Talhammer
Vom Nanglo La - Moritz

  Great Himalaya Trail, Ostnepal

Kein anderes Teilstück des Great Himalaya Trails führt durch solch unwegsamen Dschungel wie jenes zwischen Makalu und Kanchanjunga. Obwohl beide Basislager nicht erreicht werden, summiert sich der Trek auf 33 Tage. In kürzerer Zeit ist der Weg schlichtweg nicht möglich. Andererseits hat auch er seine Reize, und erblickt werden die 8000er zu Genüge. Der Trek ist einer der Letzten in Nepal, der den Titel „Pioniertour“ wirklich verdient.

25.Okt.-26.Nov. 2017, 33 Tage --- Zelt-Trekking --- Moritz Steinhilber --- 4200€ KTM/KTM

 



Yangle Kharka, der Abzweig des GHT Richtung Osten - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Mit dem Flugzeug geht es zur Flugpiste Tumlingtar am Arun-Fluss im Osten des Landes und über Khandbari mit dem Jeep nach Num am oberen Arun. Zu Fuß geht es weiter, zunächst auf der üblichen Tour zum Makalu Basecamp. Da die Tour sowieso schon überlang ist, muss auf einen Besuch dort verzichtet werden und man wendet sich in Yangla Kharka ab vom Hauptweg und folgt dem GHT nach Osten. Die nächsten sechs Tage kann von „Wegen“ nicht mehr die Rede sein und genau Ortskenntnisse sind von Nöten, um sich in einem solchen Gelände und einer solchen Vegetation nicht heillos zu verirren. In Honggon trifft man auf die Lumbasumba-Route, man kommt wieder durch Dörfer, die Wege sind klar erkennbar. Das ändert sich jedoch bald hinter Chyamthang, wenn man sich vom Arun endgültig verabschiedet und auf den Weg nach Thudam macht. Der Weg über den Lumbasumba-Pass(5200m) und nach Olangchung Gola ist dagegen einfach zu finden, spannend wird es nur noch einmal bei der Überschreitung des Nanglo La(4776m). Nach einem kurzen Abstecher in die Kanchanjunga-“Metropole“ Ghunsa geht es aus Zeitmangel dann leider gleich stromabwärts nach Taplejung. Von dort im Jeep nach Birtamod im östlichen Terai und mit dem Flugzeug zurück nach Kathmandu. Die Dauer der Tour liegt weit über Durchschnitt, sie ist jedoch die kürzeste Variante. Wenn man entweder von Westen ins Makalu Basecamp kommen will oder von Osten vom Kanchanjunga Basecamp, wird sie noch einmal um mindestens eineinhalb Wochen länger.

Höhepunkte: Zwar wird man weder zu Füßen des Makalu(8485m) noch des Kanchanjunga (8586m) stehen, wenn das Wetter es zulässt wird man sie vom Lumbasumba-Pass trotzdem erblicken. Eindrucksvoll ist das Teilstück zwischen Yangla Kharka und Honggon, vermutlich wird man während dieser sechs Tage keinem Menschen begegnen. Auf der ganzen Tour, aber ganz speziell zwischen Yangle und Honggon, sind die Vegetation und der Dschungel unvergesslich. Von Honggon bis Thudam und Olangchung Gola sind die abgeschiedenen Sherpa-Dörfer bemerkenswert, deren Bewohner ganz untypischerweise Reis statt Gerste und Kartoffeln anbauen. Zwischen Olangchung Gola und Ghunsa geht es noch einmal richtig in Pampa, wenn auch „nur“ für drei Tage. Die Tour ist keine besondere kulturelle Erfahrung, von Vegetation und Bergen her aber selbst in Nepal etwas Besonderes. Außer auf den Wegen von Num nach Yangle und Ghunsa nach Taplejung wird man höchstwahrscheinlich keine anderen Trekker treffen.

