Talhammer
Das Hispar BC auf knapp 5000 Metern - Moritz

  Die Biafo-Hispar Traverse

03.07.-24.07.2021, 22 Tage --- Camping Trek --- Talhammer --- V --- 3200€ ISB/ISB

 

Noch ein Karakorum-Klassiker: Über mehr als 100km Eis der Gletscher Biafo und Hispar gelangt man von Askole in Baltistan nach Hispar in Nagyr-Hunza. Menschen, Dörfer und Vegetation sieht man in dieser Wildnis keine, dafür grandiose Berge wie die Latoks und den Ogre südlich des Passes und fast unbekannte Giganten wie den Khunyang Chhish, Kanyut Sar, Pumarikish Chhish und Yukshin Gerdan (und viele mehr) nördlich davon. Werden die fünf Tage Reserve nicht genutzt, eine zweite (kurze) Tour zur Ultar Meadow.

 

A und O einer erfolgreichen Tour sind eine verlässliche, gut bezahlte und versorgte Truppe und klare Absprachen - Moritz, in Askole vor dem Aufbruch

 

Kurzbeschreibung: Ankunft Islamabad und im unmittelbaren Anschluss eindrucksvoller Inlandsflug nach Skardu. Im Jeep weiter nach Askole, dort beginnt die Wanderung. Kurz hinter Askole biegt man nach Norden zum Biafo Gletscher. Diesen fünf Tage entlang bis zum Snow Lake. Über den hochalpinen und stark vereisten Hispar Pass(5151m) über die Wasser-und Kulturscheide hinab nach Hunza (bzw.Nagyr). An gigantischen Bergen, die alle an der 8000er-Grenze kratzen, vorbei. Nun wird nicht mehr auf dem Gletscher gegangen, sondern die seitlichen Ströme überquert, vier Stück davon. Ankunft Hispar und wenn die Straße offen ist Fahrt im Jeep nach Karimabad. Dort zunächst Erholung. Wenn die Reservetage nicht aufgebraucht wurden, weiter zur zweitägigen Wanderung hinauf zum Hon Pass. Insgesamt vier Nächte in Hunza. Im Minivan nach Gilgit und von dort im Flugzeug zurück nach Islamabad. Moritz stößt am vierten Tag zur Gruppe und verlässt sie am 20.Tag.

 

Höhepunkte: Zwei spektakuläre Inlandsflüge: ISB-Skardu und Gilgit-ISB. Somit entfallen die tagelangen Transfers im Minibus. Ab Askole ist jeder Tag ein Höhepunkt, in puncto Bergwunder wird dieser Trek weltweit nur noch vom Trek zum K2 übertroffen. So eine fantastische Eislandschaft würde man in einem der heißesten Länder der Welt nie und nimmer vermuten. Vier Tage im schönen Hunzaland und eine zweite – kurze – Tour, wenn vorher die Tage nicht aufgebraucht wurden. Kultur in Karimabad und Gilgit.

 

Talhammer-Vorteile: Bis jetzt hat Moritz den Hispar Pass dreimal überschritten (1997, 2007,2009) und ist einmal an ihm gescheitert(2015). Zwar liegt das alles schon etwas zurück, aber ist noch immer relativ hilfreich. Die Tour findet schon ab vier Teilnehmern statt, in Verbindung mit Adventure Tours Pakistan(ATP), eine der erfahrensten und vertrauenswürdigsten Agenturen des Landes. ATP ist nachweislich einer der letzten inländischen Agenturen, welche die Kaution für Hubschrauberevakuierungen hinterlegt. ATP und Moritz arbeiten seit mehr als 20 Jahren erfolgreich zusammen. Die Tour enthält fünf Puffertage, um auf veränderte Verhältnisse reagieren zu können.

 

Sicherheit/Saison: In Baltistan und Gojal leben ausschließlich muslimische Minderheiten, das sind Shia(Schi'iten) und Ismaeliten. Für radikale Sunni sind sie Häretiker und müssen die Extremisten noch mehr fürchten als Christen. Mittlerweile wird der Karakorum Highway streng bewacht, wenn möglich, fährt man bei der Anreise wird über den sicheren Babusar Pass. Zurück geht es im Flugzeug. Bergrettungen durch die Hubschrauber der armeeeigenen Gesellschaft Askari Aviation finden nur statt, wenn eine fünfstellige Kaution(in $ US) auf deren Konto hinterlegt ist, und ATP ist eine der wenigen Trekking-Agenturen, welche diese Kaution auch vor Beginn der Tour einzahlt. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Evakuierung nötig sein, ist bei gutem Wetter garantiert, dass die Helis auch kommen.

