitlung, 6h (F/M/A)

Der letzte Tag am Tamur, weiter geht es auf und ab durch kleine Dörfer, Reisfelder, Äcker und Dschungel. Die Gegend ist nun wieder dicht besiedelt, nach wie vor lebt die Hälfte der Bevölkerung nicht in den Ebenen des Terai, sondern wie hier in den Vorgebirgen des Himalaya. Noch einmal stehen die Zelt(910 Meter) am Ufer des Stroms, der wie alle anderen seine Quelle in den eisigen Höhen Tibets hat.

 

13.05., 19.Tag: Trek Taplejung/Fungling, 6h (F/M/-)

Nepal wäre nicht Nepal, wenn es am letzten Tag nicht nochmal ordentlich nach oben gehen würde. In Taplejung/Fungling wird wieder eines der Hotels bezogen, die hier in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Am Abend wird mit der Crew der Abschluss einer hoffentlich erfolgreichen Tour gefeiert.

 

14.05., 20.Tag: Fahrt Birtamod, 11h (-/-/-)

Je nach Gruppengröße geht es mit dem gemieteten Jeep oder im Bus(das schenkt sich wirklich nicht viel) über die Orte Phidim und Ilam nach Birtamod. Ein kleines Highlight sind die Teeplantagen von Ilam. Hinter der nahen Grenze zu Indien befinden sich die viel bekannteren Plantagen von Darjeeling. Übernachtung in einem kleinen, ortsüblichen Hotel.

 

15.05., 21.Tag: Fahrt Bhadrapur, Flug Kathmandu am späten Nachmittag (-/-/-)

Morgens sind es 20 Minuten Fahrt bis zum kleinen Flughafen von Bhadrapur. Es wird der späte Flug am Nachmittag nach Kathmandu gewählt, um etwas Puffer zu haben, falls auf der langen Strecke von Taplenjung/Fungling bis Birtamod doch was schief geht. Mit dem Flug gibt es im Normalfall keine Probleme. Transfer zum Hotel in Freakstreet oder am Durbar Square. Abend zur freien Verfügung.

 

16.05., 22.Tag: Kathmandu (-/-/-)

Noch ein Tag zur eigenen Verfügung vor der Abreise zum Einkauf von Souvenirs usw. Notfalls auch ein Puffertag.

 

17.05., 23.Tag: Flug nach Deutschland (-/-/-)

Wir bringen Sie im Taxi rechtzeitig zum Flughafen.

 

Vom Lumbasumba Pass der phänomenale Blick auf Kanchanjunga(8586m) und Jannu(7710m) - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers, Inlandsflüge, Übernachtungen in Hotels, Komplettversorgung auf Trekking, Genehmigungen und Eintrittsgebühren, internationale und lokale Führer, Träger, Freigepäck 15kg, Thuraya Satellitentelephon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff, nicht erwähnte Mahlzeiten

 

Anforderungen: Der Weg führt entlang den üblichen nepalesischen Trekking-Pfaden, die meist gut ausgebaut sind, aber kontinuierlich auf und ab führen. Deutlich schlechter ist der Weg von Honggon zum Popti Bhanjyiang und zurück, hier nur sehr steile, rutschige und geröllige Pfade, zum Teil wohl auch schneebedeckt. Am Lumbasumba Pass im Normalfall Schnee, zum Teil auch kurze vereiste Wegpassagen. Trittsicheres Gehen unbedingte Voraussetzung. Gute Kondition von Nöten, es gibt keine Ruhetage, gelegentlich ist man bis zum späten Nachmittag unterwegs. Man könnte sich auf dieser Trekkingtour eigentlich deutlich mehr Zeit lassen. Genau diese besitzt der durchschnittliche Trekking-Kunde jedoch nur begrenzt und so kommt es zu einigen recht langen Etappen. Generell ist die Herausforderung nicht die Schwierigkeit des Weges/Geländes, sondern die Abgeschiedenheit der durchwanderten Region.

 

Ausrüstung: Trekking-Standardausrüstung wie auf der Homepage erwähnt. Der Schlafsack sollte einen Komfortbereich von -10°C haben. Für den Schnee lohnen sich Gamaschen. In den Tieflagen sind auf jeden Fall größere Mengen von Insektenschutzmittel nötig. Auf Regen muss man gut vorbereitet sein, Regenschirm, wasserdichter Tagesrucksacküberzug usw. Das Portergepäck muss absolut wasserdicht verpackt sein.

 

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Bei Ankunft am Flughafen Kathmandu, 40$ für 30 Tage, korrekten Betrag bereithalten.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Die Tour führt durch unwegsames, abgelegenes und fast unbewohntes Gelände, Hilfe kann nur ein Hubschrauber bringen. Ein Satellitentelephon wird mitgeführt. Das Risiko, an Höhenkrankheit zu leiden ist gering. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten.

 

Verpflegung: Der Preis beinhaltet keine Mahlzeiten in Kathmandu oder während der Transfers. Tägliche Kosten im Schnitt 15-20€, ohne Softdrinks, Alkohol etc. Alle Mahlzeiten während der Wanderung sind inbegriffen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Zusatznahrung wie Energie-riegeln und Ähnlichem.

 

Unterkunft: Hotel am Durbar Square in Kathmandu, wo vermerkt in einfachen lokalen Hotels, ansonsten im Zelt.

 

Transport: Jeeps und Minibusse werden über etablierte und vertrauenswürdige Agenten gemietet.

 

Leitung: Moritz Steinhilber ist 2014 die GHT-Etappe vom Makalu BC zum Kanchanjunga BC gegangen, die einen Großteil dieses Treks beinhaltet. 2016 ist er genau diesen Trek mit seiner ersten „Gruppe“(1 Teilnehmerin aus Rheinland-Pfalz) gegangen und hat wo nötig, den Verlauf aktualisiert und nachgebessert.

 

Vertragspartner: Back Packer's Adventure, Kathmandu

 

Der einsame Grenzstein zwischen Nepal und China auf dem Popti Bhanjyiang - Moritz

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