Talhammer-Vorteile: Moritz Steinhilber ist einer der wenigen Trekking-Führer aus dem Westen, die diese Route kennen. 2014 ging er das ganze Stück von Makalu BC nach Kanchanjunga BC, 2016 ist er nochmal über den Lumbasumba-Pass. Nicht nur er kennt sich in der Gegend aus, auch seine Nepali-Crew. Gemeinsam sind sie in der Lage, auch den logistischen Herausforderungen der Tour zu begegnen.

Sicherheit/Saison: Die Abgeschiedenheit großer Teile dieser Tour sind eine Herausforderung, deshalb wird ein Satellitentelephon mitgenommen. Ansonsten ist Nepal stabil, in Ausnahmefällen kann es zu Verzögerungen durch Streiks etc. kommen. Die Saison ist ideal, im November sollte der Monsun endgültig abgeklungen und deshalb die Dschungelpfade wieder begehbar sein. Auch ist die Fernsicht in der Regel am besten direkt nach dem Monsun. Anfang und Mitte Oktober läuft man dagegen häufig Gefahr, die eine oder andere kräftige Dusche abzubekommen.

Stil: Zelt-Trekking

Datum/Dauer: 25.Oktober(Mittwoch)-22.November(Sonntag), 33 Tage

Preis: 4200€ von Kathmandu nach Kathmandu (Einzelzimmer/zeltzuschlag 250€)

Teilnehmerzahl: 2-8 Personen


 

Zwischen Yangle Karkha und Honggon: Schweres Gelände - Moritz

 

Detaillierter Tourverlauf:

01.Tag, 25.10., Abflug Deutschland (-/-/-)

02.Tag, 26.10., Ankunft Kathmandu (-/-/-)
Abholung vom Flughafen, Transfer zum Hotel. Eventuell Gang zum Tourism Department. Letzte Besorgungen, ansonsten Zeit zur freien Verfügung.

03.Tag, 27.10., Flug Tumlingtar, Fahrt Khandbari (-/-/-)
Transfer zum Flughafen und Inlandsflug nach Tumlingar im Arun-Tal. Weiterfahrt im Jeep nach Khandbari(1020 Meter), Übernachtung in einem einfachen Hotel. Treffen mit der Trekking-Crew, Einkäufe und Vorbereitungen.

04.Tag, 28.10., Fahrt Num, 3-4h, Trek Seduwa, 4-5h (-/M/A)
Am frühen Morgen geht es mit dem Jeep über eine rudimentäre Piste bis zu deren Ende in Num(1572 Meter). Beginn der Wanderung. Von Num geht es steil hinab zum Arun und auf der anderen Seite ebenso steil wieder hinauf nach Seduwa(1500m). Zum ersten Mal übernachten wir im Zelt.

05.Tag, 29.10., Trek Tashigaon, 3h (F/M/A)
Eine kurze Etappe, nach Tashigaon(2080m), dem letzten Dorf für einige Wochen. Hier leben Rai und einige der berühmtesten und erfolgreichsten Sherpa-Familien. Da morgen eine schwere Etappe ansteht, sollte man es heute nicht mit langen Spaziergängen übertreiben.

06.Tag, 30.10., Trek Kongma, 6h (F/M/A)
Fast 1600 Meter geht es unablässig nach oben zur rudimentären Alm von Kongma(3650m). Der Weg führt ausschließlich durch Dschungel. Wasser muss für die gesamte Etappe mitgeführt werden, unterwegs trifft man auf keine Quelle.

07.Tag, 31.10., Trek Shipton La, Mumbuk, 6,5h (F/M/A)
Über einen Rücken von insgesamt fünf Pässen - wovon die höchsten der Shipton La(4170m) und der Keke La(4080m) - erreicht man das Tal des vom Makalu kommenden Barun. Spielt das Wetter mit, erblickt man die rötliche Pyramide des Makalu(8485m). Vorbei an der Alm Dobato geht es hinab bis zum Camp Mumbuk(3810m), welches wieder im tiefen Dschungel liegt.

