Talhammer
Der Passu Gletscher - Moritz

  Gojal: Patundas und Worthum Pass

28.Juni-15.Juli 2018, 18 Tage --- Zelt-Trekking --- Moritz Steinhilber --- III+ --- 2500€ ISB/ISB

 

In Gojal, dem nördlichen Teil der Hunza-Region, ist das Karakorum Gebirge praktisch so hoch und steil wie am weit bekannteren Baltoro und um den K2. Nur äußerst wenige Trekker besuchen diese phantastische Gegend. Die Reise ist eine Kombination aus mehreren Kurztreks von einem bis sieben Tage. Gojal ist besiedelt vom kleinen Volk der Wakhis, das zur ismaelitischen Glaubensrichtung gehört und deutlich liberaler ist als die meisten Völker weiter südlich.

 

Abendstimmung am Borith See - Moritz

 

Kurzbeschreibung: Die Anfahrt verläuft über Naran, den Babusar Pass(4177m), Chilas, Gilgit und Karimabad. In Gulmit werden zum ersten Mal die Wanderschuhe angelegt. Nach einer Nacht am malerischen Borith See geht es zur Besteigung des Borith Zar(4105m), direkt weiter geht es mit der zweitägigen Wanderung nach Patundas. Hierzu wird der Passu Gletscher überquert. Die Hochalm Patundas befindet sich auf dem Gebirgszug, der Passu und Batura Gletscher trennt und liegt auf 4110 Meter. Die Aussichten von hier auf die Batura Kette, den Shispare(7611m) und Dutzende andere Gipfel gehört zu den besten weltweit. Nach einer Übernachtung im Dorf Passu folgt der Höhepunkt der Reise, die siebentägige Wanderung über den Batura Gletscher und den Worthum Pass(5150m). Speziell die Vistas auf dem Weg zu diesem Pass hinüber zur über 15 Kilometer langen Batura Kette, die im 7795 Meter hohen Batura I gipfelt, sind fast unschlagbar. Nach dem Abstieg ins Chapursan Tal fährt man von Raminj zurück nach Karimabad und weiter nach Gilgit. Per Flug geht es zurück nach Islamabad.

 

Höhepunkte: ...sind die Berge und die Landschaft Gojals. Die umliegenden Massive und Gipfel sind so beeindruckend wie jene weiter östlich in Baltistan. Und wenn man auch unterwegs auf Trekking nicht vielen von ihnen entgegenkommt, angenehm sind die Begegnungen mit den aufgeschlossenen Bewohnern; den Männer ….und den Frauen.

 

Talhammer-Vorteile: Eine Tour in dieser Form gibt es unter deutscher Leitung nirgends, auch nicht im Internet zu buchen. Moritz kennt die gesamte Wanderung aus mehrfacher eigener Erfahrung und ist somit Garant für einen reibungslosen Ablauf.

 

Sicherheit/Saison: Der äußerste Norden Pakistans gilt allgemein als einer der sichersten, wenn nicht der sicherste Ort überhaupt, des Landes. Die Bewohner sind Ismaeliten und haben mit den Extremisten nichts am Hut. Im Gegenteil, sie müssen deren Zorn noch mehr fürchten als Europäer, weil sie bei radikalen Sunnis als Ketzer und Häretiker gelten. Die Anfahrt verläuft über den sicheren Babusar Pass, die Rückreise erfolgt im Flugzeug. Wir werden in der Hauptsaison unterwegs sein und somit in den Orten am KKH, also in Karimabad, Gulmit, Borith See und Passu, auf große Gruppen Touristen aus dem Punjab treffen. Deren Präsenz kann manchmal bedrückend sein, doch mit diesem recht neuen Umstand muss man sich abfinden.

