Talhammer
Am Tso Moriri-See - Moritz

  Ladakh/Spiti: Von Rumtse zum Tso Moriri-See und nach Kibbar

Im äußersten Norden Indiens liegen die tibetischen Regionen Ladakh(Jammu&Kashmir) und Spiti(Himachal Pradesh). Immer nahe der chinesischen Grenze verläuft die Wanderung über das kaum besiedelte westtibetische Changthang-Plateau, entlang dem Tso Moriri-See und über den 5650 Meter hohen Parang La. Dies ist trotz der Höhe die körperlich einfachste Tour im Programm 2017.

 

28.Aug.-21.Sept. 2017, 25 Tage --- Zelt-Trekking --- Moritz Steinhilber --- 3000€ DEL/DEL

 

Votivgabe in der Nische eines Chörten am Tso Kar See - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Die Tour beginnt mit dem Flug von Delhi nach Leh, einer heute verlässlichen Angelegenheit. Drei Nächte in Leh mit umfangreichem Besichtigungsprogramm dienen der ausgiebigen Höhenpassung, genauso der zweitägige Ausflug per Jeep zum See Pangong Tso. Der erste Teil der Wanderung führt über die letzten Ausläufer des westtibetischen Changthang-Plateaus. Hier trifft man auf Nomaden, die Ziegen, Schafe und Yaks züchten. In der Mitte liegt am Tso Moriri das einzige Dorf der ganzen Tour, Korzok, mit einer kleinen Gompa. Nach einem Ruhetag am See ändert sich der Charakter der Landschaft und man kommt zurück in die tief eingeschnittenen Täler des Himalaya. Man verlässt Ladakh und den Bundesstaat Jammu&Kashmir und betritt Himachal Pradesh. Nach Überschreitung des höchsten Passes der Tour, des 5650 Meter hohen Parang La erreicht man Kibbar in Spiti, eines der höchsten dauerhaft bewohnten Dörfer der Welt. Von dort geht es direkt über Kaza nach Manali und nach einer Nacht dort mit dem Nachtbus zurück nach Delhi. Dort ist Zeit für mehrere Besichtigungen. 

Höhepunkte: Einer ist im wahrsten Sinne des Wortes die Höhe: Kein Lager der Wanderung liegt unter 4350 Meter; zu Anfang ein umfangreiches Besichtigungsprogramm von Leh und seiner Umgebung mit vielen Klöstern; Fahrt zum Pangong See; Nomaden auf dem Changthang; weite Täler, spektakuläre Formen und Farben des Gebirges; Fauna: Kyiang(Wildesel), Bharal (Wildziegen), Murmeltiere, Wasservögel auf Tso Kar und Tso Moriri; eine Kultur, wie sie in Tibet im mehr weiter am Verschwinden ist(- und keine Aufpasser!); am Ende zwei Tage New Delhi für individuelles Programm(Agra, Fatehpur Sikri etc.)

Sicherheit/Saison: Ladakh gehört zwar zur muslimisch dominierten Provinz Jammu&Kashmir, aufgrund seiner völlig anderen kulturellen Prägung(tibetisch-buddhistisch) bleibt es aber von den dort häufigen Unruhen verschont. Der Reiseverlauf berührt keine Problemzonen, Anreise mit dem Flugzeug ab Delhi, Abfahrt über Spiti und Manali in Himachal Pradesh. Die Höhe sollte nach einer ausgiebigen Anpassungsphase keine Probleme mehr machen. In Indien sind Satellitentelefone nicht erlaubt, deshalb ist im Krankheitsfall eine Bergung per Hubschrauber nur selten möglich. Im September ist das Wetter kühler als in der Hauptsaison Juli/August, doch dafür mittlerweile nachweislich deutlich stabiler (regenärmer). Genauso sind im September weniger andere Gruppen unterwegs.