08.Tag, 01.11., Trek Yangle, 4,5h (F/M/A)
Entlang am Ufer des Barun kommt man am Ende der Etappe auf die Lichtung der Alm Yangle Kharka(3557m). Einige geschäftstüchtige Sherpa haben hier kleine Läden und Lodgen eröffnet, der Trek zum Makalu BC kann mittlerweile als einfacher Teahousetrek unternommen werden. Wir stocken die Vorräte für kommende Woche auf, während welcher wir in kein Dorf kommen und wahrscheinlich keinen Menschen treffen werden.

09.Tag, 02.11., Trek Abzweig Barun, Kharka 1, 5h (F/M/A)
Auch auf der Landkarte haben die Camps und Pässe der kommenden sechs Tage keine Namen. Der Weg ist zudem nur noch schwer zu erkennen. Im dichten Dschungel sind außerdem die Lager rar, man muss deshalb gelegentlich deutlich früher als nötig die Zelte aufschlagen, da das nächste Camp viel zu weit entfernt ist. Heute gehen wir zunächst den Barun am anderen Ufer wieder flussabwärts und errichten nach dem ersten Anstieg das Lager(4097m).

10.Tag, 03.11., Trek Pass 1, Pass 2, Kalo Pokhari, 4h (F/M/A)
Noch ein relativ kurzer Tag über mehrere kleine Pässe ohne Namen. Camp an einem kleinen See(4192m) mit dem vielsagenden Namen Kalo Pokhari(Schwarzsee).

11.Tag, 04.11., Trek Pass 3, Sadim Khola, River camp, 7h (F/M/A)
Ein langer Tag mit einigen deftigen Passagen. Zum Krönung ein Fluss, welcher 2014 noch gefurtet werden musste, da keine Brücke vorhanden war. Das Lager liegt auf etwa 3150 Metern.

12.Tag, 05.11., Trek Upper Dhungge Kharka, 6,5h (F/M/A)
Noch eine recht schwierige Etappe, bei der man wegen des schweren Geländes kaum vorwärts kommt. Nirgendwo sonst ist auf dem GHT das Vorankommen so zäh, wenn man einmal von verschiedenen Eispassagen absieht. Das heutige Lager liegt auf ungefähr 4000 Metern.

13.Tag, 06.11., Trek Pass 4, Molun Pokhari, 4,5h (F/M/A)
Eine kurze Etappe, die ausreichend Zeit lässt, die nahe chinesische Grenze am Popti Bhanjyiang (4203m) zu besuchen, ein Ausflug von ungefähr einer weiteren Stunde. Das Lager auf knapp über 4100 Metern.

14.Tag, 07.11., Trek Honggon, 5h (F/M/A)
Hinab den Hang und zurück in die Zivilisation. Wir sind zurück im Arun-Tal, welches im Vergleich sogar sehr dicht besiedelt ist. Honggon(2323m) hat sogar einige Läden, die Vorräte werden aufgestockt.

15.Tag, 08.11., Trek Chyamthang, 7h (F/M/A)
Auf der Lumbasumba-Route wird nun wieder dem Arun gefolgt. Man kommt durch die großen Dörfer von Chepuwa und Linggam, die Bevölkerung scheint zu- und nicht abzunehmen. Lager neben dem Dorfladen von Chyamthang(2229 Meter).

16.Tag, 09.11., Trek Yak Kharka, 8h (F/M/A)
Hinter Chyamthang verlässt man die Hauptroute Richtung Kimathangka und chinesischer Grenze und geht stattdessen steil hinab zum Ufer des Arun. Nach Überquerung der Hängebrücke geht es extrem steil bergauf, es folgen die anstrengendsten eineinhalb Tage der Tour. Das Bambus-Dickicht ist manchmal kaum zu durchdringen, die Wege sind steil, eng und rutschig und trotz der üppigen Vegetation ist es sehr schwierig, Wasser zu finden. Die Zelte werden auf einer kleinen Lichtung namens Yak Kharka(2877 Meter) aufgeschlagen, der ersten Campingmöglichkeit seit dem Arun.