 

Schwierigkeitsklasse: III+

 

Stil: Zelt-Trekking

 

Datum/Dauer: 28.Juni(Donnerstag) bis 15.Juli(Sonntag), 18 Tage

 

Preis: 2500€ von Islamabad nach Islamabad (Einzelzuschlag 200€)

 

Teilnehmerzahl: 4 bis 12 Personen

 

Die Fahrt über den Attabad See ist nicht mehr nötig - Moritz

Detaillierter Tourverlauf:

 

28.06., 01.Tag: Abflug Deutschland

Zu empfehlen sind die Fluggesellschaften Turkish, Qatar, Etihad und Emirates. Ankunft bitte nicht nach 5 Uhr morgens, da vom Flughafen weitergefahren wird.

 

29.06., 02.Tag: Ankunft Islamabad, Fahrt Naran, 6h

Vom Flughafen weg geht es auf die Fahrt in den Norden. Der erste Tag ist verhältnismäßig kurz, Ziel ist das im malerischen Kaghan Tal gelegene Naran. Hier hat man den ganzen Nachmittag, um sich vom Flug und der Fahrt etwas zu erholen. Naran ist im Vergleich zu Islamabad angenehm kühl.

 

30.06., 03.Tag: Fahrt Babusar Pass, Chilas, Gilgit und Karimabad, 10h

Nach einem steilen Anstieg erreicht der Van den Babusar Pass(4177m), in endlosen Serpentinen geht es hinab nach Chilas und das heiße Indus Tal. Nach einem Mittagessen dort geht es weiter am Fluss entlang, zuerst am Indus, denn dem Gilgit und zum Schluss dem Hunza. Wir erreichen die „Metropole“ Karimabad, Hauptstadt des früheren Fürstentums Hunza. Bei der Hotelbelegung muss man eventuell etwas Flexibilität zeigen, da der Ort bei den einheimischen Touristen in den letzten Jahren sehr populär geworden ist. Da vor und nach dieser Tour weitere Talhammerprojekte vorgesehen sind, stößt Moritz erst heute zur Gruppe.

 

01.07., 04.Tag: Fahrt Gulmit 1h, Trek Ghulkin Gletscher, Borith See 6h

Nach zwei Tagen Fahrt ist es heute nur noch ein ganz kurzes Stück im Van. Nach einem kleinen Besuch in Gulmit legen wir zum ersten Mal die Stiefel an und es geht von Beginn an richtig zur Sache. Die Wanderung über den Ghulkin Gletscher ist unter Leitung einer lokalen Führers kein Problem, dafür aber umso beeindruckender. Das trifft für den Gletscher selbst zu, jedoch noch viel mehr für Gipfel, die um den Gletscher aufragen, ganz besonders die Orca-Finne des Shispare(7611m). Nach einer harten Etappe steht das Zeltlager am Borith See. Hier kann man sich, was in Pakistan wirklich nicht oft geboten ist, von Hitze und Staub bei einem Bad erholen.

 

02.07., 05.Tag: Trek Borith Zar, Passu Ghar, 7h

Noch ein anstrengender Tag. Vom Borith See machen wir uns an die Besteigung des 4105 Meter hohen Borith Zar. Wenn man Berge der Umgebung betrachtet, kann man eigentlich nicht behaupten, einen Berg zu besteigen, sondern eher „nur“ einen Hügel. Was wiederum nicht heißt, das Vorhaben sei ein Klacks. Einen richtigen Weg sucht man vergebens. Die Anstrengung lohnt sich, der Ausblick von hier oben ist einer der Besten in ganz Gojal und Gilgit-Baltistan. Unter anderem hat man nach Süden eine der seltenen Aussichten auf den Trivor(7577m) und gegenüber westlich von Patundas nimmt die gewaltige Batura-Kette ihren Anfang mit dem Passu Dior(7295m). Vom Gipfel führt ein guter Weg hinab zum Lager Passu Ghar, der Ausgangsposition für die Überquerung des Passu Gletschers.