Stil: Zelt-Trekking

Datum/Dauer: 28.August(Montag)-21.September 2017(Donnerstag), 25 Tage

Preis: 3000€

Teilnehmerzahl: 2 bis 12 Personen

 

Die Hochebene Rupshu/Changtang - Moritz

 

Detaillierte Tourenbeschreibung:

28.08., 01.Tag: Abflug Deutschland

29.08., 02.Tag: Ankunft Delhi, Inlandsflug Leh

Die Flüge nach Leh starten ab 6.00 Uhr morgens. Deshalb muss bei Buchung des internationalen Fluges(SELBER!!) unbedingt darauf geachtet werden, mehrere Stunden davor am IGIA(Indira Gandhi International Airport) anzukommen. Der Flughafen muss nicht gewechselt werden. Inlandsflug nach Leh, Abholung vom Flughafen, Transfer zum Hotel, Ankunft dort voraussichtlich gegen 9.00 Uhr. Ausruhen am Vormittag, am Nachmittag erster kurzer Besuch im Bazaar.

30.08., 03.Tag: Leh

Besuch der Gompa(Kloster) von Spituk und Alchi westlich von Leh

31.08., 04.Tag: Leh

Besuch der Gompa von Shey und Thikse östlich von Leh. Nachmittags Wanderung von der Shanti Stupa nach Tisuru, zum Leh Palace und durch die Altstadt.

01.09., 05.Tag: Fahrt Pangong Tso(7h)

Der lange und schmale See Pangong Tso(4250m) liegt nur zur Hälfte in Indien, der Rest gehört zu Chinas Autonomer Provinz Tibet. Er ist für seine Farbe und Isolation berühmt. Nach Ankunft Zeit für eine kurze Wanderung entlang am Ufer.

02.09., 06.Tag: Fahrt Leh(7h)

Nach dem Frühstück genießen wir nochmal den Anblick dieses Naturschauspiels in einer der entlegensten Ecken Indiens(und Chinas!). Rückfahrt nach Leh, die letzten Besorgungen im Bazaar vor Beginn der Wanderung.

03.09., 07.Tag: Fahrt Rumtse(3h), Trek Khamer(4h)

Gründlich akklimatisiert kann die Wanderung endlich beginnen! Fahrt zunächst auf der gleichen Strecke wie zum Pangong Tso, dann geht es ab Upshi auf dem Leh-Manali Highway südlich in die Berge Richtung Taglang La bis Rumtse(4170m), wo die Packtiere(Pferde, Muli oder Esel) auf uns warten. Nach einer kurzer Mittagspause die erste kurze Etappe bis Khamer(4450m).

04.09., 08.Tag: Trek Tisaling(5h)

Zunächst denkt man bei der Höhe und Anzahl der Pässe auf dem Teilstück von Rumtse zum Tso Moriri-See an eine äußerst anstrengende Wanderung. Jedoch befindet man sich auf dem Changthang, welches nie unter 4300 Meter abfällt. Die Pässe sind also „nur“ sanfte Hügel auf dem westtibetischen Hochplateau. Heute geht es über die Pässe Kyamar La(4925m) und Mandalchan La (5020m) zum Lager Tisaling(4820m).

05.09., 09.Tag: Trek Pangunagu(4-5h)

Vom Lager weg beginnt der Aufstieg zum Shingbuk La(5230m). Von dort der erste Blick auf den Salzsee des Tso Kar, dem kleinen Nachbarn des Tso Moriri. Langer, sanfter Abstieg bis fast zum Ufer des Sees. Vom Weitem sieht das Lager Pangunagu(4900m) äußerst isoliert aus, was sich aber als Täuschung herausstellt. Der Manali-Leh Highway führt nur wenige Kilometer weiter westlich entlang und eine Stichstraße zum Tso Kar. In Pangunagu befindet sich ein größeres Zeltlager für Reisende, die die Fahrt von Leh nach Manali unterbrechen wollen. Deshalb gibt es hier u.a. auch Internet!