17.Tag, 10.11., Trek Thudam, 7,5h (F/M/A)
Auf schmalsten Pfaden führt der Weg weiter und man liegt nicht falsch mit der Annahme, zumindest dem Ende der Zivilisation Nepals nahe zu sein. Nach vier Stunden erreicht man den Talboden, doch auch hier bleibt das Fortkommen mühselig, weil fast jeder Zufluss im Monsun eine gewaltige Menge Schutt ablädt. Am Ende des Tages erreicht man Thudam(3571 Meter), das letzte Dorf vor dem Lumbasumba Pass. Die Menschen hier sind keine Sherpa, sondern Tibeter und sprechen nur wenig Nepali. Güter beziehen sie fast ausschließlich aus China, wohin sie auch ihr einziges Erzeugnis verkaufen: Yaks. Vom Staat Nepals bemerkt man hier nichts mehr, es gibt weder eine Schule noch ein Krankenhaus oder Polizeiposten. Auf eine Art sind die Menschen hier vollkommen unabhängig, auf die andere jedoch sich selbst vollständig überlassen.

18.Tag, 11.11., Trek Lumbasumba BC1, 3h (F/M/A)
Hinter Thudam geht es die nächsten zwei Tage kontinuierlich bergauf, eine angenehme Abwechslung nach dem ständigen Auf-und Abgehen davor. Auch sonst wird heute und morgen die Sache etwas leichter. Außerdem muss nun auf die Höhe Rücksicht genommen werden. Man überquert die Baumgrenze und kommt an vielen verlassenen Weiden vorbei, Dörfer wird man bis Olangchung keine sehen. Noch vor der Mittagsrast schlagen wir auf 4050 Metern das erste Basecamp auf.

19.Tag, 12.11., Trek Lumbasumba BC2, 3h (F/M/A)
Eine weitere leichte Etappe, nach der wir zum vielleicht schönsten Lager(4360 Meter) der ganzen Tour kommen, einer kleinen Wiese hoch über dem Tal. Nachmittag zur Entspannung und zum Kräftesammeln für morgen. Jedoch kein Grund nervös zu werden, der Lumbasumba Pass ist weder besonders hoch noch schwierig.

20.Tag, 13.11., Trek Lumbasumba Pass, Yangetar, 7h (F/M/A)
Auf verschiedene Art ist heute der Höhepunkt der Reise. Langsam schraubt man sich höher und hinter einem taucht im Westen der Gipfel des Makalu auf, noch weiter entfernt erahnt man sogar Lhotse und Mount Everest. Der Aufstieg zum Lumbasumba Pass(5177 Meter) ist technisch nicht anspruchsvoll, auch nicht wenn Schnee liegt. Aber er verlangt einiges an Kraft ab. Normalerweise haben auch „Spätankömmlinge“ noch eine Chance, das Panorama zu sehen.  Oben erkennt man plötzlich den Kanchanjunga mit gleich drei Gipfeln weiter über 8000 Metern. Der höchste von ihnen misst 8586 Meter. Vor ihm steht einer der formschönsten Berge der Welt, der 7710 Meter hohe Jannu oder Khumbakarna. Wir verlassen den Distrikt Sankhuwasabha und den Makalu-Barun Nationalpark und betreten den Distrikt Taplejung und den Kanchanjunga Nationalpark. Das Lager wird auf der Wiese von Yangetar(4120 Meter) errichtet.