 

03.07., 06.Tag: Trek Patundas, 6h

Wenn man auf der Seitenmoräne des Passu Gletschers steht und das blütenweiße Eismeer mit seinen Seracs und Spalten sieht, würde man nicht glauben, dass überhaupt ein Weg durch das Gewirr auf die andere Seite führen könnte. Noch weniger, dass es ohne Steigeisen, Seil und Eispickel zu schaffen sei. Doch so ist es, und in der Regel nach zwei Stunden hat man den atemberaubenden Weg hinter sich. Von hier sind es zwei Stunden und 450 Meter Anstieg bis zur Alm Patundas, für den Weg muss Wasser getragen werden. Wenige Almen in Gilgit-Baltistan liegen so genial wie diese hier, die Almwirtschaft kam hier trotzdem fast vollständig zum Erliegen, weil die Jungend von Gojal nun bessere Auskommensmöglichkeiten in Karachi, Lahore und Islamabad gefunden hat. Genau gegenüber des Passu Gletschers liegt der Borith Zar.

 

04.07., 07.Tag: Trek Passu, 5h

Nach einem ausgiebigen Genusses des Sonnenaufgangs geht wieder hinab zum Hunza Fluss. Zuerst ist man noch auf der gleichen Höhe wie der Hausberg von Passu, Zard Zar(3530m), dann geht es tiefer und tiefer bis hinein ins Yunz Tal und schließlich Passu(2400m). Vor Ort wird entschieden, ob wir in einem Hotel oder doch im Zelt schlafen. Egal wie die Entscheidung fällt, eine Dusche gibt es heute auf alle Fälle.

 

05.07., 08.Tag: Trek Uzhokhpirt, 6h

Der Zeitplan ist eng, so beginnt heute gleich die erste Etappe der längsten Tour dieser Reise. Vom Hotel weg geht es Richtung Batura Gletscher. Dieser gigantische Eisstrom gehört zu den größten Gletschern außerhalb der Polarregionen, er ist 57 Kilometer lang. An der Stelle, wo wir ihn überqueren ist er auch mehrere Kilometer breit und während der Traverse hat man oft nicht den Eindruck, über Eis zu gehen. Der Batura ist im Gegensatz zu seinem Nachbarn, dem Passu, im unteren Drittel größtenteils mit Schutt bedeckt. Hat man das andere „Ufer“ erreicht, wird man den restlichen Tag heute und die nächsten zwei Tage dem Gletscher links folgen. Das Camp wird auf den Wiesen der Uzhokhpirt(3075m) stehen. Auch hier wird die Zahl der Hirten weniger.

 

06.07., 09.Tag: Trek Yashpirt, 2-3h

Nach fünf doch recht heftigen Tagen genehmigen wir uns heute einen halben Ruhetag. Man sieht die ersten Ausläufer der fünf Hauptgipfel der Batura Kette, doch deren wahres Ausmaß wird man nur beim Aufstieg zum Worthum Pass genießen können.

 

07.07., 10.Tag: Trek Guchhesham, 5h

Am frühen Vormittag müssen wir uns bei einer der „berühmten“ Furten bewähren. Interessanterweise sind im Karakorum die Gewässer nicht hoch, wenn es regnet, sondern wenn die Sonne vom Himmel knallt und das Eis zum Schmelzen bringt. Es ist unmöglich, überall bei Hochwasser saisonale Brücken zu bauen, weil die Flüsse und Bäche ihren Lauf z.T. extrem verändern und wegen der nachlassenden Almwirtschaft oft kein Bedarf mehr besteht, weil sie außer ein paar Wanderer niemand nutzen würde. Weiter geht nach oben und Westen. Den Fluss, den wir gefurtet haben, kommt aus dem Tal, welches zum Worthum Pass führt, doch wegen der Aussichten gehen wir ein Stück daran vorbei und campen im schöner gelegenen Guchhesham(3630m).