 

Schwierigkeitsklasse: V

 

Stil: Camping Trek

 

Datum/Dauer: 03.Juli(Samstag) bis 24.Juli(Samstag) 2021, 22 Tage

 

Preis: 3200€ von Islamabad nach Islamabad (Einzelzuschlag 300€)

 

Teilnehmerzahl: 4 bis 8 Personen

 

Ein Bilderbuchtag auf dem Biafo Gletscher - Moritz

 

Detaillierter Tourverlauf:

 

03.07., 01.Tag: Abflug BRD

Empfehlen lassen sich die Fluggesellschaften Turkish, Qatar, Etihad und Emirates.

 

04.07., 02.Tag: Ankunft ISB, Flug Skardu

Der ATP Guide nimmt die Gruppe in Empfang. Weiterflug am Vormittag nach Skardu. Seit mehreren Jahren sind nun die Inlandsflüge im Karakorum verhältnismäßig verlässlich geworden. Nach Ankunft im Hotel übernimmt Moritz die Leitung der Gruppe.

 

05.07., 03.Tag: Ruhetag Skardu

Besichtigung des Trekking-Zentrums, eventuell Verschicken der Postkarten. Kurzer Ausflug zum Satpara See und dem Steinrelief Menthal Buddha. Teatime im K2 Motel mit der berühmten Aussicht auf den Indus.

 

06.07., 04.Tag: Fahrt Askole, 7h

Die Piste nach Askole wurde in den letzten Jahren gewaltig entschärft. Beginn der Fahrt um sechs Uhr, weil immer mit Hindernissen gerechnet werden muss. Strecke bis Hyderabad nun geteert! Erste Nacht im Zelt in Askole(3000 Meter).

 

07.07., 05.Tag: Trek Namla, 6h

Es geht endlich los. Ein paar Kilometer folgen wir der großen Spur, die zum Baltoro, Concordia und K2 führt. Vor dem Abfluss des Biafo trennen sich die Wege, wir gehen links, erklimmen einen kleinen Pass und erreichen die vollkommen zugeröllte Endmoräne des Biafo Gletschers.

 

08.07., 06.Tag: Trek Baintha, 7-8h

Dies ist vom Gelände her der härteste Tag der Wanderung, doch ab heute beginnt auch die fast unfassbar schöne alpine Umgebung. Es wäre sinnlos, einzelne Berge hervorzuheben; was man ab heute sieht, gehört zu den spektakulärsten Gebirgsgegenden weltweit. Den ganzen Tag kämpfen wir uns durchs Blockwerk, ohne Weg und Steg. Der Tag ist lang, aber es gibt keinen Sinn, wie früher das Lager Mango anzusteuern, weil vom Gletscher dahin und am Tag danach auf den Gletscher zurückzugelangen äußerst mühselig und Zeitverschwendung ist. Dafür ist Baintha ein wunderschönes Lager.

 

09.07., 07.Tag: Ruhetag Baintha

Akklimatisierung, Puffer, Erholung. Wenn das Wetter mitspielt, wird ein vierstündiger Ausflug zu einem Aussichtspunkt durchgeführt, von wo man fantastische Ausblicke auf den Ogre, seine Nebengipfel und die Latoks hat. Ist es bedeckt, bleibt man im Lager.

 

10.07., 08.Tag: Trek Karphogoro, 8-9h

Noch ein langer Tag, aber aus Ermangelung an Zwischenlagern nicht zu ändern. Immerhin wird nach der Weg von Baintha zurück auf den Biafo das Gehen deutlich einfacher. Nach einer Weile beginnt das weiße Eis und man kommt sich vor wie auf einem sehr breiten und endlos langen Highway. Ab Mittag beginnen die Spalten. Wenn sie noch weiter oben nicht von Schnee bedeckt sind, verzichtet man aufs Anseilen. Das letzte Lager auf der Seitenmoräne, eingeklemmt zwischen zyklopischen Steinblöcken.