21.Tag, 14.11., Trek Olangchung Gola, 5h (F/M/A)
Nach nur zwei Stunden Abstieg mündet der Bach, dem wir seit dem Pass folgen, in den großen Strom des Tamur. An ihm entlang führt eine weitere wichtige Handelsroute nach Tibet. Wir gehen jedoch weiter bergab und kommen um die Mittagszeit in das uralte Handelsdorf Olangchung Gola (3240 Meter). Sehr auffällig ist das fast komplette Fehlen von Feldern, die Menschen hier leben seit der Gründung des Dorfes ausschließlich vom Handel. Erst seit wenigen Jahren ist das Dorf am Oberlauf des Tamur für Touristen geöffnet, der Wandel vollzieht sich dafür umso schneller. Es gibt die Gelegenheit, die fast 600 Jahre alte Gompa(Kloster) des Dorfes zu besuchen.

22.Tag, 15.11., Rest Olangchung Gola (F/M/A)
Nach 18 Tagen Trekking ohne Pause ist heute ein Ruhetag mehr als verdient.

23.Tag, 16.11., Trek Yangma Bridge, 5h
(F/M/A)

Nur eine Stunde gehen wir am Tamur entlang flussabwärts, dann wird nach links abgebogen und durch ein enges, von vielen Monsunregenfällen vernarbtes Tal geht es den Yangma-Fluss wieder bergauf. Lager auf ungefähr 3500 Metern an der einzigen Brücke über diesen reißenden Strom.

24.Tag, 17.11., Trek Nango La, Kharka, 7,5h
(F/M/A)

Das letzte große Hindernis der Tour. Der Aufstieg zum Nango La(4776m) zieht sich fast sechs Stunden. Wenigstens ist nun mal wieder im Gegensatz zu vorher der Weg leicht zu finden. Noch einmal Ausblicke vom Pass auf das gewaltige Massiv des Kanchanjunga, dem Volumen nach größten Berges des Himalaya. Bei einer der ersten Gelegenheiten(4350m) schlagen wir nach diesem anstrengenden Tag die Zelte auf.

25.Tag, 18.11., Trek Ghunsa, 3h
(F/M/A)

Kurze Etappe, weswegen der kleine Abstecher in die Trekking“metropole“ Ghunsa eingeschlagen wird. Zum ersten Mal seit Yangle Kharka vor zweieinhalb Wochen stößt man auf eine Infrastruktur für Trekker. Mal wieder kann man in einem beheizten Dining room sitzen und ein Bier trinken.

26.Tag, 19.11., Trek Gyabla, 4,5h
(F/M/A)

Aus Zeitgründen geht es leider nicht bergauf nach Pang Pema, dem Basislager auf der Nordseite des Kanch, sondern auf der Standardroute bergab nach Gyabla(2730m).

27.Tag, 20.11., Trek Lelep, 7h
(F/M/A)

Und weiter der Zivilisation und dem Trekende entgegen bis nahe Lelep(1695m).

28.Tag, 21.11., Trek Mitlung, 6h (F/M/A)
Der letzte Tag am Tamur, weiter geht es auf und ab durch kleine Dörfer, Reisfelder, Äcker und Dschungel. Die Gegend ist nun wieder dicht besiedelt, nach wie vor lebt die Hälfte der Bevölkerung nicht in den Ebenen des Terai, sondern wie hier in den Vorgebirgen des Himalaya. Noch einmal stehen die Zelt(910 Meter) am Ufer des Stroms, der wie alle anderen seine Quelle in den eisigen Höhen Tibets hat.

29.Tag, 22.11., Trek Taplejung/Fungling, 6h (F/M/-)
Nepal wäre nicht Nepal, wenn es am letzten Tag nicht nochmal ordentlich nach oben gehen würde. In Taplejung/Fungling wird wieder eines der Hotels bezogen, die hier in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Am Abend wird mit der Crew der Abschluss einer hoffentlich erfolgreichen Tour gefeiert.

30.Tag, 23.11., Fahrt Birtamod, 11h (-/-/-)
Je nach Gruppengröße geht es mit dem gemieteten Jeep oder im Bus(das schenkt sich wirklich nicht viel) über die Orte Phidim und Ilam nach Birtamod. Ein kleines Highlight sind die Teeplantagen von Ilam. Hinter der nahen Grenze zu Indien befinden sich die viel bekannteren Plantagen von Darjeeling. Übernachtung in einem kleinen, ortsüblichen Hotel.