 

08.07., 11.Tag: Trek Worthum, BC 6h

Heute und morgen wären die Königstage unserer Tour, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. 700 Meter Aufstieg sind zu bewältigen, was zum Glück nicht gar so schwer fällt, weil meistens doch ein gut erkennbarer Pfad durch die Geröllhalden führt. Es kann allerdings sein, dass man eine viertel oder halbe Stunde nach dem Weg gesucht werden muss. Hinter einem wächst sich nun die Batura Kette zu ihrer (pracht)vollen Größe aus. Im Worthum Highcamp(4360m) ist nicht viel geboten, aber die Aussichten sind atemberaubend. Dies ist das höchste Camp der Tour. Da wir davor schon öfters auf Höhe waren und dort auch übernachteten(Patundas), sollte hier eigentlich jeder von der AMS verschont bleiben.,

 

09.07., 12.Tag: Trek Worthum Pass, Poop Shikar Gah, 7-8h

Auf einem kaum mehr sichtbaren Pfad geht es noch fünf Stunden weiter bergauf bis zum Worthum Pass(5150m). Die Aussichten rundherum sind einfach überwältigend, und eigentlich sollte man eine Nacht an so einem Ort verbringen, doch das ist leider nicht möglich. Beim Abstieg muss sehr aufgepasst werden, weil nun auch die letzten Anzeichen des Weges verschwinden und es kreuz und quer steil bergab durch die Geröllhalden geht. Das Lager Poop Shikar Gah, wörtlich „Opas Jagdrevier“(4285m) ist eine leicht geneigte kleine Wiese mit großen Felsbrocken, sicherlich nicht ein Traumlager, doch der einzige Platz weit und breit, um einigermaßen ein Zelt aufstellen zu können.

 

10.07., 13.Tag: Trek Harkeesh, 5h

Es geht weiter sehr steil und weglos bergab, jeder Schritt will genau taxiert sein. Ein früher Aufbruch ist geboten, weil bei gutem Wetter später am Tag das Wasser so hoch fließen könnte, dass der Fluss nicht mehr zu furten wäre. War man auf der Südseite in einem Reich der Formen, so ist man nun in einem der Farben, unglaublich, in welchen Tönen die Felswände erstrahlen. Das Gestein ist auch einiges poröser wie im Süden, das sieht man deutlich an dem frischen Schutt. Harkeesh(3490m) bietet wieder alles, was das Camperherz erfreut. Zwar wäre es möglich, heute bis Raminj durchzuziehen, doch hier ist es ganz klar schöner.

 

11.07., 14.Tag: Trek Raminj, 3-4h, Fahrt Sust, Karimabad, 4h

Die letzte Wanderetappe führt zum Großteil entlang des Bewässerungskanals nach Raminj. Die Menschen hier sprechen kein Wakhi, erst vor wenigen Jahrzehnten sind sie aus Hunza hier eingewandert und sprechen deshalb noch Burushaski. Wir besteigen die Jeeps. Die Fahrt im Chapursan Tal etwas rumpelig, doch das ändert sich schlagartig, wenn wir in Sust auf den KKH kommen. Seit man sich hier Hoffnungen macht, dass in naher Zukunft eine der größten Wirtschaftsarterien Asiens durchs Dorf führen soll, erlebt das Dorf einen wahren Boom. Einiges an Chinesen ist im Ort, der unter anderem auch als Zollabfertigung für die Grenze mit China auf dem nicht fernen Khunjerab Pass(4693m) dient. Noch farbiger wird die Mischung durch die Anwesenheit einer großer Zahl einheimischer Touristen aus dem Punjab. Nach einem kurzen Besuch im Bazaar fahren wir an Passu und Gulmit vorbei zurück nach Karimabad und genehmigen uns nach einer Woche wieder eine Dusche.

 

12.07., 15.Tag: Fahrt Gilgit, 2-3h

Da es ausreicht, am späten Nachmittag nach Gilgit zu fahren, hat man heute fast den ganzen Tag Zeit, um Karimabad zu erkunden. Nach einem späten Frühstück steht der Besuch des Forts von Baltit auf dem Programm. Nach dem Mittagessen kann man individuell den Bazaar erkunden und sich mit Souvenirs eindecken oder nach dieser doch recht anstrengenden Tour auf der Hotelterrasse einfach nur einen kühlen Mango Milchshake genießen. Vor dem Abendessen in Gilgit suchen wir das Buddha Relief von Kargah auf. Kaum zu glauben, dass die Vorfahren mancher doch etwas wild aussehender Gestalt im Bazaar Buddhisten waren.