 

11.07., 09.Tag: Trek Hispar BC, 7h

Kurz nach Aufbruch betreten wir das Eis und spätestens jetzt wird angeseilt. Die Querung des Lukpe Lawo ist so gut wie flach und daher einfach, doch äußerste Vorsicht ist trotzdem geboten, denn unter dem weißen Schnee lauern unzählige Spalten. Nach ungefähr drei Stunden beginnt der Aufstieg zum gewaltigen Pass. Das Terrain ist nicht besonders steil, aber manche Ausweichmanöver sind atemberaubend. Circa hundert Meter unterhalb es Passes, um 5000 Meter, wird das Lager aufgeschlagen, man hat einen gigantischen Ausblick auf den gesamten Snow Lake und den Ogre.

 

12.07., 10.Tag: Trek Hispar La, Khanibasa, 8h

Der Sattel des Hispar Pass misst über einen Kilometer, gegen Ende ist Neigung so schwach, dass man kaum bestimmen kann, wo genau der höchste Stelle liegt. Der Abstieg ist auf eine Art einfach, schön behäbig geht es nach Hispar. Aber das Gelände … den Spalten jetzt auszuweichen wird schwierig, wie durch ein Wunder kommt man letztendlich aus dem Gewirr. Nördlich des Hispar ändert sich die „Taktik“: Man folgt nicht mehr dem Hauptstrom, sondern kreuzt die Seitenströme. Der erste ist der Khanibasa, ein gigantischer und völlig unbekannter Eisstrom. Hinter ihm liegt das Lager wieder in einer grünen Wiese.

 

13.07., 11.Tag: Trek Shiqam Baris, 9h

Ein Tag wie Namla-Baintha, nur noch länger. Schwerstarbeit, fast den ganzen Tag kann man keine normalen zehn Schritte in Folge gehen. Überquert wird der Yutmaru Gletscher. Im Lager die ersten Büsche, vielleicht gelingt es, ein Feuer zu entzünden (auch wenn es verboten ist, was niemanden hier stört).

 

14.07., 12.Tag: Trek Dachigan, 8h

Noch ein harter Tag, heute geht es über den Pumari Chhish Gletscher. Die Bergkette nördlich des Hispar gehört zu den beeindruckendsten Granitriegeln der Welt. Alles wird überragt vom Khunyang Chhish(7852m), einem bisher nur zweimal bestiegenen Felszahn. Etwas niedriger, dafür umso formschöner ist der Pumari Chhish(7492m). Insgesamt ist das Panorama fast so atemberaubend wie von Paiyu nach Concordia, dem nachweislich gewaltigsten Panorama auf Erden.

 

15.07., 13.Tag: Trek Palolimikish, 9h

Die Gehzeit heute hängt vom Gelände ab, das sich von Jahr zu Jahr stark wandeln kann. Im ungünstigsten Fall muss man den gesamten Hispar Gletscher überqueren, um dem eindringenden Kanyut Gletscher auszuweichen. In Sichtweite von Hispar Dorf das Lager, aber für heute ist schon genug gegangen worden, außerdem trügt der Schein. Das letzte Lager im Zelt auf dieser fantastischen Tour, an die man sicherlich noch lange denken wird.

 

16.07., 14.Tag: Trek Hispar Village 2h, Fahrt K'bad 3h

Auf 3300 Metern ist Hispar das höchste Dorf von Nagyr und wenig verwunderlich nutzte der frühere Mir (König) von Nagyr diesen Ort, um unliebsame Subjekte im wahrsten Sinne des Wortes kaltzustellen. Das Ende der Wanderung sollte hier erreicht sein …. doch nur sollte, denn die große unbekannte Größe ist die Piste von hier über Huru nach Nagyr und Hunza. 1997 und 2007 hatte Moritz das zweifelhafte Vergnügen, diese 42km auch zu Fuß zurücklegen zu dürfen. Seit damals hat sich viel geändert, Teile der Piste sind sogar geteert, aber wenn in den Tagen zuvor ein Regenguss über ihr niederging, kann sie wieder für Tage und Wochen blockiert sein. Wenn alles glatt geht, ist man vielleicht schon vor dem Mittagessen in Karimabad und man kann sich unter die Dusche stellen.

 

17.07., 15.Tag: Ruhetag K'bad

Nach zehn Tagen Trekking ist heute kein Programm angesagt. Wer will, kann im Bazaar auf Souvenirjagd gehen. Der ganze Sinn dieses relativ langen Aufenthalts in Karimabad besteht darin, im Bedarfsfall auf Biafo und Hispar Zeitpuffer zu haben, um beim ersten kleinen Schneesturm oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen nicht umkehren zu müssen. So hat man insgesamt 5 Tage Reserve, das müsste bei den widrigsten Umständen genügen.