06.09., 10.Tag: Trek Nuruchen(4-5h)

Eine ganz einfache Etappe entlang am flachen Ufer des Tso Kar. Häufig sieht man hier die Wildesel Kyiang, die meist in Herden unterwegs sind. Der Weg führt auch an einigen Siedlungen vorbei, welche die Nomaden im Winter statt ihren Zelten nutzen. Die Ebene ist fast ohne Vegetation. Das ändert sich plötzlich, wenn man das Ufer verlässt und ein Seitental einbiegt. Hier campen wir inmitten grüner Wiesen am Ufer eines glasklaren kleinen Flusses. Das Lager heißt Nuruchen und liegt auf 4600 Metern.

07.09., 11.Tag: Trek Rajungkaru(4h)

Noch eine lockere Etappe. Vom Horlam Konka La(4930m) schweift der Blick über die endlosen Hügelketten des Changthang und bleibt vielleicht an einer Herde Kyiang, Bharal(Wildziegen, auch Blue Sheep genannt) oder an ein paar Murmeltieren hängen. Nicht lange danach Ankunft im Nomadenlager von Rajungkaru(4850m). Am Abend ein Schauspiel, wenn aus allen Richtungen die Ziegenherden - von hier kommt die berühmte Kaschmir-oder Pashminawolle - zurückkehren. Man fragt sich, von was sie leben, die Natur ist äußerst karg.

08.09., 12.Tag: Trek Barma(6-7h)

Ein anstrengender Tag über den Kyamaru La(5350m) und Gyabarma La(5350m). Vor dem Lager Barma(5100m) müssen die Schuhe ausgezogen und der Fluss gefurtet werden. Auch in dieser Gegend befinden sich einige Nomaden.

09.09., 13.Tag: Trek Korzok(5-6h)

Vom Lager weg beginnt der Aufstieg zum Yalung Nyalu La(5430m). Von diesem im Vergleich zu seinen Vorgängern alpinen Pass hat man die erste grandiose Aussicht auf den Tso Moriri(4520m) und seine Adjutanten, die Mentok Peaks(6250m) am Westufer und den Lungser Kangri(6665m) am Ostufer. Eine Panorama, wie es Tibet wohl selten übertrifft! Der Abstieg ist nur zu Beginn steil, bald darauf betritt man eine weite Ebene, die sich erst kurz vor Korzok(4540m) zu einem Canyon verengt. Wir lagern kurz ein paar Minuten vor Korzok. Im Bazaar gibt es Bier und Spirituosen

10.09., 14.Tag: Trek Manichan(1h)

Es wäre übertrieben zu behaupten, Korzok sei schön. Das war mal früher so, hat sich aber in Zeiten von besonders indischem Massentourismus geändert. Das Dorf ist ein Gemisch aus verfallenden Altbauten und halbfertigen Neubauten, mit vielen Mopeds und Jeeps mittendrin. Es reicht, am Morgen einen kurzen Spaziergang durch den Ort zu machen und der Gompa einen Besuch abzustatten. Dann ziehen wir weiter und kommen bald zum Ufer des Tso Moriri mit seinem unglaublich klaren Wasser. 15 Minuten hinter dem „Viewpoint“, wo die Straße endet und alle Touristen ihre Erinnerungsbilder schießen wird angehalten. Praktisch der ganze Tag steht zur Verfügung zum Ausruhen, Lesen oder Waschen/Baden im nahen kleinen Bach. Hier in Manichan (4530m) hat man im Gegensatz zu Korzok seine Ruhe - und es sieht nicht einmal ansatzweise ähnlich aus.

11.09., 15.Tag: Trek Kiangdam(5-6h)

Die ganze Etappe über geht es entlang dem meist ebenen Ufer des Sees. Farben und Formen sind unglaublich und man könnte stundenlang dem Licht-und Schattenspiel der Wolken zuschauen. Am Südende des Sees schlagen wir im Lager Kiangdam(4525m) die Zelte auf.

