Talhammer
Teatime in Hinju - Moritz

  Ladakh: Leichte Homestay-Wanderung Lamayuru nach Shang

15.06.-02.07.2020, 18 Tage --- Teahouse Trek --- Talhammer --- III --- 1000€ Leh/Leh

 

Die ideale Einsteigertour für Neulinge in Ladakh oder ganz allgemein im Himalaya. Zu Beginn ein ausführliches Kulturprogramm, das vor allem der vollständigen Akklimatisation dient. Den Höhepunkt bildet eine zehntägige Wandertour, welche in der näheren Umgebung von Leh das stark frequentierte Markha-Tal fast vollständig meidet. Übernachtet wird nicht im Zelt, sondern bei Familien in „Homestays“. Authentisches Erleben einschließlich Fahrt zum See Pangong Tso.

 

Berge wie in den Dolomiten nahe dem Kontzke La - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Nach Landung am frühen Morgen im Indira Gandhi International Airport New Delhi geht es nun wirklich unproblematisch per Inlandsflug gleich weiter Leh. Vom „richtigen“ Indien bekommt man so gut wie nichts mit. Drei Nächte in Ladakhs Hauptstadt mit ausführlichem Kulturprogramm, d.h. Besichtigung von Gompas(buddhistischen Klöstern) und kurzen Wanderungen. Zweitägiger Ausflug zum Salzsee Pangong Tso auf 4200 Metern. Nach einer weiteren Nacht in Leh sollte man für die Höhe gewappnet und angepasst sein. Kurze Fahrt zum Kloster Lamayuru, nach dessen Besichtigung Beginn der Tour mit der ersten kurzen Etappe. Zehntägige Trekkingtour über insgesamt sieben Pässe. Deren Höhen schüchtert zunächst ein, doch alles bleibt sehr wohl im Rahmen, wenn man bedenkt, dass selbst Leh auf fast 3500 Metern liegt. Die Wanderung streift nur für zwei Tage das stark besuchte Markha-Tal, auf „unserer“ Route werden wir nur wenige andere Trekker treffen. Am Ende holt uns das Taxi in Shang Sumdo ab und bringt uns zurück nach Leh. Inlandsflug zurück nach Delhi, Transfer zum Hotel. Jetzt besteht Gelegenheit zur einer halbtägigen Stadtbesichtigung im „richtigen“ Indien. Früh morgens am nächsten Tag Rückflug nach Deutschland.

 

Höhepunkte: Inlandsflüge Delhi/Leh, Leh/Delhi über den Hauptkamm des Himalaya, gehören zu den eindrucksvollsten Flügen weltweit. Ausführliches Kulturprogramm mit Besuch mehrerer Klöster. Fahrt zum landschaftlich fast einmaligen Pangong Tso, einem Salzsee auf der westtibetischen Hochfläche Changtang. Zehntägige Trekkingtour abseits der ausgetreten Markha-Pfade über sieben Pässe. Ladakh ist gewiss eine der besseren Regionen im Himalaya, um etwas von der Fauna zu entdecken, so auch auf dieser Tour.

 

Talhammer-Vorteile: Alleinstellungsmerkmal ist v.a. die Trekkingtour, die eben nicht zu den populären und viel begangenen in Ladakh zählt. Trotzdem ist sie landschaftlich beeindruckend und gut erschlossen ist. Moritz Steinhilber ist sie mittlerweile viermal gegangen und kennt sie somit bestens.

 

Sicherheit/Saison: Die zweite Junihälfte ist ideal. Der Termin liegt vor der Hauptsaison, was der Sache keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, Temperaturen und Touristenaufkommen ist noch nicht so hoch. Ladakh gehört zu den sichersten Regionen in Indien und ist auf jeden Fall der sicherste Platz im Bundesstaat Jammu&Kashmir.

 

Schwierigkeitsklasse: III

 

Stil: Teahouse Trek. In Indien ist ein Teahouse ein „Homestay“, was bedeutet, man übernachtet in normalen Häusern bei Familien. Das ist zwar einiges rustikaler als die Teahouses in Nepal, dafür aber auch deutlich authentischer.

 

Datum/Dauer: 15.Juni(Montag)-02.Juli 2020(Donnerstag), 18 Tage

 

Preis: 1000€ von Leh bis Leh, Einzelzimmerzuschlag 150€, keine Einzelzimmer während der Wanderung

 

Teilnehmerzahl: 2 - 8

 

Reife Aprikosen in Chilling am Zanskar - Moritz

 

Detaillierter Tourverlauf:

 

15.06., 01.Tag: Abflug Deutschland

 

16.06., 02.Tag: Ankunft Neu Delhi, Inlandsflug Leh

In der Regel frühe Ankunft morgens in Neu Delhi, nach einigen Stunden Inlandsflug nach Leh. Dort erwartet sie am Flughafen Moritz und der Ladakhi-Guide. Transfer zum Hotel, Ruhe. Am Nachmittag Besprechung der Tour, am Abend erster kurzer Bummel durch die quirlige „Metropole“ Ladakhs.