31.Tag, 24.11., Fahrt Bhadrapur, Flug Kathmandu am späten Nachmittag(-/-/-)
Morgens sind es 20 Minuten Fahrt bis zum kleinen Flughafen von Bhadrapur. Es wird der späte Flug am Nachmittag nach Kathmandu gewählt, um etwas Puffer zu haben, falls auf der langen Strecke von Taplenjung/Fungling bis Birtamod doch was schief geht. Mit dem Flug gibt es im Normalfall keine Probleme. Transfer zum Hotel in Freakstreet oder am Durbar Square. Abend zur freien Verfügung.

32.Tag, 25.11., Kathmandu(-/-/-)
Noch ein Tag zur eigenen Verfügung vor der Abreise zum Einkauf von Souvenirs usw. Notfalls auch ein Puffertag.

33.Tag, 26.11., Flug nach Deutschland(-/-/-)
Wir bringen Sie im Taxi rechtzeitig zum Flughafen.

 

Der chinesische Grenzstein auf dem Popti Bhanjyiang(4203m) - Moritz



Der Preis beinhaltet: Transfers, Übernachtungen, Genehmigungen, Internationale und lokale Führer/ Träger, Freigepäck 15kg, Thuraya Satellitentelephon

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum Nepal, Versicherungen, Trinkgelder

Anforderungen: Wegen der langen Dauer, der geringen Zahl an Ruhetagen, dem unwegsamen Gelände und den zum Teil langen Etappen ist eine überdurchschnittliche körperliche Fitness erforderlich. Dazu mentale Stärke, um die langen Tage durch oft menschenleeres Territorium durchzuhalten. Ein kleiner emotionaler Durchhänger darf nicht dazu führen, die Tour abbrechen zu wollen, das ist nämlich vor Honggon, wenn die härtesten Etappen dann vorbei sind, nicht möglich. Manchmal schlagen auch die vielen Entbehrungen und der recht primitive Komfort aufs Gemüt, was ebenfalls nicht zum Wunsch nach Abbruch der Tour führen sollte.

Ausrüstung: Außer ein paar Extrasocken ist nichts erforderlich, was nicht zur üblichen Trekking-Ausrüstung gehört. Der Schlafsack sollte für eine Komforttemperatur von -7°C ausgelegt sein.

Flüge: Der internationale Flug muss selber gebucht werden, deswegen sich zeitig darum kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

Visum: Bei Ankunft am Flughafen Kathmandu, 40$ für 30 Tage, korrekten Betrag bereithalten. Es ist dann günstiger, bei Ausreise die Strafgebühr von 6$ für 3 überzogene Tage zu bezahlen, anstatt nach Ankunft einen Monat zu verlängern(30$, was zeitlich auch gar nicht möglich ist) oder bei Einreise gleich ein Visum für 90 Tage für 100$ zu lösen.

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Die Tour führt durch unwegsames, abgelegenes und fast unbewohntes Gelände, Hilfe kann nur ein Hubschrauber bringen. Ein Satellitentelephon wird mitgeführt. Das Risiko, an Höhenkrankheit zu leiden ist gering. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten.

Verpflegung: Der Preis beinhaltet keine Mahlzeiten in Kathmandu oder während der Transfers. Kosten im Schnitt 10 bis 15€, ohne Softdrinks, Alkohol etc. Alle Mahlzeiten während der Wanderung sind inbegriffen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Zusatznahrung wie Energie-riegeln und ähnlichem.

Unterkunft: Hotel am Durbar Square in Kathmandu, ansonsten im Zelt oder wie angegeben in landesüblichen Lodges.

Transport: Jeeps und Minibusse werden über etablierte und vertrauenswürdige Agenten gemietet.

Leitung: Moritz Steinhilber

 

Der Makalu(8485m) vom Lumbasumba Pass(5177m) - Moritz
 

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