 

18.07., 16.Tag: Sightseeing K'bad

Baltit Fort, Altit Fort, Spaziergang entlang am Kanal (tolle Sicht auf die Hispargipfel), Bummel im Bazaar

 

19.07., 17.Tag: Trek Ultar Meadow, 3h

Sollte bis jetzt alles glatt gegangen sein, steht eine zweite, zweitägige Trekkingtour an. Es geht direkt hinauf und hinein in den Rachen, der sich über Karimabad auftut, die Alm von Ultar. Von dort hat man einen unglaublichen Blick auf die Hispar Pass(!!, und sieht seine gewaltigen Dimensionen) und die Gipfel von Nagyr wie Rakaposhi, Diran und Spantik, um nur einige zu nennen. Noch eine letzte Nacht im Zelt.

 

20.07., 18.Tag: Trek Hon Pass, Ultar Meadow, K'bad, 7h

Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass sich auch die tollsten Panoramen im Karakorum immer noch toppen lassen. So ist es auch heute, nach ca. 3h Aufstieg erreichen wir den 4100m hohen Hon Pass und schauen auf Hunza-Nagyr wie aus dem Flugzeug oder in Google Maps. Die Eindrücke sind …. Sie wissen es nun. Steiler Abstieg zurück zur Alm von Ultar, wieder auf den haarsträubenden Kanalweg und zurück ins Hotel nach Karimabad.

 

21.07., 19.Tag: Fahrt Gilgit 2-3h, Sightseeing Gilgit

Vor Jahren wurde von den Chinesen ein neuer KKH spendiert, fast zu schnell geht es hinab nach Gilgit. Der Hauptort von Gilgit-Baltistan macht nicht den gleichen schönen Eindruck wie Hunza und ist um einiges größer, nun hat Gilgit laut Wikipedia über 200000 Einwohner, das war 1989 undenkbar. Ein paar Sehenswürdigkeiten gibt es hier, am Nachmittag somit eine kurze Besichtigungstour.

 

22.07., 20.Tag: Flug ISB oder Fahrt Naran, 14h

Mit etwas Glück steigt man ins Flugzeug nach Islamabad, in den letzten Jahren wurden die Flüge von der Hauptstadt nach Gilgit-Baltistan einiges verlässlicher. Wenn wider Erwarten der Flug doch storniert wird, geht es im Minivan Richtung Flachland. Das ist nicht ganz so schlimm, einmal im Leben kann man die Strapazen des KKH auf sich nehmen, denn langweilig wird es nie auf dieser unglaublichen Strecke. Am Morgen verabschiedet sich Moritz von der Gruppe und der einheimische Guide übernimmt das Ruder.

 

23.07., 21.Tag: Rest ISB oder Fahrt ISB, 6h

Wenn gestern alles geklappt hat, kann heute ein nicht im Preis erhaltenes Programm durchgeführt werden, z.B. Taxila. Ist man im Van unterwegs, sind es noch sechs Stunden bis Islamabad.

 

24.07., 22.Tag: Flug Deutschland

Transfer zum Flughafen und Rückkehr nach Deutschland, das in der Regel noch am selben Tag erreicht wird.

 

Das letzte Lager vor dem Hispar Pass auf knapp 5000 Metern Höhe - Moritz

 

Der Preis beinhaltet: Transfers/Inlandsflüge, sämtliche Übernachtungen und Mahlzeiten, Komplettversorgung auf Trekking, Genehmigungen und Permits, Internationale und lokale Guides, Träger, Freigepäck 15kg, Satellitentelephon

 

Der Preis beinhaltet NICHT: Internationaler Flug, Visum, Versicherungen, Trinkgelder, Certec-Sack, Flaschensauerstoff

 

Anforderungen: Diese Tour ist eine V und deswegen nichts für Anfänger. Sie ist technisch nicht so anspruchsvoll wie K2+Gondoghoro und die Tour um den Nanga Parbat, dafür länger und deutlich isolierter. Zwischen Askole und Hispar, 9 Tage, wird man nur wenigen Menschen begegnen. Auch das kann schlauchen. Weil man ausschließlich auf sich selbst zurückgeworfen ist, muss die soziale Kompetenz wirklich vorhanden sein. Konflikte kann man sich auf dieser Tour nicht leisten. Es kann geschehen, dass die Leitung wegen widrigen Bedingungen die Tour abbricht.