 

17.06., 03.Tag: Leh Sightseening, Spituk und Alchi

Gemächlicher Beginn. Nach einem späten Frühstück kurze Stadtbesichtigung Lehs, am Nachmittag mit dem Taxi Besuch der Klöster Spituk und Alchi. Besonders das Zweite hat große Bedeutung, Alchi ist das älteste Kloster Ladakhs.

 

18.06., 04.Tag: Leh Sightseeing, Wanderung Shanti Stupa nach Phiyang(4-5h)

Wieder lässt man es ruhig angehen, am Nachmittag dann die erste Wanderung, über einen Bergrücken nach Phyiang. Zurück nach Leh im Taxi

 

19.06., 05.Tag: Fahrt Pangong Tso(7-8h)

Beginn der zweitägigen Exkursion zum Hochgebirgssee Pangong Tso. Dieser hat eine weite Ausdehnung und liegt zur über der Hälfte in China. Nur ein leichter Spaziergang steht auf dem Programm, aber die Höhe ist mit 4200 Metern schon etwas ambitionierter.

 

20.06., 06.Tag: Fahrt Leh(7-8h)

Am Morgen noch ein paar Fotos am Ufer des Salzsees, dann Fahrt zurück nach Leh.

 

21.06., 07.Tag: Fahrt Lamayuru(3h), Trek Parfi La, Wanla(3-4h)

Nun geht es endlich zur Sache. Früher Aufbruch zur Fahrt nach Westen, Besichtigung des wichtigsten Klosters der Region. Am Nachmittag Beginn der Wanderung, und gleich steht der erste Pass auf dem Programm. Allerdings ein leichter, der Parfi La misst keine 4000 Meter.

 

22.06., 08.Tag: Trek Hinju(4-5h)

Heute ist man etwas länger unterwegs und es muss erwähnt werden, ausschließlich auf Straße, sogar einer geteerten. Der Verkehr hält sich aber sehr in Grenzen und tut der fantastischen Landschaft keinen Abbruch. Außerdem kann man so tatsächlich die Augen vom Weg nehmen und während des Gehens die Gegend betrachten, das ist ab Hinju bis Ende der Tour tabu.

 

23.06., 09.Tag: Trek Kontzke La, Sumdachenmo(7-8h)

Eine der längsten Etappen steht auf dem Programm. Der Weg ist weder steil noch steinig, aber eben lang. Sofort hinter Hinju endet die Piste und man ist nun so unterwegs wie im „letzten Jahrtausend“. Vom knapp unter 5000 Meter hohen Kontzke La eine beeindruckende Sicht nach Ost und West. Ladakh kann nicht mit den Highlights Nepals und des Karakorums aufwarten, doch all' die Variationen von Farbe und Form haben etwas für sich. Kein Dorf zwischen Hinju und Sumdachenmo, aber einige Sommeralmen, wo die Yaks gemütlich die Hänge abgrasen.

 

24.06., 10.Tag: Trek Dundunchen La, Chilling(8h)

Es lässt nicht locker, heute steht die Königsetappe auf dem Programm. Nach einer Stunde Abstieg bei Lasgo die einzige größere Furt, die so früh im Jahr keine Probleme machen sollte. Beim Aufstieg nach Lanak und ebenfalls knapp unter 5000 Meter hohen Dundunchen La sieht man vielleicht mal etwas von der Fauna. Die echte Herausforderung heute ist der lange Abstieg bis hinab zum Tal und Ufer des mächtigen Zanskars, eines der größten Zuflüsse des Indus. Gnädigerweise ist der Abstieg nicht besonders steil und der Boden meist weich, so schonend für Knie und andere Gelenke.

 

25.06., 11.Tag: Trek Shingo(6-7h)

Für eine halbe Stunde geht es auf der neuen Straße am Ufer des Zanskars flussaufwärts. Man kommt zum Zusammenfluss mit dem Markha, überquert den Zanskar auf einer nagelneuen Stahlbrücke und biegt ins Markha-Tal ein. Man ist nun einiges tiefer als Leh, es ist warm, und betritt bei Skiu die populäre Route durch das Markha-Tal. Hier beginnt nach Norden der Aufstieg zum Ganda La, den wir nach drei Stunden in Shingo auf ungefähr 4000 Metern in Ladakhs bestem „Homestay“ unterbrechen.