12.09., 16.Tag: Trek Norbusumdo(5h)

Die Hydrologie ist etwas verwirrend. Gleich zu Beginn durchfurten wir ein Flüsschen, welches in den See fließt, obwohl wir augenscheinlich kurz danach vom See weg kaum wahrnehmbar bergab gehen. Das Landschaftsbild ändert sich nach einigen Stunden deutlich: Das westtibetische Plateau liegt hinter uns, vor uns liegen die spitzen Gipfel des Himalaya mit ihren tiefeingeschnittenen Schluchten. Kurz vor dem Lager Norbusumdo(4350m) befindet sich die tiefste Furt der Tour, welche jedoch Mitte September keine Probleme mehr machen sollte.

13.09., 17.Tag: Trek Gyabuso(4h)

Bis zum Parang La wird nun diesem Fluss gefolgt, der akkurat Parang La Chu(Wasser) heißt. Die stark erodierten Berge imponieren nicht durch ihre Höhe, aber ganz sicher mit ihren Formen und Farben. Einige wenige Rinnsale, die im September kaum noch Wasser führen, müssen durchwatet werden. Die Wahrscheinlichkeit, Wildtiere zu sehen ist hoch. Mangelware wird nur leider langsam Grünfutter für die Packtiere. Lager in der grünen „Bucht“ von Gyabuso(4480m).

14.09., 18.Tag: Trek Chumik(4h)

Praktisch dasselbe wie gestern, was jedoch nicht heißen soll, dass die Wanderung langweilig wird. Vielleicht begegnen uns ein paar indische Soldaten, welche die Grenze zu China bewachen. Lager in der grünen „Bucht“ von Chumik(4610m).

15.09., 19.Tag: Trek Parang La BC(5h)

Wir nähern uns der Schlüsselstelle. Nach etwa 2h trennt sich das Tal auf; am Ende des rechten sieht man aus der Ferne ein sanft ansteigenden Gletscher. Dies ist unser Ziel, über die rechte Schulter führt der Parang La. Die Landschaft ist schroff und verlassen, jedoch auch stark beeindruckend. Im Basislager(4920m) ist Grünfutter Fehlanzeige, etwas Heu hat der Treiber dabei. Früh geht es in den Schlafsack, denn genauso früh geht es morgen los.

16.09., 20.Tag: Trek Parang La, Tangtak(7-8h)

Wecken um 4.00 Uhr, Start um 6.00. Der Gletscher sollte außer seiner Höhe keinerlei Probleme machen, das Eis ist absolut spaltenfrei und Steigung zu schwach, um ins Rutschen zu kommen. Die Packtiere kommen schnell voran, auch über das letzte, etwas steile Stück direkt unter dem Pass. Nach 3 bis 4 Stunden steht man auf dem Parang La(5650m), dem höchsten Punkt der Tour. Der Pass ist höher und schwieriger als all die anderen, die Aussichten sind bei gutem Wetter wirklich grandios. Das Tageswerk ist jedoch noch lange nicht vorbei. Sehr steil geht es hinab und die Leute, die diese Tour in die andere Richtung gehen, können einem wahrlich leid tun. Nach 2 bis 3 Stunden Abstieg sollte man den Talboden erreichen. Nun folgt eine Schlucht, wie sie für Ladakh typisch ist(wenn man auch mittlerweile in Spiti in Himachal Pradesh ist). Zu guter Letzt führt eine steiler Serpentinenweg wieder 1 bis 2 Stunden aus der Schlucht heraus zum Lager Tangtak(4580m), dem ersten vernünftigen Lager seit dem Aufbruch.