 

Ausrüstung: Zur auf der Homepage erwähnten Standardausrüstung kommt abgesehen vom Schutzhelm die an gleicher Stelle erwähnte Zusatzausrüstung. Der Schlafsack muss einen Komfortbereich von mindestens -10°C besitzen.

 

Info: Moritz Steinhilber: "Reiseführer Pakistan"(2.Auflage März 2014), ISBN 978-3-941500-18-1, bei Mauser& Tröster, www.mtdruck.de, info@mtdruck.de, Tel.07473/954200, oder im Internet. Gründlicher kann man sich auf die Tour und Pakistan allgemein nicht vorbereiten.

 

Flüge: Die Tour und Talhammers Verantwortung beginnen in Islamabad, nicht Deutschland. Der internationale Flug muss deshalb selber gebucht werden, zeitig sich kümmern. Wer seinen Flug nicht im Internet buchen will/kann, gehe bitte in ein Reisebüro.

 

Visum: Im Normalfall kostet ein einmonatiges Touristenvisum für Pakistan 36€. Leider ist auch in der BRD die Beantragung nicht mehr problemfrei. Die Botschaft in Berlin erreicht man unter www.pakemb.de, das Generalkonsulat Frankfurt unter www.pakmissionfrankfurt.de. Benötigt wird einiges an Papier, u.a. eine Buchungsbestätigung, die die Kunden von ATP erhalten, wenn sie sich für die Tour entschieden haben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nutzt einen Visadienst, z.B. www.visum.de. Das ist zwar nicht günstig, macht aber die Sache einfacher, wenn es klemmt.

 

Versicherung und Gesundheit: Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung und besonders einer Bergungsversicherung sind Voraussetzung. Die Tour führt durch unwegsames und abgelegenes Gelände, Hilfe kann im Ernstfall nur ein Hubschrauber bringen. Wer keine Versicherungen besitzt, bleibt in Islamabad. Ein Satellitentelephon wird mitgeführt. Das Risiko an Höhe zu erkranken ist gering. Es wird nur eine gewöhnliche Reiseapotheke mitgeführt, die Leitung hat weder die Kompetenz noch die Erlaubnis, ärztliche Hilfe zu leisten. ATP gehört zu den letzten Agenturen, welche die Kaution bei der Hubschraubergesellschaft Askari Aviation einbezahlt.

 

Verpflegung: Der Preis beinhaltet sämtliche Mahlzeiten, egal ob in einem Restaurant oder auf Trek, jedoch keine Getränke(Alkohol gibt es sowieso keinen). Wer besondere Bedürfnisse(z.B. Vegetarier) hat, soll dies vorher anmelden. Die von ATP angebotene Verpflegung ist auf dieser Tour im Vergleich zu sonst deutlich eingeschränkt, u.a. gibt es keine Ziege und kein frisches Obst. Auch Tische und Stühle werden aus Gewichtsgründen auf dem Snow Lake zurückgelassen. Das heißt jedoch nicht, dass die Verpflegung zu kurz kommt! Jedoch lohnt es sich auf dieser Tour, Leckereien von daheim mitzunehmen, um sich etwas aufzuheitern. Die 15kg Marschgepäck sieht man nicht so eng, bis 17kg werden beide Augen zugedrückt und für jedes weitere Kg muss man nur 9 Euro bezahlen.

 

Unterkunft: Die von ATP gebuchten Hotels gehören der Mittelklasse an. In Orten wie Chilas, Naran und Skardu wird das Beste, was vorhanden ist, gebucht.

 

Transport: ATP kümmert sich auch um die Transportmittel wie Minibusse für die Fahrt von Islamabad nach Chilas und Skardu und die Jeeps nach Askole und von Shimshal nach Passu.

 

Leitung: Im August 2015 gelang Moritz seine erste Überschreitung des Lukpe La, nach einem Fehlversuch 2013. Gegenwärtig gibt es keine fünf andere deutsche Reiseleiter, die die Tour kennen. Begleitet wird er von einem ortskundigen ATP-Guide und mindestens einem Guide aus Shimshal. ATP hat mehrere exzellente Köche, von denen einer unserer Gruppe zugeteilt wird. Moritz übernimmt am Abend von Tag 2 die Gruppe und übergibt sie dem ATP-Guide am Morgen von Tag 20.

 

Vertragspartner: Adventure Tours Pakistan, Islamabad

 

Pumari Chhish(7492m), eines der völlig unbekannten Massive nördlich des Hispar - Moritz

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