 

13.07., 16.Tag: Flug Islamabad(oder Fahrt Naran, 14h)

Da im Anschluss eine weitere Talhammer Tour geplant ist, verabschiedet sich Moritz heute von der Gruppe und der ATP-Guide übernimmt das Steuer. Heutzutage operieren die Flüge zwischen Gilgit und Islamabad deutlich häufiger wie noch vor wenigen Jahren. Nachmittags ist dann Gelegenheit für eine kleine Rundfahrt durch die Hauptstadt Pakistans. Sie kann zwar überhaupt nicht mit historischen Denkmälern aufwarten, weil sie kaum 70 Jahre alt ist, doch ist sie im Vergleich z.B. zu New Delhi sauber, grün und gut organisiert. Sollte der Flug wider Erwarten doch wetterbedingt ausfallen, bleibt nur die Fahrt nach Naran. Das günstiger gelegene Chilas kommt wegen des massiven inländischen Touristenaufkommens nicht in Frage. Es ist mittlerweile unmöglich, in der Hauptsaison Zimmer in Chilas zu irgendwie noch vertretbaren Preisen zu bekommen.

 

14.07., 17.Tag: Ruhetag Islamabad(oder Fahrt Islamabad, 6h)

Hat es gestern mit dem Flug funktioniert, hat die Gruppe die Möglichkeit, sich auf ein nicht im Preis enthaltenes Kulturprogramm zu einigen. Zur Auswahl steht ein Besuch in Taxila oder eine erweiterte Besichtigung von Islamabad und Rawalpindi. Vielleicht ist auch ein Kurzbesuch in Peshawar möglich, Auswahl gibt es genug. Mahlzeiten heute sind im Gesamtpreis erhalten. Wer gestern nach Naran fahren musste, kann sich heute zumindest darüber freuen, dass die Fahrt nicht so lange ist wie gestern. Wer noch Lust hat, kann sich heute nach dem Mittagessen noch etwas von der Stadt anschauen.

 

15.07., 18.Tag: Flug Deutschland

Der ATP-Guide sorgt dafür, dass alle Teilnehmer ihren Flug rechtzeitig erreichen.

 

Das Wahrzeichen Gojals ist die Schwertwal-Finne des 7611 Meter hohen Shispare - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers/Inlandsflug, sämtliche Übernachtungen und Mahlzeiten, Komplettversorgung auf Trekking, Genehmigungen und Permits, Internationale und lokale Guides, Träger, Freigepäck 15kg, Satellitentelephon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Die Tour unterliegt den Anforderungen von Schwierigkeitsklasse IV. Das bedeutet sicheres Gehen in rauem Gelände, oft ohne befestigte Wege. Der Passu Gletscher besteht aus weißem Eis, die Überquerung unter fachkundiger Leitung ist jedoch kein Problem. Im Juli ist die Hitze beschwerlich und manche Etappen sind lang, man muss dazu die nötige Kondition besitzen. Die Tour ist Sicherheit nichts für jemanden, der noch nie in den Bergen war und es sollte nicht unbedingt die erste im Himalaya sein. Das Risiko, an AMS zu erkranken ist relativ gering.

 

Ausrüstung: Es genügt die Standardausrüstung, die auf der Homepage von Talhammer aufgelistet ist.

 

Info: Moritz Steinhilber: "Reiseführer Pakistan"(2.Auflage März 2014), ISBN 978-3-941500-18-1, bei Mauser& Tröster, www.mtdruck.de, info@mtdruck.de, Tel.07473/954200, oder im Internet. Präziser kann man sich auf die Tour und Pakistan allgemein nicht vorbereiten.

 

Flüge: Die Tour und Talhammers Verantwortung beginnen in Islamabad, nicht Deutschland. Der internationale Flug muss deshalb selber gebucht werden, zeitig sich kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro. Da nach der Ankunft direkt nach Naran weitergefahren wird, muss man den Flug so auswählen, um zwischen drei und vier Uhr morgens anzukommen.