 

26.06., 12.Tag: Trek Ganda La, Rumbak(5-6h)

Zahlreiche Murmeltiere beobachten die Wanderer beim Aufstieg zum wiederum knapp 5000 Meter hohen Ganda La. Dies ist der vierte Pass der Tour, man hat nun mehr als die Hälfte hinter sich. Bei gutem Wetter fantastische Aussichten nach Süden und Norden. Auf der Wegen herrscht deutlich mehr Betrieb als vorher um Kontzke und Dundunchen La. Abstieg nach Yurutse und weiter nach Rumbak, der Schneeleopard-Metropole Ladakhs. Diese Bezeichnung trifft leider nur für den Winter zu, dann allerdings hat man hier fast die beste Chance weltweit, eine der schattenhaften Großkatzen im freier Wildbahn zu sehen.

 

27.06., 13.Tag: Trek Stok La, Mankiarmo(6-7h)

Nach Rumbak lässt man den Trubel der Markha-Wanderung hinter sich und beginnt direkt mit Aufstieg zum wiederum knapp unter 5000 Meter hohen Stok La. Die Wahrscheinlichkeit heute Blue Sheep oder andere Wildziegen bzw.-schafe zu sehen, ist fast 100%, aus diesem Grund treiben sich auch die Schneeleoparden so gerne hier herum. Der heutige „Homestay“ ist im Zelt, eigentlich handelt es sich hier um ein Zwischenlager auf dem Weg zum Stok Kangri. Hier hat Moritz schon mit eigenen Augen gesehen, wie Blue Sheep zwischen den Zelten nach Gras suchten.

 

28.06., 14.Tag: Trek Matho La, Matho Phu(5-6h)

Die Wanderung von hier bis zum Ende in Shang Sumdo wird noch nicht lange angeboten. Direkt nach Mankiarmo eine einfache Furt, dann Anstieg zum ca. 4500 Meter hohen Matho La. In Matho Phu(Phu=Weide, Alm) ebenfalls Unterkunft und Verpflegung im Zelt. Unterwegs trifft man sehr wahrscheinlich niemanden, sowieso nicht so früh im Jahr. Weiterhin Yaks, Murmeltiere und Wild aller Art zahlreich in der Gegend.

 

29.06., 15.Tag: Trek Shang La, Shang Phu(5-6h)

Die identische Fortsetzung von gestern. Weites Land, Almen, keine Dörfer oder andere Touristen. Auch das Lager von Shang Phu besteht aus Zelten. Immer mal wieder ein Blick nach Norden auf die Gipfel des östlichen Karakorums, der Shang La ist ungefähr 4700 Meter hoch.

 

30.06., 16.Tag: Trek Shang Sumdo(3h), Fahrt Leh(1h)

Im großen Dorf Shang beginnt die Piste, die sich in Shang Sumdo mit der nach Chokdo, dem Endpunkt der Markha-Wanderung, vereint. Hier warten die Taxis. Kurze Fahrt nach Leh. Kein weiteres Programm am Nachmittag, angesagt sind Duschen, Ausspannen, WhatsApp.usw., denn auf der ganzen Wanderung hat man weder Handy-noch Internetempfang.

 

01.07., 17.Tag: Flug Neu Delhi

Am frühen Morgen verabschieden sich Moritz und die Crew von den Gästen und es geht im Flieger zurück nach Delhi. Abholung durch einen Mitarbeiter von Hidden North, Transfer ins Hotel. Und wer jetzt noch Lust auf das „richtige“ Indien hat, kann eine kurze Stadtbesichtigung von Delhi bekommen, allerdings auf eigene Kosten.

 

02.07., 18.Tag: Flug Deutschland

In der Regel spätestens um Mitternacht Transfer zum Flughafen, Rückflug Deutschland, das im Normalfall am selben Tag erreicht wird.

 

Mit Souvenirs kann man sich gleich unterwegs eindecken, direkt vom Erzeuger - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers, Mahlzeiten, Übernachtungen, Genehmigungen und Eintrittsgelder, internationaler und lokaler Führer, Ausrüstung und Transport auf Wanderung, Freigepäck 15kg

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Flüge, Visum, Versicherungen, Trinkgelder, Softdrinks und Mineralwasser während der Mahlzeiten, Certec-Sack, Flaschensauerstoff, Extrakosten durch Erdrutsche, Blockaden oder anderer Folgen höherer Gewalt

 