17.09., 21.Tag: Trek Kibber(3-4h), Fahrt Kaza, Manali(10-11h)

Noch ein früher Aufbruch, denn eine lange Fahrt steht an. Vor Kibbar(4230m), dem angeblich höchsten ganzjährlich bewohnten Dorfs der Welt, liegt noch eine letzte kleine Schlucht und ein letzter kleiner Anstieg vor Kibbar und den Jeeps. Das Dorf ist nett, aber keinesfalls einen längeren Aufenthalt wert. Dasselbe gilt für Kaza, dem Hauptort von Spiti, welcher eher einem Provisorium gleicht und den wir nicht zu Gesicht bekommen. Stattdessen wenden sich die Jeeps, nach Erreichen des Spiti-Tals gleich flussaufwärts Richtung Westen. Drei Stunden später überqueren sie den reichlich dekorierten Kunzum La(4500m), die Grenze zwischen Spiti und Lahaul. Die Qualität der  „Straße“ nimmt stark ab. In den nächsten zwei Stunden sieht man zwar die spektakulärsten Gipfel der ganzen Reise, der Genuss wird aber stark durch die Rumpelpiste eingeschränkt. Bei Gramphoo erreicht man den Manali-Leh Highway und das Schlimmste ist vorbei. Eine Stunde später steht man auf dem Rothang Pass(3940m) und man versteht, das Höhe nicht allein die Schwierigkeit eines Passes ausmacht. Die Strecke nach Manali ist endlich in gutem Zustand und spät am Abend sollte man in Manali ankommen.

18.09., 22.Tag: Nachtfahrt Delhi(13-15h)

Tagsüber ist Zeit, um sich zu erholen oder etwas die Gegend und Läden von Manali anzuschauen. Die Natur ist völlig anderes als auf der Wanderung, hoher Tannenwald wie in den Alpen herrscht vor. Manalis Hauptsaison ist während der Hitze vor dem Monsun, also von März bis Juni. Jetzt sollten wir den kleinen Ort für uns selbst haben. Am Abend gegen sieben oder acht Uhr besteigen wir den klimatisierten Volvo-Bus der staatlichen Transportgesellschaft HRTC und machen uns auf die Nachtfahrt nach Delhi. Dies ist die optimale Lösung, den tagsüber ist in Delhi praktisch kein Durchkommen und die Fahrt noch deutlich länger.

19.09., 23.Tag: Delhi

Am frühen Vormittag sollte der Bus die Tibetan Colony im Norden Delhis erreichen. Wie der Name schon sagt haben sich hier hauptsächlich Tibeter(meist Flüchtlinge) niedergelassen, der Stadtteil unterscheidet sich ganz wohltuend von vielen anderen Ecken der indischen Haupt-und Megastadt. Wer will, kann heute ausspannen oder ein erstes individuelles Programm durchziehen. Dieses ist im Gesamtpreis nicht enthalten, die Reiseleitung kann aber schon im Vorfeld Ratschläge erteilen und bei der Buchung helfen.

20.09., 24.Tag: Delhi

Entweder man lässt die Reise heute ruhig ausklingen oder stürzt sich nochmal ins Gewühl, bevor es zurück in die wohlorganisierte Heimat geht. Wieder steht die Reiseleitung mit Vorschlägen zur Verfügung. Dieser Tag ist auch als Puffer gedacht, falls auf der Tour etwas schiefgehen sollte.                                               

21.09., 25.Tag: Flug Deutschland

Die Kunden werden rechtzeitig zum Flughafen gebracht. Flüge sind in der Regel am frühen Morgen.

 

Kleines Gewitter am Tso Moriri See - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Inlandsflug und Transfers, Alle Mahlzeiten außer Flughafen Delhi, Sämtliche Übernachtungen, Genehmigungen und Eintrittsgelder, Internationaler und lokaler Führer,Ausrüstung und Transport auf Wanderung, Freigepäck 15kg

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum Indien, Versicherungen, Trinkgelder, Kaltgetränke, auch während der Mahlzeiten, Extrakosten durch Erdrutsche, Blockaden oder andere Hindernisse höherer Gewalt

Anforderungen: Die Wanderung ist technisch einfach, für ausreichende Höhenanpassung wird vor deren Beginn gesorgt und außer der Etappe über den Parang La ist keine länger als 6 Stunden. Dies ist wie in der Einführung erwähnt die technisch und von der Kondition her anspruchsloseste Tour im Talhammer-Programm 2017. Angesichts der Besonderheit des Verbots von Satellitentelefonen und der Hubschrauberbergung nur im Ausnahmefall sind Kunden mit chronischen Beschwerden von der Tour generell ausgeschlossen. Auf einer üblichen Schwierigkeitsskala wird die Tour mit 3 bis 3+ bewertet. 