 

Visum: Im Normalfall kostet ein einmonatiges Touristenvisum für Pakistan 36€. Leider ist auch in der BRD die Beantragung nicht mehr problemfrei. Die Botschaft in Berlin erreicht man unter www.pakemb.de, das Generalkonsulat Frankfurt unter www.pakmissionfrankfurt.de. Benötigt wird einiges an Papier, u.a. eine Buchungsbestätigung, die die Kunden von der Partneragentur in Pakistan erhalten, wenn sie sich für die Tour entschieden haben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nutzt einen Visadienst, z.B. www.visum.de. Das ist zwar nicht günstig, macht aber die Sache einfacher, wenn es klemmt.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und besonders einer Bergungsversicherung wird dringend empfohlen. Die Tour führt durch unwegsames und abgelegenes Gelände, Hilfe kann im Ernstfall nur ein Hubschrauber bringen. Ein Satellitentelephon wird mitgeführt. Das AMS (Höhenkrankheit)-Risiko ist gering. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten.

 

Verpflegung: Der Preis beinhaltet sämtliche Mahlzeiten Heißgetränke, ob im Restaurant oder auf Trek, jedoch keine Kaltgetränke(Alkohol gibt es sowieso keinen). Während der Wanderung standardmäßige Verpflegung, wer besondere Bedürfnisse(z.B. Vegetarier) hat, soll die vorher anmelden. Natürlich ist eine Trekking-Tour in Pakistan keine Gourmet-Reise, wen täglich Chapattis, Kartoffeln, Reis, Linsen und Nudeln etwas nerven, bringe z.B. sein Müsli zum Frühstück und andere Leckereien mit. Dabei ist zu bedenken, dass die Verpflegung deutlich verbessert wurde, es gibt nun regelmäßig Salate, Obst und Fleisch, dazu Kaffee und Instantgetränke aller Art. Wichtig ist die Energieversorgung während des Gehens, deshalb ausreichend Kraftriegel usw. mitbringen.

 

Unterkunft: Die von der lokalen Partneragentur gebuchten Hotels gehören der Mittelklasse an. In Orten wie Karimabad und Passu wird das Beste, was vorhanden ist, gebucht. Es kann zu kurzfristigen Änderungen und Engpässen kommen, weil neuerdings Scharen von inländischen Touristen Gojal besuchen und die Infrastruktur bis zum Äußersten belasten. Das heißt nicht, dass man Angst haben muss, keine Unterkunft zu bekommen, doch aus diesem Grund schlafen wir am Borith See und vielleicht auch in Passu im Zelt.

 

Transport: Die lokale Partneragentur kümmert sich auch um die Transportmittel wie Minibusse für die Fahrt von Islamabad nach Chilas und Skardu und die Jeeps nach Askole. Hier ist ATP, Adventure Tours Pakistan, ein jahrzehntelanger vertrauenswürdiger Partner von Moritz.

 

Leitung: Moritz ist ein guter Kenner Gojals und hat diese Tour selbst zusammengestellt. Diese ist auf dem neuesten Stand, z.B. wird nicht übersehen, dass seit September 2015 die Bootsfahrt auf dem Attabad See der Geschichte angehört(spaßhalber kann sie noch unternommen werden). Da vor und nach dieser Tour weitere geplant sind, wird Moritz vermutlich erst am 30.6.(Tag 3) zur Gruppe stoßen und sie am 13.Juli(16.Tag) vorzeitig verlassen.

ATP wird der Gruppe einen erfahrenen Guide zuteilen, der in Abwesenheit von Moritz die Verantwortung trägt.

 

Vertragspartner: Adventure Tours Pakistan, www.atp.com.pk

 

Von li. nach re.: Gulmit Tower(5180m), Gurphi Peaks, Saruchit Sar(6576m), Ultar II(7388m) und Bojohagur Duanasir(7329m) - Moritz

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