Anforderungen: Die Tour ist speziell für Neulinge im Himalaya konzipiert. Im Vergleich zu anderen Trekkingtouren in Ladakh ist sie „leicht“, was wiederum nicht bedeutet, sie sei von Pappe. Schwierigkeitsgrad ist immerhin III, sie beinhaltet drei oder vier Etappen mit mehr als sieben Stunden Gehzeit netto, d.h., sie dauern den ganzen Tag. Das Gelände ist im Verhältnis einfach, es stehen aber sieben Pässe auf dem Programm und einige (leichte) Furten. die Selten kann man sorgloser testen, ob man zu „Höherem“ berufen ist (oder nicht). Für einen normalen, gesunden Menschen reicht die vorhergehende Akklimatisation. Angesichts des Verbots von Satelliten-Telefonen ist eine Hubschrauberbergung nur im Ausnahmefall (wirklich selten) möglich. Deshalb sind Interessenten mit chronischen Beschwerden von der Tour kategorisch ausgeschlossen.

 

Ausrüstung: Es genügt die auf der Homepage erwähnte Standardausrüstung.

 

Flüge: Flüge müssen selbst gebucht werden, bald darum kümmern. Wer nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro. Benötigt werden internationale Flüge nach/von Delhi und direkt im Anschluss Inlandsflüge nach Leh, internationaler Buchungscode IXL.

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Visum: Wer vor oder nach der Trekkingtour in Indien, insgesamt länger als 30 Tage bleiben will, braucht ein Touristenvisum VOR Antritt der Reise. Spätestens einen Monat vor Abflug sollte man mit der Botschaft Kontakt aufnehmen, lieber etwas früher. Wer weniger als 30 Tage in Indien bleibt und mit dem Flugzeug ein-und ausreist, hat seit ein paar Jahren die Möglichkeit eines „Visa on Arrival“. Dazu muss nur kurz vorher online ein Antrag gestellt und das Visum bezahlt werden. Alle Informationen auf den Seiten der indischen Botschaft oder jeweils zuständigen Generalkonsulate. Wem das alles zu viel ist, kann einen kostenpflichtigen Konsulardienst wie www.visum.de beauftragen.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Zwar sind in Indien Satellitentelefone untersagt, manchmal kann jedoch über andere Kanäle ein Militärhubschrauber gerufen werden und das kostet. Personen mit chronischen Kreislaufbeschwerden und anderen deutlichen Handicaps, auch psychischen, sind wegen der zunächst minimalen Krankenversorgung kategorisch ausgeschlossen. Das Risiko, an Höhe zu erkranken ist gering. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten. Wasserdesinfektionstabletten sind empfehlenswert.

 

Verpflegung: Ab/bis Leh sind alle Mahlzeiten im Preis inbegriffen. Wer gewisse Nahrungsmittel nicht verträgt oder z.B.Vegetarier ist, muss das vor Beginn der Reise anmelden. In den Guesthouses gibt es eine Mischung aus indischer, „continental“ (europäisch), tibetischer und chinesischer Küche. Ähnliche Verpflegung während der Wanderung mit Betonung auf Kohlenhydrate und Energiegehalt(leider nicht so gut wie in Nepal). Zu Mittag gibt es ein Lunchpaket. Wer Präferenzen hat, nehme weitere Energie-oder Müsliriegel, Trockenobst und Nüsse, individuellen Brotaufstrich usw. mit.

 

Unterkunft: In Leh, am Pangong Tso und Delhi wird in „Guesthouses“, Unterkünften der unteren Mittelklasse - einfach aber sauber - übernachtet. Dasselbe gilt für die dortige Verpflegung, einfach, dafür aber hygienisch und reichhaltig. Die „Homestays“ während der Wanderung sind im Vergleich dazu deutlich, man kann es nicht anders sagen, primitiver. Generell handelt es sich um ländliche Wohnhäuser, die ein oder mehrere Zimmer vermieten. Gegessen wird in der Gemeinschaftsküche, was der normale Ladakhi so ist. Das ist aber ebenfalls hygienisch und reichhaltig und man bekommt unbedingt einen realistischen Eindruck, wie die Landbevölkerung lebt.

 

Transport: Die eingesetzten Fahrzeuge werden von Hidden North gestellt, Fahrzeuge und Fahrer werden sorgfältig auswählt. Eine Gewähr kann trotzdem nicht übernommen werden.

 

Leitung: Moritz Steinhilber war seit 1989 elfmal in Ladakh und kennt die Tour von vier Durchgängen. Unterstützt wird er von einer erfahrenen Crew von Hidden North, welche ebenfalls die Tour bestens kennt.

 

Vertragspartner: Tashi Chotak, Managing Director Hidden North, www.hiddennorth.com

 

In Ladakh hat man beste Chancen, die Fauna zu erblicken - Moritz

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