Ausrüstung: Es genügt die Standardausrüstung für Wanderungen in den Alpen. Der Schlafsack sollte einen Komfortbereich von -7°C haben, leichte Wanderschuhe oder sogar Turnschuhe reichen aus. Wichtig sind ein Paar Sandalen für die Flussdurchquerungen und ausreichend Sonnencreme wegen der starken Höhensonne.

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

Visum: Wer vor oder nach der Trekkingtour in Indien bleiben will, länger als insgesamt 30 Tage, braucht ein Visum VOR Antritt der Reise. Spätestens zwei Wochen vor dem Flug sollte man mit der Botschaft Kontakt aufnehmen, lieber etwas früher. Wer weniger als 30 Tage in Indien bleibt und mit dem Flugzeug ein-und ausreist, hat seit ein paar Jahren die Möglichkeit eines „Visa on Arrival“. Dazu muss nur kurz vorher online ein Antrag gestellt und das Visum bezahlt werden. Alle Informationen auf den Seiten der indischen Botschaft oder jeweils zuständigen Generalkonsulate. Wem das alles zu viel ist, kann einen kostenpflichtigen Konsulardienst wie www.visum.de beauftragen.

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Zwar sind in Indien Satellitentelefone untersagt, manchmal kann jedoch über andere Kanäle ein Militärhubschrauber gerufen werden und das kostet. Wegen dieser Problematik und weil die Tour durch abgelegenes und fast unbewohntes Gelände führt, sind Kunden mit chronischen Beschwerden kategorisch ausgeschlossen. Das Risiko, an  Höhe zu erkranken ist gering. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten. Wasserdesinfektionstabletten sind empfehlenswert.

Verpflegung: Bis auf den Flughafen Delhi sind abgesehen von den Kaltgetränken alle Mahlzeiten inbegriffen. Wer an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet oder z.B.Vegetarier ist, muss das vor Beginn der Reise anmelden. In den Guesthouses gibt es eine Mischung aus indischer, „continental“ (europäisch), tibetischer und chinesischer Küche. Auf der Wanderung ähnlich, mit Betonung auf Kohlenhydrate und Energiegehalt. Zu Mittag gibt es ein Lunchpaket. Wer Präferenzen hat, nehme weitere Energie-oder Müsliriegel, Trockenobst und Nüsse, individuellen Brotaufstrich usw. mit.

Unterkunft: In Leh, am Pangong Tso, in Manali und Delhi wird in „Guesthouses“, Unterkünften der unteren Mittelklasse - einfach aber sauber - übernachtet. Dasselbe gilt für die dortige Verpflegung, einfach, dafür aber hygienisch und reichhaltig.

Transport: Auf den Sightseeingtouren in Ladakh, von und zum Pangong Tso, nach Rumtse und von Kibbar nach Manali werden Jeeps und Minibusse der indischen Partneragentur eingesetzt, die mit Sorgfalt Fahrzeuge und Fahrer auswählt. Für die Fahrt von Manali nach Delhi wird der Nachtbus der staatlichen Transportgesellschaft HRTC(Himachal Road Transport Company) genutzt. Eine volle Gewähr kann für die Fahrzeuge trotzdem nicht übernommen werden.

Leitung: Moritz Steinhilber ist 2013 und 2016 die Tour gegangen. Unterstützt wird er vom Führer der indischen Partneragentur, der seit vielen Jahren in Ladakh als Trekkingguide arbeitet und oft von Rumtse nach Kibbar gewandert ist.

 

Der Parang La(5650m) zwischen Ladakh und Spiti - Moritz

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